Zuffenhausen bricht mit dem Blech - Porsche 904 GTS aus der Spritzpistole
Zusammenfassung
Im Januar 1964 schaute sich ‘hobby’-Schreiber Heinz Kranz den Porsche 904 Carrera GTS genauer an und liess sich von Herbert Linge um die Solitude chauffieren. Mit seiner Kunststoff-Karosserie beschritt der Mittelmotorsportwagen Neuland und auch sonst war kaum etwas so, wie man es sich sonst von Porsche gewohnt war. Dieser Bericht gibt den Originalwortlaut des Erfahrungsberichtes wieder und zeigt den Sportwagen auf Archiv-Bildern. Für Fans gibt es auch noch die originalen Presseinformationen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kein Porsche wie die anderen
- Mit Kunststoff-Karosserie
- Gewichtsvorteile
- Kosten- und Flexibilitätsvorteile
- Spritz- statt Handauflegeverfahren
- Mit voller Kraft gegen den Abarth 2000
- Einsteigen ohne Schuhlöffel
- Von der Rennstrecke auf die Strasse
- Porsche 904 GTS in ‘nackten Zahlen’ dargestellt
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
So habe ich die Solitude selten erlebt: Im Zeitraffertempo 'fraß' unser Auto den Rundkurs, während ich gemütlich wie im Kino zuschaute. Die gleiche Fahrt mit einem VW wäre weit aufregender, obwohl dann der Tacho ständig zumindest 100 km/h weniger anzeigen würde. Es regnete, doch das konnte meinen Piloten Herbert Linge, einen der schnellsten und sichersten Sportfahrer der Welt, nicht im geringsten aus seiner 'Buddha-Ruhe' bringen. Der Drehzahlmesser pendelte meist um 7000 U/min, ob es nun die Steilstrecke aus der Hedersbach-Kurve zum Frauenkreuz hinauf oder aber die Gerade vom Steinbachsee zum Schatten ging.
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