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Bild (1/1): Maserati 3500 GTI Frua Coupé (AM 101.2242 von 1962) - die Doppelscheinwerfer kamen dann auch beim Modell "Sebring" wieder (© Artcurial, 2015)
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    Freundschaftsmodell – Der letztgebaute Maserati 3500 GTI von Pietro Frua

    27. Mai 2015
    Text:
    Stefan Dierkes
    Fotos:
    Artcurial 
    (10)
    Werner Ruppertzhoven (Düsseldorf) 
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    Stefan Dierkes 
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    Das Rekordergebnis des Auktionshauses Artcurial für das unrestaurierte Maserati A6G/54 Coupé ( Chassisnummer 2140 ) von Pietro Frua aus der Baillon-Sammlung zeigt Wirkung und spült ein weiteres rares Maserati-Modell aus der Hand des Turiner Meister-Designers auf den Markt.

    Maserati 3500 GTI Frua Coupé (AM 101.2242 von 1962) - elegantes Coupé mit grosszügigem Glas-Einsatz
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

    Nach dem im August 2014 das zweite von vier gebauten 3500 GTI Coupés mit der Chassisnummer AM 101.1496 von RM Auctions in Monterey in restauriertem Zustand für umgerechnet 492.000 Euro versteigert wurde, wird nun am 22. Juni 2015 das letztgebaute, unrestaurierte Coupé mit der Chassisnummer AM 101.2242 von Artcurial in Paris angeboten.

    Präsentation auf dem Stand der Carrosserie Italsuisse in Genf

    Pietro Frua zeigte seinen Vorschlag für den Maserati 3500 GTIS (Tipo 101/10)  auf dem Genfer Salon im März 1961 auf dem Stand der kleinen Carrosserie Italsuisse, die damals ihren Sitz in der Rue de la Pyrotechnie im Genfer Vorort Carouge hatte. Gegründet hatte sie der ehemalige Ghia-Aigle-Mitarbeiter Adriano Guglielmetti, der in den 1960er-Jahren vergeblich versuchte, mit Pietro Frua an die Erfolge seines früheren Arbeitgebers in den 1950er-Jahre anzuknüpfen.

    Maserati 3500 GTI Italsuisse Coupé (AM 101.1494 von 1961) - elegantes Coupé, von Pietro Frua für Italsuisse gezeichnet
    © Zwischengas Archiv

    Dieses in Genf 1961 vorgestellte himmelblaue Coupé (Chassis AM 101.1494) fand durchaus Gefallen beim Redakteur der Automobil Revue:

    „Originell ist die vom Turiner Zeichner Pietro Frua geschaffene und von Italsuisse gebaute Karosserie für einen Maserati 3500 GT, obschon sie die erwähnten Grenzen [des guten Geschmacks; Anmerkung des Autors] keineswegs verletzt und angenehm zu betrachten ist.“

    Maserati entschied sich jedoch für einen Entwurf, den Giovanni Michelotti für Vignale gezeichnet hatte und der ein Jahr später im März 1962 in Genf präsentiert wurde.

    Chassisnummer AM 101.2242 für Fruas Freund

    Nachdem das Italsuisse-Ausstellungsfahrzeug an einen italienischen Unternehmer verkauft wurde, baute Pietro Frua noch drei weitere Fahrzeuge mit abweichenden Details als Einzelanfertigungen für wohlhabende Kunden. Das letzte mit der Chassisnummer AM 101.2242 wurde am 13. Juli 1962 über den deutschen Maserati-Importeur Auto-König in München an den Düsseldorfer Maschinenhändler Werner Ruppertzhoven ausgeliefert.

    Ruppertzhoven hatte auch Maserati mit gebrauchten Werkzeugmaschinen beliefert und bei einem seiner Besuche in Italien Pietro Frua kennengelernt. Die beiden schlossen Freundschaft und verbrachten auch so manches Wochenende miteinander. Ruppertzhoven hielt seine für die damalige Zeit durchaus exklusiven Freizeitaktivitäten auf 16-mm-Farbfilmen fest. Er war nicht nur Reiter und passionierter Großwildjäger, der sein Düsseldorfer Haus mit Löwen- und Wasserbüffeltrophäen von seinen Safaris in Afrika schmückte.

