Nischenmodell sucht Liebhaber – Sunbeam Rapier im (historischen) Test
Zusammenfassung
Je dünner das Händlernetz ist, desto schwerer haben es ausländische Modelle auf dem deutschen Markt – oft zu Unrecht. Der Sunbeam Rapier war sicherlich kein perfektes Auto. Doch bot er eine Reihe von Vorzügen wie eine eigenständige Linie, viel Frischluft und den in Kontinentaleuropa nie wirklich angekommenen Overdrive. Dieser historische Testbericht führt aus, warum das englische Coupé durchaus eine Überlegung wert gewesen wäre.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Gut genutzter Raum
- Wunderding Overdrive
- mot-Gesamturteil
- Pluspunkte
- Minuspunkte
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein Jahr nach der Limousine wurde im Herbst 1967 das Coupé vorgestellt, auf gleicher Fahrwerksbasis, aber mit in allen Teilen eigener Karosserie. Zweitürig, Fließheck mit viel Glas, Seitenfenster pfostenlos versenkbar. Mit 84 PS unter der Haube ist es ein sportlich motorisiertes Auto, auch die reichliche Armaturenbestückung und die schon etwas schalenmäßige Ausformung der Sitze kommen Käufern mit dieser Tendenz entgegen, aber eine sportliche Figur hat der Rapier doch nicht. Durch die niedrige Dachpartie wirkt die Gürtellinie ungewöhnlich hoch, die Seiten sind sehr flächig, und mehr als bei den Limousinen fällt auf, daß es ein recht schmales Auto ist.
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Übrigens ist die Rootes Group Special Guest am British Car Meeting in Mollis am 25. August 2024. Es wäre schön, wenn ich dort wieder etwas in Kindheitserinnerungen schwelgen könnte....









































































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