VW-Porsche 914/4 Pickup – Schnell-Lader
Zusammenfassung
Vor gut 50 Jahren wurde dieser Porsche 914/4 in Kalifornien als Pickup berühmt, gebaut von einem Blechkünstler, gezeichnet von einem Könner seines Fachs. Dieser Bericht blickt zurück und zeigt den ungewöhnlichen Umbau auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Basis: Schwerer Heckschaden
- Ein Karosseriebauer mit Geschichte
- Aus eins wird zwei
- Aus Mittelmotorsportwagen wird ein Kleinlaster
- Mehr Werbung als Nutzlast
- Nach einigen Besitzerwechseln …
- Wertig
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein VW Käfer als Kastenwagen, das dreiachsige Mercedes-T-Modell, der Cadillac mit Abschleppkran: Als originelle Werbefahrzeuge von Autoverwertern haben solch krude Umbauten eine lange Tradition. Aber wohl keines hat eine ähnlich bemerkenswerte Historie wie der Porsche 914 Pickup mit offener Ladefläche. „Zumal er das Produkt einiger bekannter bis legendärer Zeitgenossen ist – und kein Einzelstück blieb“, sagt Myron Vernis. Der Oldtimer-Sammler aus Akron, Ohio, muss es wissen. Denn der schräge Mittelmotor-Laster ist eines seiner Lieblingsstücke. Die Geschichte beginnt im Jahr 1972 – mit einer schlichten Kleinanzeige in der Los Angeles Times. Angeboten wird ein extrem rarer Porsche 914/6 Sportomatic, und zwar mit schwerem Heckschaden. Szenekennern ist die Telefonnummer mit der Ortsvorwahl 714 bestens bekannt: Sie gehört Dave und Dennis Aase (sprich „Aasi“), die in Anaheim – das liegt in Orange County südlich der kalifornischen Metropole – die sagenumwobene Firma Aase Brothers betreiben. „Aase Bros.“, das ist nicht nur der Laden, von dessen Hallendecke jener Porsche 908 Langheck hängt, der die 24 Stunden von Le Mans 1969 auf dem zweiten Platz beendete. Aase Bros. ist vor allem der grösste Porsche-Schrottplatz der Welt.
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