De Tomaso Guará Spyder – unterschätzte Rarität
Zusammenfassung
Mit nur vier gebauten Exemplaren gehört der De Tomaso Guará Spyder sicherlich zu den seltensten in Serie gebauten Sportwagen der Neunzigerjahre. Gut aussehen tut er noch dazu und dank BMW- und F1-Technik ist auch unter der Kunststoffhaut alles State-of-the-Art. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die Geschichte des raren Sportwagens, dessen Wurzeln bis in die Sechzigerjahre zurückgehen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Erbstück?
- Barchetta, Coupé, Spyder
- BMW als Teilelieferant
- Probefahrt im Coupé unter besonderen Umständen
- Der attraktive Spyder
- Vom BMW zu Ford
- Ein besonderer Guará
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die grossen Zeiten der Marke De Tomaso waren in den Sechziger- und Siebzigerjahren, als Alejandro De Tomaso mit den Modellen Mangusta und Pantera den arrivierten Sportwagen von Ferrari und Lamborghini an den Karren fuhr, obschon vor der Hinterachse “nur” ein Gross-Serien-V8 von Ford für Vortrieb sorgte. Im Jahr 1975 kaufte De Tomaso im Konsortium mit einer staatlichen Industrieholding die Marke Maserati von Citroën ab. Dort lancierte der ehemalige Rennfahrer anfangs der Achtzigerjahre den erfolgreichen Maserati Biturbo, ein Volumenmodell, mit dem die Sportwagenfirma aus Modena auf bisher unerreichbare Produktionszahlen kam.
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Als Maserati Chubasco erhielt er allerdings statt eines Vierzylinder-Ford-Aggregats einen 3,2-Liter-V8 und eine Karosserie von Marcello Gandini, die dem späteren Maserati EB 110 nicht unähnlich sah.
Gemeint ist hier sicher der Bugatti EB 110 aus der italienischen Vor-Volkswagen-Epoche.






























































































































































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