Rallye Monte Carlo 1955 - Amateur gegen Werksfahrer
Zusammenfassung
Eine geheime Wertungsprüfung entscheidet die Rallye Monte Carlo von 1955, hier haben die Profis dieselben Karten wie die Amateure. Kleine Fahrzeuge werden weiterhin bevorteilt. Es gewinnen die Norweger Per Malling/Gunnar Fadum.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die unterschiedlichen Anfahrtsstrecken sind kein Thema mehr. Ob in Athen, Lissabon, München oder Stockholm gestartet wird, die Länge der einzelnen Parcours ist rund 3‘000 Kilometer. Es zählt nicht wie in den 20er- und 30er-Jahren die Länge, sondern die Genauigkeit an den Zeitkontrollen. In den letzten Jahren haben Werke wie Renault, Mercedes, Dyna-Panhard, Citroën oder auch Jaguar bekannte Renn- und Rallyefahrer verpflichtet. Die ersten Werkspiloten werden nicht fürstlich bezahlt wie in der Formel 1, aber die meistens konnten wenigstens ihren Sport betreiben, ohne die Kosten selber tragen zu müssen. Bei Erfolgen soll es natürlich auch Preisgelder gegeben haben. Aber auch geschickte Amateure erhalten Unterstützung. Eine Zweiklassengesellschaft zeichnet sich langsam ab und ausgerechnet die unabhängigen Norweger Per Malling/Gunnar Fadum auf einem 2,3-Liter Sunbeam Mk II verhelfen den Stars zu langen Gesichtern. Der geheime Parcours steht auf ihrer Seite, auf der Seite des Schwächeren. Die Werksfahrer müssen ebenso untrainiert in die letzte Nacht wie die norwegischen Amateure.
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