Technik im Gespräch (4) – schräge Typen und schräge Motoren
Zusammenfassung
Im Normalfall sind Motoren längs oder quer zur Fahrtrichtung im Automobil eingebaut. Doch manchmal reicht der Platz dafür einfach nicht oder eine Ausnahmestellung ist aus anderen Gründen gegeben. Gerade im Rennwagenbau wurden daher Motoren auch einmal “schräg” eingebaut. Warum dies so war und wie sich dieser konstruktive Kniff bewährt hat, dies lassen wir die zwei Kumpel Albert und Exbert im Gespräch klären …
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Lancia D50 – das kleine rote Tankmobil
- Mercedes-Benz W196 – die Silberflunder
- BRM V-16 – “British Elend”
- Mercedes-Benz W 154 - der Silberpfeil
Geschätzte Lesedauer: 20min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Kollegen Albert und Exbert diskutieren über besondere Kniffe, die Konstrukteure einst angewandt haben, um ihre Rennwagen noch schneller und kompakter zu machen … Albert: Du glaubst gar nicht, was dieser Robert für ein schräger Typ ist. Exbert: Was ist denn jetzt wieder los? A: Er behauptet doch tatsächlich, es habe einen Rennwagen gegeben, bei dem der Motor schräg eingebaut war. E: Was heisst da einen? A: Willst du mich nun auch noch veräppeln? E: Wie oft habe ich dich denn schon veräppelt? A: Ich führe doch keine Liste! E: Also, es gab vier.
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Da geht es auch um Langs berufliche Zukunft nach seiner Karriere als Rennfahrer.
Neubauer spricht in diesem Schreiben von Ende 1954 ganz eindeutig davon, daß nach der Rennsaison 1955 Schluß sei mit der Beteiligung an Formel-1-Rennen.
Der Rennbetrieb war für die Firma in den 50er Jahren auf längere Sicht zu teuer und hat auch die Fähigkeiten der Ingenieure zu einseitig in Anspruch genommen.
Nach dem Krieg gab es nur eine begrenzte Zahl an fähigen Köpfen und die brauchte man z.B. für die Entwicklung der Personenwagen.
Der Autor
Ihr habt bei der Recherche zu den schrägen Motoren einen bekannten Rennwagen übersehen: der Lotus 16 war der letzte Frontmotor-F1 von Lotus und hatte einen schräg eingebauten Climax-Motor, mit neben dem Fahrer (zum Transaxle-Getriebe an der Hinterachse) verlaufenden Kardanwelle. Fahrer waren 1958-60 Graham Hill und Ines Ireland.
Der Autor


































































































































































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