    Ruppertzhoven besaß auch ein Wochenendhaus am Ufer des Lago Maggiore, wohin er seine Freunde zum Wasserskilaufen oder zu Rundfahrten mit seinem Riva Aquarama einlud. Auf Film gebannt hat er dort auch einen Besuch Pietro Fruas mit dessen Lebensgefährtin Gina.

    Nach einem erfolgreichen Geschäft mit Maserati erhielt Ruppertzhoven 1962 das 3500-GT-Chassis AM 101.2242, über das ihm sein Freund Pietro Frua die Karosserie des im Vorjahr in Genf gezeigten Coupés in silberner Lackierung mit schwarzer Lederinnenausstattung schneiderte.

    Maserati 3500 GTI Italsuisse Coupé (AM 101.1494 von 1961) - gedacht für die Serienproduktion, zu der es aber nicht kam
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

    Ruppertzhoven ließ es sich nicht nehmen, das Fahrzeug bei Auto-König in München mit seiner Frau Uschi selbst abzuholen und mit roten Händlerkennzeichen nach Düsseldorf zu überführen. Die Lackierung ließ er jedoch schon ein Jahr später in ein dunkles Weinrot metallic ändern.

    Maserati 3500 GTI Frua Coupé (AM 101.2242 von 1962) - der Wagen bei der Überführung im Jahr 1962
    © Copyright / Fotograf: Werner Ruppertzhoven (Düsseldorf)

    Zwei Jahre später ließ sich Werner Ruppertzhoven von Frua einen weiteren Maserati bauen: einen 3700 GTI (Chassis AM 101/10.004) auf Basis des Sebring mit verlängerter Mistral-Karosserie, von dem laut Ruppertzhoven auch der damalige Schah von Persien ein Exemplar erhalten haben soll. Die Auslieferung erfolgte im Mai 1965 wiederum über Auto-König in München, der den 3500 GTI vermutlich zu diesem Zeitpunkt in Zahlung nahm.

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    Seit 1967 im Besitz eines Ärztepaares

    Der 3500 GTI wurde erst zwei Jahre später von Auto-König an ein Ärztepaar in Assenhausen am Starnberger See verkauft. Dr. Georg Kornhas hatte den Preis des Gebrauchtwagens von 30.000 DM auf die Hälfte herunterverhandelt. Zugelassen wurde der Wagen am 2. Juni 1967 auf seine Frau Dr. Sylvia Kornhas.

    Maserati 3500 GTI Frua Coupé (AM 101.2242 von 1962) - der Wagen im Jahr 2002 mit Georg Kornhas
    © Copyright / Fotograf: Stefan Dierkes

    1998 erhielt das Coupé seine dritte, nun rote Lackierung. Bei einem Besuch im Juni 2002 beim damals 78-jährigen Georg Kornhas, zeigte sein Maserati gut 72’000 Kilometer auf dem Tacho. Obwohl der Wagen gerade aus der Inspektion kam, lief der Motor ausgesprochen rau. Unter traktorenartigem Getöse gelang es dem Besitzer kaum, den fast 1,7 Tonnen schweren Wagen zu beschleunigen, der immerhin 360 kg mehr wog, als der 3500 GT mit der Serien-Aluminium-Karosserie in Superleggera-Bauweise von Touring.

    Es dürfte eine der letzten Ausfahrten des Maserati von Georg Kornhas gewesen sein, der im September 2003 an den Folgen eines Schlaganfalls verstarb. Seitdem blieb der Wagen im Besitz der Familie Kornhas, die sich nun zu dessen Versteigerung bei der Artcurial-Auktion am 22. Juni 2015 in Paris entschlossen hat. Außer dem Kaufpreis, den das Auktionshaus auf 400.000 bis 600.000 Euro (zuzüglich 16% Aufgeld und Steuer) schätzt, erwarten den Käufer die Kosten einer kompletten Restaurierung.

    Maserati 3500 GTI Frua Coupé (AM 101.2242 von 1962) - zwei- plus zweisitzige Konfiguration
    © Copyright / Fotograf: Artcurial

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