Glas (1949 - 1966) – wie eine erfolgreiche Firma verscherbelt wurde
Zusammenfassung
Die Autofirma Glas ist zwar nicht mehr in der Produktion von Automobilen aktiv, aber in Vergessenheit geraten ist sie noch lange nicht. Dafür sorgt die vielschichtige Unternehmensgeschichte, welche bereits im vorletzten Jahrhundert ihren Anfang genommen hat. Die Automobile von Glas konnten sich lange auf dem Markt behaupten und in den verschiedensten Bereichen Erfolge einheimsen. Doch nichts währt ewig...
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Landmaschinenfabrik Glas
- Umstrukturierung des Unternehmens
- Das Goggo-Mobil
- Der Porsche des kleinen Mannes
- 1300 GT / 1700 GT - ernsthafte Konkurrenten von Porsche
- Erfolge im Rennsport
- Glaserati und das Ende des Unternehmens
- Übernahme durch BMW
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die deutsche Automarke Glas war einst eine aufstrebende deutsche Autofirma, welche ihre Ursprünge im Bau von Landmaschinen hatte. Nachdem man den Fokus auf das Automobilgeschäft gerichtet hatte, war die Firma nicht mehr zu stoppen. Erfolge im Rennsport, eine stetig wachsende internationale Bekanntheit und beliebte Automodelle für jede Zielgruppe liessen die Firma erfolgreiche Jahre verbringen. Jedoch gilt auch hier die Devise: Nichts währt ewig... In ihren Anfangszeiten war die Firma Glas auf den Bau von Landmaschinen ausgelegt. Gegründet in Bayern im Jahre 1860, beschäftigte das Unternehmen über 300 Mitarbeiter. Die Landmaschinen fanden schon in den Anfangstagen reissenden Absatz. Während dem zweiten Weltkrieg wurde die Firma gezwungen, als Rüstungslieferant für die deutsche Armee unter Adolf Hitler zu fungieren. In der Nachkriegszeit boomten die Geschäfte abermals, weshalb man bald rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen konnte.
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BMW hat mit dem Kauf von GLAS einen richtigen Schritt in die Zukunft unternommen. In Dingolfing gab es Platz und genügend Facharbeiter, alles gut für die Expansion von BMW.


Um die Rechtschreib- und Grammatikfehler werden wir uns kümmern.
Der absolut beste, zuverlässigste und alltagstauglichste GLAS der je gebaut wurde !
Diese "Nichtbeachtung" hat er eigentlich n i c h t verdient !
Ich fahr´ IHN trotzdem gerne . . . .
Lob zunächst, dass ein Lesebrief beantwortet/kommentiert wird! Wenn der Leserbrief aber Kritik an der Rechtschreibung übt, dann sollte man die Antwort vielleicht doch Korrektur lesen (lassen) ;-) "Den ausgerschriebenen Namen"...
Immerhin hat es Unterhaltungswert. Wer in meinem Beitrag Fehler findet, darf sie gern behalten:-)
Um aber einmal eine sachliche Anmerkung zum ursprünglichen Bericht anzubringen:
Ganz grundsätzlich habe ich ein Problem mit den (kann man das so sagen?) Hauptbesitzern von BMW! Man darf sicherlich auch einmal hinterfragen, wo die Geldmittel herkamen, die damals primär von Herbert Quandt eingesetzt wurden um BMW zu "retten" und man darf und sollte auch der journalistischen Pflicht nachkommen, zu erwähnen, wie die heutigen Erben mit der Familienvergangenheit umgehen! Einen BMW kaufen und diese assoziale Familie unterstützen? Sicher nicht! Schade um die Firma Glas übrigens, oder auch Rover...
Bei BMW ist immer Alles "vom Himmel gefallen", siehe Umgang mit Dixi, Wartburg, GLAS, Rover und und und ...
Eine selten arrogante Firma, bekennt sich doch z.B. Audi gern zu den "aufgekauften" und integrierten Firmen, NSU, Lambo usw.
Weshalb die Kinder von Herbert die High Tech Roboter Firma KUKA an die Chinesen verkauft haben, ist für mich völlig unverständlich???




























































































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