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Bild (1/8): Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - Coupé für zwei Raucher (© Daniel Reinhard, 2017)
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    Rolls-Royce 25/30 HP - Coupé für Raucher-Duett

    21. Juni 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (38)
    Rolls-Royce Enthusiasts Club 
    (3)
     
    41 Fotogalerie
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    Mehr Nebel im Innern als draussen war durchaus üblich, wenn James Scott mit seinem Chauffeur im Rolls-Royce unterwegs war. Beide pafften dicke Zigarren, ihr Wagen war dafür mit einigen ganz besonderen Extras ausgerüstet worden.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - ein Einzelstück
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Mehrfacher Karosseriewechsel

    Mitte des 20. Jahrhunderts war es nicht unüblich, dass Fahrzeuge neben ihrem Besitzer auch mehrmals ihre Karosserie wechselten. Die Chassis-Bauweise, wie sie beispielsweise Rolls-Royce präferierte, erlaubte die problemlose Trennung von Fahrgestell und Aufbau und damit den Ersatz der Karosserie, wenn sie nicht mehr dem Geschmack des Besitzers entsprach oder wegen Alterung baufällig geworden war. Die so entstandenen Spezialkarosserien waren meist Einzelstücke und sind heute bei Sammlern sehr gesucht.

    Der “kleine” Rolls-Royce

    Zwischen 1929 und 1936 baute Rolls-Royce das Modell 20/25 HP, das den Vorgänger 20 HP, der wiederum von 1922 bis 1929 das Werk verlassen hatte, beerbte. Ausgerichtet war der Wagen auf Selbstfahrer, doch wurde auch dieser Rolls trotzdem oft von Chauffeuren bewegt. Und ganz so klein war die kompakteste Rolls-Royce-Variante auch nicht, betrug doch der Radstand imposante 3,27 (später 3,35) Meter. Weil die Räder aber ganz an den Ecken positioniert waren, betrug die Gesamtlänge eines fertigen Fahrzeugs nur selten wesentlich mehr als 4,5 Meter.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1930) - mit Sedanca de Ville Karosserie von Barker
    © Copyright / Fotograf: Rolls-Royce Enthusiasts Club

    Wie beim Vorgänger sass vorne im Fahrgestell ein Reihensechszylinder. Statt 3127 cm3 war der Hubraum aber auf 3699 cm3 gewachsen, als Leistung flossen rund 100 PS via Vierganggetriebe auf die Hinterachse. Damit konnte der Wagen, vorausgesetzt seine Karosserie, die üblicherweise von spezialisierten Stellmachern gefertigt wurde, war nicht allzu üppig geraten, rund 120 km/h erreichen. Sicher schnell genug für die Strassen, wie man sie damals vorfand.

    Das Fahrwerk war traditionell mit Starrachsen vorne und hinten gestaltet, immerhin gab es Bremsen an allen vier Rädern, die zudem von einer mechanischen Servounterstützung profitierten.

    Das Lenkrad sass grundsätzlich rechts, der Schalthebel rechts davon bei der Türe. Ab 1932 konnten der dritte und vierte Gang ohne Zwischenkuppeln eingelegt werden.

    Rolls-Royce 20/25 HP (1930) - mit Park Ward Karosserie
    © Copyright / Fotograf: Rolls-Royce Enthusiasts Club

    Weil viele Käufer sich beim Werk beklagten, die Leistung sei arg knapp für die montierten Karosserien, rüstete man im Jahr 1936 auf. Es entstand der 25/30 HP, der nun 4257 cm3 Hubraum auf sechs Zylinder verteilt, aufwies. Über 125 PS dürften damit möglich gewesen sein, was je nach Aufbau Höchstgeschwindigkeiten von über 130 km/h erlaubte.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - so um die 125 PS entwickelt der mächtige Sechszylinder
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Man setzte inzwischen auf einen Stromberg-Vergaser und die Magnetzündung ersetzte man durch eine doppelt ausgelegte Zündspule. Während drei Jahren wurden 1201 Fahrgestelle gebaut, bis 1939 der Wraith den 25/30 HP ablöste.

    Die Chassis, zu jener Zeit verkaufte Rolls-Royce keine kompletten Autos, wurden vom Hersteller inklusive Motor (bis und mit Spritzwand), Getriebe, Kühler, Achsen und Räder an die Karosseriebauer, unter anderem Park Ward, Thrupp & Maberly, Mulliner, Hooper oder James Young, geliefert, die dann ihre individuellen Aufbauten im Auftrag des Endkunden darauf setzten.

