Robustes Cabriolet für alle Tage – Hillman Super Minx Convertible (im historischen Test)
Zusammenfassung
Die britische Rootes-Gruppe produzierte schon vor dem Zweiten Weltkrieg Modelle mit dem Namen “Minx”, die sowohl auf der Insel als auch auf dem europäischen Festland grossen Zuspruch und viele Käufer fanden. Ab 1961 stand mit dem Hillman Super Minx eine weitere Evolutionsstufe des Mittelklasse-Wagens bei den Händlern. Diese wartete nicht mit grossartigen Innovationen oder umwerfenden Fahrleistungen auf, erwies sich aber als praktisch und zuverlässig, ausserdem überzeugten die durchdachte Verdeckskonstruktion und die Fertigungsqualität. Dieser Testbericht von 1963 zeigt das Auto auf historischen Aufnahmen sowie in der Verkaufsliteratur und erörtert detailliert Vor- und Nachteile des englischen Convertibles, dessen Herstellung bereits 1964 eingestellt wurde.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- 2. Auflage eines bewährten Gebrauchswagens
- Gutartiger Vierzylindermotor
- Gutes Getriebe – aber der 1. Gang nicht synchronisiert
- Cabriolet für vier
- Angenehme Lenkung
- Ausstattung und Wohnlichkeit
- Heizung und Lüftung
- Gute Bremsen
- Einfache Wartung
- Kraftstoffverbrauch relativ hoch
- Testergebnisse und technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 14min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als Automobilmodell ist der Hillman Minx fast schon ein Veteran. Es ist mehr als 30 Jahre her, seit der heutige Lord Rootes, damals noch ein schlichter Mister William Rootes, das Montageband für das erste Auto dieses Modells in Gang setzte. Seitdem hat sich die Welt gewandelt und mit ihr der Minx. Aus dem kleinen schmalbrüstigen Starrachser mit seinem seitengesteuerten Motörchen ist ein stattliches Auto moderner Konstruktion geworden. Eines ist allerdings beiden gemeinsam: Schon in den frühen dreißiger Jahren genoß der Hillman Minx den Ruf großer Robustheit und Anspruchslosigkeit. Dieser Ruf hat sich inzwischen womöglich noch gefestigt. In Deutschland ist er einer der ausländischen Wagen, die in größeren Stückzahlen abgesetzt werden. Zum Teil ist dieser Absatzerfolg auch den energischen Bemühungen des Herstellerwerkes und seiner deutschen Niederlassung zuzuschreiben, auf dem Kontinent ein engmaschiges Händler- und Servicenetz zu schaffen.
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