Wolf im Golfs-Pelz – der Nordstadt-/Artz-Golf mit Porsche-928-S inside
Zusammenfassung
Ende der Siebzigerjahre liess der Auto-Visionär und Gourmet Günter Artz zwei Porsche 928 mit VW-Golf-Karosserien versehen. Dieser durchaus aufwändige Umbau kombinierte das unscheinbare Aussehen eines etwas breiten Golfs mit den Fahrleistungen des Spitzensportwagens aus Zuffenhausen. Beide Wagen haben überlebt und begeistern noch heute. Dieser Bericht portraitiert den zweiten produzierten Nordstadt-Golf mit 928-Technik und erzählt die Geschichte des Projekts.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein Auto-Gourmet mit Sinn für das (fast) Dezente
- Der Erstling im Jahr 1978
- Breitenwirkung dank AMS
- Das zweite Exemplar
- Zurückgekauft und aufgerüstet
- Im Alltag bewährt
- Gern gesehene Rarität
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es dauert keine fünf Minuten, da hält schon einer neben uns an. Steigt aus, zeigt auf den schwarzen Golf und fragt: “Ist das der V8”? Und sofort entspinnt sich ein Gespräch mit Besitzer Arno Albert. Der Passant entpuppt sich als Fan und würdigt den Golf mit Kennerblicken. Dabei gibt es dieses Auto nur gerade zweimal, es ist also eine eigentliche Rarität, eigentlich fast ein Einzelstück. Dass es dennoch erkannt wird, hat aber gute Gründe. Zu verdanken ist der schwarze Golf dem Deutschen Günter Artz. Dieser hatte schon in jungen Jahren ein feines Händchen, Autos zu bauen, die etwas Besonderes waren und über die Auto-Magazine gerne berichteten. Für sich selber liess er einen Karmann-Ghia mit einem Chevrolet-Corvair-Motor beschleunigen, später folgten schnelle Käfer, meist mit dem Zuffenhausener Sechszylinder-Boxer im Heck. Im Autohaus Nordstadt in Hannover lief er dann zur Höchstform auf, als er aus einem Porsche 928 einen VW Golf baute, oder umgekehrt.
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Martin Schröder









































































































































































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