Einmalig schöner Tiger - nut & bolt restauriert - Veteran im Top-Zustand. V8-Power sorgt für puren Fahrspass
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Einmalig schöner Sunbeam Tiger in gute Hände abzugeben.
Dieser Tiger hat eine Schweizer Erstzulassung, darum ist die korrekte Bezeichnung eigentlich «Alpine 260». Die 260 beziehen sich auf den Hubraum des eingebauten Ford-V8 von 260 Cubic-Inch, umgerechnet 4270 Kubikzentimeter. Dieser leistet «nur» 160 PS, aber wie er das tut, ist atemberaubend. Das satte Grummeln eines Ami-V8 ist durch nichts zu ersetzen. Dabei ist der Tiger pures Understatement – Laien halten ihn für einen kleinen englischen Roadster à la MG oder Triumph, Kenner wissen Bescheid. Erst der Blick unter die Motorhaube lüftet das Geheimnis.
Die Legende sagt, dass Ian Garrad, der amerikanische Importeur von Sunbeam, nicht zufrieden war mit dem 1600er Vierzylindermotörchen des bildschönen Sunbeam Alpine. Gleichzeitig hatte die AC Cobra von Motorengott Caroll Shelby in den USA bereits für gewaltiges Aufsehen gesorgt. Also machte er sich auf zu Shelby und fragte ihn, ob er da nicht einen V8 reinbringen würde. Dieser machte sich kurzum auf zum Ford-Händler und mass mal in den Motorräumen aus. Der 260er Ford Small Block sollte passen und Shelby machte sich sofort ans Werk. Angepasst werden musste aufgrund der schlauen Konstruktion des Alpine nicht sehr viel: Lenkung und Auspuffanlage sowie aus Platzgründen einige Modifikationen an der Spritzwand. Wegen Shelbys «Interventionen» nennt man den Tiger auch «poor mans Cobra».
Der damalige Sunbeam-Besitzer Lord Rootes und sein Ingenieursteam reagierten vorerst mit einem britisch-noblen «shocking», als ihnen Garrad den Prototypen präsentierte. Das sollte sich nach der ersten Probefahrts-Runde ändern – die Produktion wurde beschlossen. Der Tiger wurde zu einem grossen Erfolg, er mass sich nicht mit mehr den MGs und Triumphs, sondern mit Jaguars und Corvettes. Gebaut wurden dann rund 7000 Exemplare. Der Tiger wurde trotz Erfolg abrupt gestoppt, als Chrysler Sunbeam übernahm und es undenkbar war, einen Chrysler mit Ford-Motor anzubieten. In der Folge gab es dann einige «Conversions», bei denen Alpines zu Tigern umgebaut wurden, meist als grobe Bastelei.
Dieser Tiger ist ein Original. Er wurde von einem Mitarbeiter eines Auto-Restaurationsbetriebs für sich selber in jahrelanger Arbeit komplett neu aufgebaut. Keine Schraube blieb unberührt, ein komplettes Restaurationsdossier füllt einen ganzen Ordner. Einzelne Schwachstellen wurden behutsam und schlau verbessert (unter anderem besserer Ölkühler, Zusatzlüfter, Alternator, Sicherheitsgurten etc.). 1996 wurde der Tiger als Veteran geprüft.
Ich habe den Tiger 2014 gekauft und bin damit rund 3000 km gefahren. Und jeder davon war eine wahre Freude. Der Tiger ist in Bestzustand. Ich verkaufe ihn schweren Herzens, weil ich meine Sammlung aus Platz- und Zeitgründen etwas reduzieren muss. Und: Das Auto soll auf die Strasse, und nicht rumstehen.
Sie finden auf dem Markt selten wirklich gute, nicht verbastelte Tiger. Einige mögen günstiger sein. Aber wenn Sie ein perfekt funktionierendes Exemplar suchen, dazu in einer hinreissenden Farbkombination, dann ist dieser der richtige.
•Letzte MFK als Veteran: 15.9.2020 (das Grinsen des Experten hätten Sie sehen sollen, als er von seiner Testrunde zurückkam!)
•Neue Reifen vor 500 km
•Zusätzlich 4 seltene, supercoole Revolution-Felgen (nicht eingetragen)
•Umfangreiche Dokumentation der Restauration sowie viele Dokumente vorhanden
Eine Bitte: melden Sie sich nur, wenn Sie wirklich Interesse an diesem Schmuckstück haben und es sich auch leisten können. Ich habe keine Zeit für Spassfahrer. Das Fahrzeug ist eingelöst. Probefahrten aber nur bei gutem Wetter.
Und hier noch ein Lesetipp - Artikel über den Tiger hier auf Zwischengas: https://www.zwischengas.com/de/FT/fahrzeugberichte/Sunbeam-Tiger-die-Cobra-im-Zobel.html
div. Ersatz- und Originalteils, Spritzdecke, 4 Revolution-Felgen
82'500.- CHF
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