Lange bevor die Rede von Hybrid, Bio-Diesel oder auch von Elektromotoren aufkam, gab es Motorsport in einer anderen Sphäre.
Die Can-Am (North-Amerika`s Can-Am Series) erlaubte alles, was die Technik damals zu bieten hatte. Es gab weder Hubraumgrenzen noch aerodynamische Regeln einzuhalten. Es war der Traum eines jeden Rennwagen-Konstrukteurs sich in der Can-Am Serie auszutoben.
Autos bis und mit, oder gar über 1000 PS, wurden mit Doppelturbo oder Staubsauger auf die Rennstrecken gehetzt. Piloten wie Jackie Stewart, John Surtees, Jackie Oliver, Dennis Hulme, Mark Donohue, Bruce McLaren usw. sassen am Steuer dieser vierrädrigen Gruppe-7-Raketen.
Erinnerungen an die legendären Sportwagen-Prototypen
Mit der „Total Oil International Sports Car Challenge“ erinnert man sich an diese Zeiten zurück. Die „golden era of sports car racing“ zusammengesetzt aus Can-Am, Gruppe-C und WSC (world sportscar championship) zeigt sich in einem Feld von rund 40 Fahrzeugen aus der ganzen Welt. Die europäische Elite von Porsche, McLaren und Lola trifft dabei auf die australischen Elfin.
Sportwagen der Siebzigerjahre
Zu den Can-Am-Boliden gesellen sich die Le Mans Autos aus der europäischen Sportwagen-Szene. Vern Schuppan war der erste und bis anhin einzige Australier, der die 24 Stunden von Le Mans für sich entscheiden konnte. 1983 gewann er zusammen mit den Amerikanern Al Holbert und Hurley Haywood in einem Porsche 956 das prestigeträchtige Rennen in Frankreich.
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Gruppe C wird auch integriert
Die Gruppe-C startete zweimal zu einem Sportwagen-WM Lauf in Melbourne in den 80er Jahren. Derek Bell gewann zusammen mit dem unvergesslichen Stefan Bellof 1984 in einem Porsche 956 und Jo Schlesser entschied zusammen mit Jochen Mass den zweiten Lauf des Jahres 1988 im Sauber-Mercedes C9 für sich.
Eigene Sportwagenmeisterschaft in Australien
Über drei Jahrzehnte besass auch Australien seine eigene Sportwagen-Meisterschaft. Daraus resultierten sich diverse Sportwagen-Konstruktionen wie Elfin, Matich, Kaditcha und VesKanda.
Vom Wetter eingebremst
Schade, dass das Wetter im Albert Park nicht wirklich mitspielte. So mussten am Samstag diverse Trainings, wie auch Qualifyings auf den Sonntag verschoben oder gar ganz vom Programm gestrichen werden.
Leider dauerte das Rennen auch nur kurze sechs Runden. Das Konzert der hubraumstarken Motoren war damit nach rund zwanzig Minuten beendet.
Trotzdem waren die zahlreichen Fans begeistert und die tollen, vielfältigen Autos machten den Auftakt zum ersten mit vielen Überraschungen bespickten F1-Lauf 2013, komplett.













































































































































































































































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