Jaguar XK8 Cabriolet – moderne Inkarnation des E-Types?
Zusammenfassung
Klassisch elegante Linienführung, ein moderner V8-Motor, viel Bedienungsluxus und edle Materialien, der Jaguar XK8 sollte als echter Brite den Edel-Tourer der Marken Mercedes-Benz und BMW Konkurrenz machen. Dies gelang ihm und selbst über 20 Jahre später kann man die damalige Begeisterung für den formschönen Jaguar gut verstehen. Dieser Fahrbericht schildert die Geschichte des XK8 Cabriolets und zeigt es auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Überraschung auf dem Genfer Salon
- Auf den Spuren des E-Types
- Modern und fast komplett neu
- Cabriolet präferiert
- Besser als SL und DB7
- Luxus-Probleme
- Neun Jahre gebaut
- Abstände und Differenzen
- Preiswert
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Exakt 35 Jahre nach der aufsehenerregenden Präsentation des E-Types am Genfer Autosalon stellte Jaguar 1996 am selben Ort den XK8 vor und verwies dabei gerne auf den berühmten Vorgänger. Dass zwischen dem XKE, wie der E-Type in den USA hiess und dem neuen XK8 noch (1975) der XJS gebaut wurde, wurde dagegen eher etwas unter den Tisch gekehrt. Im März 1996 wurde der neue Jaguar XK8 zunächst als Coupé enthüllt. Einen Monate später erfolgte die Präsentation der offenen Version dann in New York. Die Bezeichnung des Autos zeigte es: Man wollte mit ihm an die XK120-150 und XKE-Vorgänger anknüpfen. Und unter der Haube war ein brandneuer V8-Motor verbaut.
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Bilder zu diesem Artikel

Der XK8 ist in seinem ganzen Fahrverhalten, Grösse und Art eine Limousine, der DB7 war praktisch das gleiche Auto, aber immerhin gab es den auf Wunsch auch als Handschalter.
Dass die Preise als Gebrauchter so weit gefallen sind, spricht nicht für seine Qualitäten, genau wie die Preise der 911er von Porsche, ab Modell 996 nur ca 1/3 der des Vorgängers 993 darstellen (Motorfehlkonstruktion, Massenweise Motorschäden)
Zurück zum XK8: Dass der Nockenwellenantrieb mit einer Kette und nicht Zahnriemen erfolgt, ist, wie bei den meisten moderneren Autos leider auch kein Vorteil mehr, da die, aus Kunststoff(!) bestehenden Kettenspanner ein permanentes, teures Aergernis sind.
Grundsätzlich gilt hier, was für die meisten Autos ab den 2000er Jahrgängen gilt: Zu viel Elektronik, zu viel Luxus, zu schwer, qualitativ zu billig.

Das Einzige, das mir am XK 8 nicht so gut gefällt, ist das etwas zu voluminöse Heck. Dies war der Vorgabe geschuldet, dass zwei Golfbags in den Kofferraum passen sollten...









































































































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