VW Polo – Mit 50 ist der kleine Bruder erwachsen geworden
Zusammenfassung
Audi hatte Ende der 1960er-Jahre eine bemerkenswerte Dynamik entwickelt. Unter Chefentwickler Ludwig Krauss entstanden in Ingolstadt die grundlegenden Elemente, die dereinst VW vor dem Untergang retten würden. Den untersten Abschluss der VW-Runderneuerung bildete 1975 der VW Polo. Auch er war ein Kind der Audi-Entwicklung und zunächst nichts weiter als ein abgespeckter Audi 50.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Von NSU zu Audi und weiter nach Wolfsburg
- Erstmal gehoben, dann basic
- Aufgerückt in die Jetzt-Zeit
- Kritik ernst genommen
- Das Ende der Krise
- Kurz und gut
Geschätzte Lesedauer: 14min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Dynamik bei Audi Ende der 1960er-Jahre lässt einem staunen. Zehn Jahre später ist klar: Im Prinzip hat die kleine Tochter die grosse Mutter, den VW-Konzern gerettet, das gilt zumindest in Punkto technischer Entwicklungen und bei der Modellgestaltung. Die modernen, wassergekühlten Motoren, kombiniert mit Frontantrieb, bildeten die Basis für ein zeitgemässes Antriebskonzept für VW nach der Ära der luftgekühlten Boxermotoren im Heck. Der Passat war, als Derivat des Audi 80, genau das richtige Auto zur richtigen Zeit und auch der Golf profitierte in hohem Mass von den Grundlagenarbeiten aus Ingolstadt. Ebendort hatte das Team von Ludwig Krauss gegen den Willen der Konzernleitung in Wolfsburg erstmal eine neue Mittelklasse-Limousine entwickelt. Den ersten Audi 100. Dieser sollte nicht nur die Audi-Entwicklungsabteilung retten. Nach der Auto Union mit Audi folgte Ende 1969 NSU unter das Dach von VW. Und auch dort zeigte man eine ausserordentliche Dynamik. Der erste «VW» mit wassergekühltem Motor, vorne längs um 15 Grad geneigt eingebaut, war 1970 der als NSU angekündigte, kurz vor der Lancierung in VW umbenannte K70, doch unterhalb desselben stand auch ein Nachfolger des Prinz in der Entwicklung, intern hiess dieser Wagen NSU K50.
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Der Polo, das Derivat des Audi 50 hiess intern EA 329.
Der EA885 ist der quer eingebaute 5-Zylindermotor wie im Formentor von Cupra, dem Audi RS3 oder dem TT verbaut und definitiv keine EA-Nummer aus den frühen 1970er-Jahren.
im i-net findet sich nix dazu.
dazu kommt das für den Polo1 keine entwicklung nötig war, das ding war fix und fertig von Audi und die ersten
polos wurden ja auch bei Audi gebaut.
die banalen änderungen in der ausstattung hat sicher keine eigenen EA gerechtfertigt
dazu kommt das ich mir nicht mal sicher bin ob die kompletten fahrzeuge überhaupt eine EA bekommen haben
alle EAs die mir so einfallen beziehen sich auf baugruppen, einzelkomponenten usw.
wie zb EA827 für den berühmten 4 zylinder.
1. die EA nr war sicher nie 329.... Typ 32 war der passat
typ 86 war der Polo1
2. ich bin mur sehr sicher, dass der Polo vorne nir trommelbremsen gehabt hat. mit so einem unsinn hätte Audi sich nicht abgegeben.
der Golf 50PS standart hatte ganz am anfang vorne trommelbremsen. das hat man aber allesspätesten schon zum nächsten modelljahr geändert
Übrigens: der erste Audi 80 erhielt seinerzeit die Nummer EA 838. Diese Tatsache spricht gegen das Argument, dass in den 70er Jahren keine hohen EA-Nummern verwendet wurden. Es scheint damals Brauch gewesen zu sein, dass die EA-Nummern für Entwicklungsprojekte scheinbar wild durcheinander vergeben wurden.
























































































































































































































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