Ford Mustang LX 5.0L Convertible – Heul doch!
Zusammenfassung
Mit der dritten Generation des Mustang liess Ford die finsteren Siebzigerjahre hinter sich. Der Radstand wuchs, die Karosserie glättete sich und die Motorleistung stieg langsam wieder auf das Niveau von vor der Ölkrise. Mit dem richtigen Zubehör waren die 225 PS des stärksten Serienmodells freilich noch längst nicht das Ende der Fahnenstange. Ausfahrt in einem V8-Cabriolet mit nachgerüstetem Kompressor.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vorbild aus Deutschland
- Ein Fox für alle Fälle
- Die Rückkehr der Fahrfreude
- Drahtspeichen oder Dampfhammer?
- Optische Täuschung
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Kupplung geht schwer. Mit vehementem Federdruck wehrt sich das Pedal gegen sein Niedertreten. Doch der linke Fuss ist stärker, wenn auch nicht viel. Trocken rastet der erste Gang ein. Drehzahl erhöhen, Kupplung langsam kommen lassen und … abgewürgt. Also von vorn das Ganze: Anlassen, Kupplungspedal niederringen und nun mit etwas mehr Gas und besser dosiertem Gegendruck das linke Bein zurückziehen. Kurzer Kontrollblick auf das Titelfoto. Es zeigt eindeutig einen eckigen Achtzigerjahre-Ami und keinen italienischen GT der Sechziger. Aus Versehen die Bebilderung der Artikel vertauscht? Keineswegs. Tatsächlich gibt sich so ein später Ford Mustang der dritten Generation deutlich handfester, als man ihm ansieht oder als Verehrer süddeutscher Sportcabrios wahrhaben will. Dabei hat er seinen Dienst Ende 1978 ausgerechnet in der fahrspassärmsten Zeit der amerikanischen Autoindustrie angetreten.
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Leider war mir damals als Alternative nur der Saab 900 und das Chrysler Le Baron Cabriolet bekannt...schade...
Da ich meinen E30 320i aber heute noch fahre, habe ich wohl doch alles richtig gemacht...wirtschaftlicher und langlebiger und vor allem verschleissärmer.

Der standard V8 Mustang hatte schon 228 PS und, noch viel wichtiger, 405 Nm Drehmoment.
Nicht einmal der 325i, ja sogar der damalige M3 konnten dem Mustang das Wasser reichen, ausser natürlich beim Preis, da waren die Letztgenannten viiiel teurer.
Dieser hier beschriebene Mustang muss aber noch 2 Klassen extremer sein mit seinem after market Kenne Bell Kompressor. Uebrigens, welches Auto aus irgend einem andern Land kann mit gerade mal 1800 U/min 120 km/h gleiten?
Klar, der BMW ist das formal hübschere, ausgewogenere Design. Der Mustang heisst zwar Mustang, formal scheint er eher ein "Schmalspurgranada" zu sein... Aber gerade da drin liegt der Reiz, dass dieser "Sleeper" ein Schäfchen darstellt und überhaupt nichts zum angeben hergibt. Für Leute, die das Understatement lieben, stellt er aber das Maximum dar...
















































































































































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