John Tjaarda – ein vergessener Design-Visionär
Zusammenfassung
John Tjaarda war einer von zahlreichen Visionären, die Anfang der Dreissigerjahre die selbsttragende Karosserie und die Stromlinie für Automobile proklamierten. Doch wie bei seinen Gleichgesinnten dauerte es Jahre bis Jahrzehnte, bis seine Ideen im Serienbau umgesetzt wurden. Unser Portrait widmet sich dem niederländisch-amerikanischen Konstrukteur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Typ C3
- 1931: V8-Motor
- 1932: Edsel Ford engagiert sich
- Weltauto mit luftgekühltem Zentral-Quermotor
- Epilog
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Tjaarda – ist das nicht dieser niederländisch-amerikanische Designer des De Tomaso Pantera, des ersten Ford Fiesta, der Corvette Rondine, des Fiat 124 Sport Spider und zahlreicher weiterer Schöpfungen aus den Sechzigerjahren? Doch – allerdings Tom Tjaarda (1934–2017), Johns Sohn. John Tjaarda (1897–1962) bildete sich in England vor allem in Aerodynamik aus und arbeitete dann in den Niederlanden unter anderem als Pilot sowie als Ingenieur bei Flugzeugbauer Fokker. Ab 1923 wirkte er zeitlebens in den USA. Vorerst arbeitete er für mehrere etablierte Karosserie- und Automobilfirmen, entwickelte aber daneben eigene Projekte und machte sich dann nach dem Zweiten Weltkrieg selbständig. Er war eine eigenwillige, visionäre Persönlichkeit, die sich mit grossen industriellen Strukturen eher schwer tat.
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