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Wolf im Schafspelz – Jaguar 3.4 Litre Mark 2 (im historischen Test)

Erstellt am 1. Juni 1960
, Leselänge 14min
Text:
Olaf von Fersen
Fotos:
Archiv 
20
Jaguar Mark II (1963) - in stimmiger Atmosphäre
Jaguar Mark 2 (1960) - Silhouette
Jaguar Mark II (1964) - Seitenansicht
Jaguar Mark 2 (1960) - mit grössere Frontscheibe, dünnen Pfosten und Panorama-Heckscheibe
Jaguar Mark 2 (1959) - eine der schnellsten Limousinen ihrer Zeit
Jaguar Mark II (1960) - bei Testfahrten auf dem Goodwood Circuit
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Der Jaguar Mark 2 hielt sich weder an die zeitgenössischen Modetrends, noch liess er sich eindeutig einordnen. Er konnte schnell wie ein Sportwagen sein, aber Passagiere auch mit grossem Komfort und ohne Stress transportieren. Ganz ohne Schwächen war dieser Jaguar zwar nicht, die Begeisterung der Testfahrer für die viertürige Katze lässt sich aber im historischen Testbericht von damals trotzdem nachvollziehen. Illustriert ist der Artikel mit zeitgenössischen Abbildungen und Verkaufsliteratur von damals.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Zwei Seelen...
  • Serienmäßig mit Scheibenbremsen
  • Sicht und Komfort
  • Gut gestuft, schwach synchronisiert
  • Kleiner Drehkreis, „faule“ Lenkung
  • Rakete mit Luxuskomfort
  • Aus der weiblichen Perspektive
  • Technische Daten und Testergebnisse

Geschätzte Lesedauer: 14min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Man lasse sich durch die Überschrift nicht täuschen. Nach „Schaf“ sieht er eigentlich nicht aus, der Mark 2 Jaguar. Man sieht ihm schon an, daß einiges in ihm stecken muß, und der Name allein ist heute so bekannt, daß er — nur genannt — dem Besitzer des "Wagens sportliches Ansehen verleiht: „Wer einen Jaguar kauft, versteht nicht nur etwas von Autos, er wird sehr wahrscheinlich auch mit einem schnellen Auto fahren können ...“Dabei ist der Jaguar keine der „alten“ Marken, die mit ihrer Tradition weit in die Pionierzeit des pferdelosen Wagens zurückreichen. Die Geschichte des Hauses ist die typische Story eines jungen Selfmade-Man, der seine Chance richtig erkannte und mit Geschäftssinn und Begeisterung einen konsequenten Kurs steuerte: William Lyons — heute Sir William.

 
14min
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Geschätzte Lesedauer: 14min

Bilder zu diesem Artikel

Bild Jaguar Mark 2 (1960) - Silhouette
Bild Jaguar Mark II (1964) - Seitenansicht
Bild Jaguar Mark 2 (1960) - mit grössere Frontscheibe, dünnen Pfosten und Panorama-Heckscheibe
Bild Jaguar Mark 2 (1959) - eine der schnellsten Limousinen ihrer Zeit
Bild Jaguar Mark II (1960) - bei Testfahrten auf dem Goodwood Circuit
Bild Jaguar Mark 2 - die schnelle Limousine am Genfer Salon 1961
Bild Jaguar Mark 2 (1959) - Präsentation auf der Earls Court Motor Show in London
Bild Jaguar Mark 2 (1959) - Vorstellung an der London Motor Show in Earls Court 1959
Bild Jaguar Mark II (1960) - mit ausgesprochen runter Linie - Genfer Autosalon 1960
Bild Jaguar Mark 2 (1959) - Lenkrad und Armaturenbrett
Bild Jaguar Mark 2 2,4 Litre (1959) - der Reihensechszylindermotor
Quelle:
Logo Quelle
von ja******
14.06.2022 (20:48)
Antworten
Ich war ein begeisterter Jaguarfahrer . 2 MK 2 , 2,4L. 1MK2 3,4 L. Dann ein einhalb Wochen Urlaub und Möglichkeit die Maschinen eines großen Betriebes , die Hilfe eines Jaguar-Spezialisten gebrauchen zu können und der 3,4 L MK2 hatte 250 PS . Bin von 1968 bis 1988 Jaguar gefahren .
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von Frithjof
20.06.2022 (18:10)
Antworten
Nach meiner Pensionierung wollte ich mir endlich den lange gehegten Wunsch nach einem Oldtimer erfüllen. Da meine Tochter als professionelle Fotografin viele Hochzeiten fotografiert und im Rahmen ihrer Tätigkeit immer wieder nach einem ansprechenden Hochzeitsauto gefragt wurde, entstand die Idee, mir ein entsprechendes Fahrzeug zuzulegen. Auf den ersten Blick kamen Mercedes 220 S, Rolls-Royce Silver Shadow, Opel Kapitän etc. in die engere Wahl, aber dann fand ich bei Claus Mirbach in Hamburg einen weißen Jaguar 3.8 S, der mich sofort begeisterte. Der Motor war gerade generalüberholt worden und die Karosserie zeigte keinen Rost, wohl auch, weil der Wagen aus dem salzlosen Schweden stammte. Also griff ich zu und ließ in der Folgezeit etliche Kleinigkeiten richten. Den größten Arbeitsaufwand bereitete die Innenausstattung, denn die Sitze mussten komplett aufgepolstert und das Leder teilweise erneuert werden. Schließlich wurde noch das gesamte Holz (und davon gibt es im Innenraum reichlich!) ausgebaut, mit der Hand abgeschliffen, neu lasiert und zigmal mit Klarlack überzogen.

Jetzt befindet sich die Raubkatze in einem wirklich tollen Zustand und bereitet mit ihren 220 PS aus der großen Maschine (3,8 Liter und zwei SU-Vergaser) viel Fahrspaß. Auch etliche Hochzeitspaare durfte ich an ihrem großen Tag schon stilvoll zur Kirche oder zum Standesamt fahren.

Wenn man den Mark II und den S-Type nur flüchtig vergleicht, könnte man fast meinen, das gleiche Auto vor sich zu haben, aber eben nur fast, denn der 3.8 S hat zwei entscheidende Vorteile gegenüber dem Mark II. Der S-Type hat ein etwas höheres Dach und steileres Heckfenster, wodurch er den hinteren Passagieren deutlich mehr Platz bietet, und das gegenüber dem Mark II verlängerte Fahrzeugheck schafft einen riesigen Kofferraum. Weitaus entscheidender aber ist das Fahrwerk, das dem E-Type entlehnt wurde. Im Fahrverhalten liegen Welten zwischen der hinteren Starrachse des Mk II und der Einzelradaufhängung des S-Type! Der "S" läuft stoisch geradeaus und bleibt auch in schnell angegangenen Kurven absolut spurtreu, wobei der Federungskomfort in jeder Situation vorbildlich ist. Das Fahrverhalten kommt einem modernen Auto sehr nahe, was man vom Mark II so nicht behaupten kann.

Insofern ist es nur schwer zu verstehen, dass alle Welt einen Mark II haben möchte, der S-Type dagegen weitaus weniger Begehrlichkeiten weckt, was sich natürlich auch in den aktuellen Marktpreisen niederschlägt. Für mich jedenfalls steht fest: Der S-Type ist einfach der bessere Mark II.

Wenn Sie das Thema interessiert, hier gibt es mehr über mein Auto: www.weisserjaguar.de
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