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    Von Mulliner zu Georgeson

    Am 19. Februar 1936 kauft sich Erstbesitzer John Edgar Vincent Jobson sein Rolls-Royce-Fahrgestell (GUL 17) bei Jack Barclay und lässt es dann bei Mulliner karossieren. Im Juni ist der Wagen fertig und mit Kennzeichen CYE 305 auf der Strasse. Schon im Oktober desselben Jahres aber entscheidet Jobson, die Karosserie auf ein anderes 25/30-HP-Chassis (GWN 70) zu verpflanzen, während das Fahrgestell GUL 17 in den Verkauf geht.

    Im Januar 1937 übernimmt James Scott, der Hauptaktionär der Firma Aberdeen Motors ist, das Fahrgestell und beauftragt den Karosseriebauer J+W Georgeson, ansässig an der Broomhill Road in Aberdeen, mit der Komplettierung des Wagens. Die Firma mit langer Tradition, aber ohne Referenzen im Bereich Rolls-Royce, macht sich an die Arbeit und es entstehen Zeichnungen für ein zweisitziges Coupé mit Schwiegermuttersitz und fliessenden Formen, die im Heckbereich an die amerikanischen Wagen jener Zeit erinnern. So wird die Karosserie dann auch gebaut, allerdings weist der Wagen noch ein paar Besonderheiten auf. Für Georgeson bleibt es die einzige Rolls-Royce-Karosserie.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - Platz für den Chauffeur und den Herrn des Hauses
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die ganz besondere Ausrüstung

    James Scott besitzt besitzt bereits einen Rolls, eine Phantom-Limousine mit geräumigem Passagierabteil und vier Plätzen im Fond. Daher reichen ihm zwei Plätze im Innern des Coupés für sich und seinen Chauffeur.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - Zigarre immer griffbereit
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Da beide passionierte Zigarren-Raucher sind lässt er sich nicht nur grosse Aschenbecher (15 cm tief) einbauen, sondern auch eine Rauchabzugsklappe oben im Dach. Man kann sich vorstellen, wie die beiden durch Aberdeenshire fahren, an ihren Zigarren ziehen, während im Heck der Golf-Caddy auf dem Schwiegermuttersitz Platz nehmen muss, neben sich die Golfausrüstung von Scott.

    30 Jahre Treue

    Bis etwa 1968 behält James Scott das Rolls-Royce-Coupé, das in seiner Art einzigartig bleibt. Als er etwa 85 Jahre alt ist, verkauft er es weiter und es findet über sieben weitere Besitzer seinen Weg von Grossbritannien in die Schweiz. Nur die grossen Aschenbecher haben ausgedient, der heutige Besitzer verzichtet aufs Zigarrenrauchen im schön ausstaffierten Innenraum.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - man machte ihm gerne Platz damals
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Mit seinem bulligen Drehmoment und den angenehm (rechts) zu schaltenden vier Gängen lässt sich der inzwischen über 80-jährige Rolls-Royce auch heute noch gut fahren, seine elegante Präsenz lässt die Leute an den Strassenrändern die Köpfe drehen. Eigentlich ist jeder frühe Rolls-Royce ein Einzelstück, aber dieses Coupé ist es aufgrund seiner Geschichte (und des originalen Zustands) noch viel mehr.

    Rolls-Royce 25/30 HP (1936) - ein Kurvenkünstler ist er natürlich nicht
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wir danken dem Besitzer für seine Unterstützung bei den Fotoaufnahmen.

    Dieser Artikel ist auch im gedruckten Zwischengas-Jahresmagazin 2018 auf Seite 110 erschienen.

    Alle 41 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    to******:
    28.06.2018 (23:34)
    Unglaublich schöne Autos - perfekt fotografiert !
    Jo******:
    27.06.2018 (12:16)
    Ein sehr interessantes Fahrzeug! Eine wohltuende Abwechslung zu den meist schwer wirkenden 7-plätzer-Limousinen, welche die Mehrzahl der Aufbauten auf dem 25/30 HP-Chassis ausmachten.
    Die Leistungsangabe im obigen Artikel ist etwas wohl hoch gegriffen. Zu meinem 1932-er 20/25 HP liegt mir eine Kopie der im Werk gemessenen Leistungskurve aus dem Archiv des Rolls-Royce Enthusiasts Club vor, welche bei 3000 U/min eine Leistung von 60 PS zeigt. Die Leistung des aufgebohrten 25/30 HP-Motors dürfte eher bei ca. 75 PS liegen. Die von Ihnen geschätzte Leistung passt eher zu den Bentleys aus der gleichen "Küche", deren Motoren aus denjenigen der parallel dazu gebauten R-R-Modellen abgeleitet waren, jedoch mit Doppelvergaser, höherer Verdichtung und Querstrom-Zylinderkopf auf mehr Leistung getrimmt wurden.
    JoT
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