Nachkömmling – Fiat 132 GL/GLS im (historischen) Test
Zusammenfassung
Bei der Einführung des Fiat 132 hagelte es Kritik. Fiat gab aber nicht auf, sondern versuchte, diese Kritik zu Herzen zu nehmen. Als Antwort kamen die überarbeiteten Fiat 132 GL/GLS heraus, welche im Testbericht im Jahr 1974 genau unter die Lupe genommen wurden. Konnte sie die Redaktion überzeugen?
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Neuer Stil
- Zwei Motoren
- Bessere Straßenlage
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Fiat 132 wurde im April 1972 vorgestellt (Lieferung in Deutschland ab Oktober 1972) und krachte gegen eine Mauer von Kritik. Fiat-Stammkunden gefiel er nicht, Umsteiger von der Mittelklassekonkurrenz riß er nicht hin. Ein Europa-Auto hatte er sein sollen, Opel auf italienisch. Aber der Stil geriet zu unbestimmt, die Gürtellinie zu hoch, manches Detail ungeschickt; das weiche Ansprechen der Federung ging auf Kosten der Straßenlage. Von Herbst 1972 bis heute wurden in Deutschland nur etwa 10'000 Wagen verkauft. Prozentual zog er mehr Umsteiger an als seine Vorläufer, aber weniger Interessenten vom Fiat 124 her. Daß er kein Erfolgsmodell war, wußte man schon beim deutschen Start. Die große Werbeaktion, bei der sich jeder einigermaßen zuverlässig aussehende Mitbürger einen Fiat 132 zum Probefahren leihen konnte, diente der Meinungsforschung für nötige Änderungen; Tests und Händlerbefragungen wurden analysiert. Resultat ist der stark überarbeitete GL/GLS, ab Anfang März 1974 auf dem deutschen Markt.
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Liebes Zwischengasteam, als Schweizer solltet Ihr es doch besser wissen.
Der abgebildete FIAT hat zwar ein Genfer Kennzeichen, befindet sich aber ca. 70 km von Genf entfernt.
Das Bild zeigt die Rue du Grand-Chêne 8 in Lausanne, Schweiz, mit dem markanten Hôtel Central-Bellevue im Hintergrund.
1.Vergaser Weber 34 DMS1 und 34 DMS2
2.Vergaser Solex C34 EIES8 und C34 EIES3
Was ist der Grund dafür? Wurden beide Vergaser parallel verbaut oder war es vom Importland abhängig? Hängt es mit der Übernahme von Solex-Vergaser an Matra in 1973 zusammen, die dann nachfolgend an das italienische Unternehmen Magneti Marelli veräußert wurden?
Das Unternehmen Fabbrica Italiana Carburatori Weber wurde 1923 von Edoardo Weber in Bologna gegründet. Mittlerweile gehört Weber zu einer Tochtergesellschaft des italienischen Automobilzulieferers Magneti Marelli.
Solex wurde 1905 von Maurice Goudard und Marcel Mennesson in Frankreich gegründet. Fiat übernahm 1952 über 50 % der Unternehmensanteile. Im Jahr 1986 übernahm Fiat auch den Vergaserhersteller Solex.
Beide Firmen wurden zusammengelegt und 2001 Teil des Unternehmens Magneti Marelli Powertrain.
Besonders beeindruckt hat mich die Leistung beim Ziehen von Anhängern insbesondere von Wohnwägen.
Hatte selbst bei langen Passtrassen niemals thermische Probleme.
Wir absolvierten damals Langstrecken- Urlaube bis Griechenland, Türkei oder Südspanien. Keinerlei Probleme.
Leider war dann der ARGENTA als Nachfolger keine wirkliche Weiterentwicklung.
Ein Croma 2000 i.e. mit 120 PS war dann mein letzter "Mittelklassewagen" von Fiat. Schade, dass bei FIAT dann in der Folge " die Luft raus war".
Heute erinnert mich noch ein 124 Spider aus 1968 in der Garage an die seinerzeitige Bedeutung und Innovationskraft von FIAT.










































































































































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