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Bild (1/1): Polizist schaut vor dem Autosalon, dass alles seine Ordnung hat - Genfer Autosalon 1960 (© Archiv Automobil Revue)
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
AC Greyhound (1959-1962)
Coupé, 130 PS, 1971 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Alfa Romeo Giulietta Sprint Speciale (1957-1962)
Coupé, 100 PS, 1290 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulietta Sprint (1959-1962)
Coupé, 80 PS, 1290 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce (1958-1960)
Coupé, 90 PS, 1290 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce (1960-1962)
Coupé, 90 PS, 1290 cm3
 
Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020
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    Genfer Autosalon 1960 – Aufbruch in die PS-starke Moderne

    Erstellt am 12. Februar 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daimler AG 
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    Plakat Genfer Autosalon 1960Das Jahr 1960 ging in die Geschichte ein, als das Jahr, in dem ein Affe namens “Miss Sam” in den Weltraum geschossen wurde, John F. Kennedy zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, 18 afrikanische Kolonien unabhängig wurden, der französische Franc reformiert wurde und die Antibaby-Pille auf den (amerikanischen) Markt kam. 1960 war aber auch das Jahr, in dem die staatliche Volkswagen GmbH privatisiert wurde, der Free Jazz (oder zumindest dessen Bezeichnung) erfunden wurde, der Film “Psycho” von Alfred Hitchcock ins Kino kam und die Genfer Frauen das Stimmrecht erhielten.

    Hillman Husky (1960) - eine der Neuheiten auf dem Rootes-Stand - Genfer Autosalon 1960
    © Archiv Automobil Revue

    Womit wir bereits am richtigen Ort wären, denn vom 10. bis 20. März 1960 lud der Autosalon in Genf Autoenthusiasten, Technikinteressierte und PS-Hungrige zum Besuche der 32’000 Quadratmeter grossen Ausstellung ein, die neben Autos auch Omnibusse, Nutzfahrzeuge, Motorräder, Fahrräder, Bote und allerlei Zubehör aufwies.

    Gedränge am Sonntag Abend - Genfer Autosalon 1960
    © Archiv Automobil Revue

    996 Aussteller aus 19 Ländern demonstrierten, was sie zu bieten hatte. Das Publikum machte mit, denn mit 331’408 Besuchern wurde der Rekord des Vorjahres (299’005) deutlich geschlagen. Die Zahl der Interessierten wuchs parallel mit dem (zwei- bis vierrädrigen) Fahrzeugbestand in der Schweiz, der 1959 von 725’577 auf 792’494 gestiegen war. An Autobegeisterung fehlte es also nicht.

    Es wird eng

    An Optimismus fehlte es nicht in Genf, aber an Strassen in der Schweiz. Mit dem stetigen Wachstum der verkehrenden Fahrzeuge konnten die mehr oder weniger geteerten Wege nicht mithalten. Ein Ausbau des Nationalstrassennetz war gefordert, liess sich aber nicht so schnell wie nötig in die Tag umsetzen. Die Rede von Bundespräsident Petitpierre, wie 1955 wieder der offizielle Vertreter der Bundesregierung an der Eröffnung des Genfer Autosalons, aber liess Hoffnung schöpfen.

    Mehr und breitere Strassen wurden benötigt, weil immer mehr Autos in Verkehr gesetzt wurden. Tatsächlich erwartete man bereits für 1965, dass anstelle der 1959 gezählten 450’000 Personenwagen 750’000 Autos zu bewältigen werden.

    Neue Strassen wurden aber nicht nur deshalb benötigt, sondern auch, weil diese Fahrzeuge immer schneller und grösser wurden.

    Leistungsexplosion der Sportwagen

    Tatsächlich stieg die Leistung bei den schnellen Sportwagen in jenen Jahren schnell an. Ferrari versprach für den 12-Zylinder-Typ Super America 400 PS, Maserati wollte da nicht hintenanstehen und rüstete den Fünfliter-Motor des Maserati 5000 GT mit einer Lucas-Einspritzung, womit nun 360 PS zur Verfügung standen.

    Maserati 5000 GT Touring (1960) - unverwechselbares Coupé, ausgestellt am Genfer Autosalon 1960
    © Archiv Automobil Revue

    Während der Maserati in einem atemberaubend exotischen Coupé-Kleid von Touring gezeigt wurde, glänzte der Ferrari in einer überaus eleganten Spider-Karosserie von Pininfarina (seit neuestem in einem Wort geschrieben).

    Mit Preisen von CHF 75’000 (Ferrari) und CHF 61’000 (Maserati) waren diese Sportwagen allerdings deutlich teurer als ein Einfamilienhaus und für kaum einen der Salonbesucher in Reichweite.

    Enzmann 506 (1960) - am Genfer Autosalon von 1960
    © Archiv Automobil Revue

    Da passte vielleicht ein Triumph TR3A (CHF 12’650) oder ein Enzmann 506 (CHF 9300) schon eher ins Budget. Beide waren allerdings nicht ganz neu, ganz im Gegensatz zum Volvo P 1800, der noch als Prototyp gezeigt wurde.

    Volvo P 1800 (1960) - technisch vom Tourenwagenmodell 122 S abgeleistet, erst ab 1961 lieferbar - Genfer Autosalon 1960
    © Archiv Automobil Revue

    Eine Premiere feierte der Gordon Gran Tourismo, ein vierplätziges Coupé mit Corvette-Motor und Bertone-Karosserie im italienische Stil.