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Bild (1/5): Crosley CD Super Station Wagon (1951) - vermutlich eines der innovativsten Nachkriegsautomobile der USA (© Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's, 2019)
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    Crosley - die Amerikaner konnten auch klein

    2. August 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's 
    (16)
    Archiv Dora Wagner 
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    RM/Sotheby's 
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    Kaum jemand kennt hierzulande den Autohersteller Crosley, dabei war es diese Firma die mit einer ganzen Reihen von Innovationen auf sich aufmerksam machte, lange bevor die Europäer auf ähnliche Ideen kamen. Vielleicht lag es daran, dass Crosley Automobile klein und wenig amerikanisch waren?

    Crosley CD Super Station Wagon (1951) - die Räder sind rundherum an Starrachsen aufgehängt
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Ein Erfinder und Geschäftsmann

    Powel Crosley (1886-1961) war der Mann, der immer wieder auf neue Ideen kam. Bereits im Alter von 21 Jahren baute er seinen ersten eigenen Wagen, den Marathon Six mit Sechszylindermotor in einer Zeit als Vierzylindermotoren dominierten. Der Wagen wurde kein Erfolg, genausowenig wie  drei weitere Versuche, mit Autos Geld zu verdienen.

    Doch Crosley gab nicht auf, verschob sein Tätigkeitsgebiet zunächst auf Autozubehör und schliesslich auf den Bau von Radios, in einer Zeit, als sich noch kaum jemand ein solches Gerät leisten konnte, weil es teurer als ein Ford Model T war. Mit seinem “Harko Junior Crystal Set” bot Powel ein Radio für einen Bruchteil der Konkurrenzgeräte und das Geschäft florierte. Powel baute auch Kühlschränke, unter anderem die ersten Geräte, die auch in den Türen Stauraum für Essen/Getränke boten.

    In den späten Dreissigerjahren erinnerte sich Powell an seine alte Liebe und begann, rund 20 Jahre nach dem letzten Versuch, wiederum ein Auto zu bauen. Klein und günstig sollte es sein, erste Spezifikationen wurden schon bald preisgegeben: 395 USD teuer, ausgerüstet mit einem Zweizylindermotor.

    Der erste Crosley Kleinwagen

    Im April 1939 nahm der Kleinwagen der“Crosley Company” auch für das grössere Publikum Gestalt an, denn auf dem Indianapolis Oval wurde ein Cabriolet-Coupé und eine Cabriolet-Limousine zum Preis ab USD 325 präsentiert, die von einem luftgekühlten Zweizylindermotor angetrieben wurden.

    Crosley (1940) - im Einsatz auf dem Indianapolis Speedway
    © Copyright / Fotograf: Archiv Dora Wagner

    So richtig zum Laufen kam die Produktion allerdings nicht, Schwierigkeiten mit Zulieferbetrieben und der Ausbruch des 2. Weltkriegs in Europa halfen nicht.

    Während der folgenden Zeit nahm sich Powell deshalb wieder anderer Produkte an, zumal er erkennen musste, dass ein Kleinwagen-Erstling noch nicht ausgereift genug war.

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    Ein neuer Motor

    Im Sommer 1943 traf Powell mit einem Hr. Taylor zusammen, der einen innovativen Vierzylindermotor entwickelt hatte, der nur gerade 60 kg schwer war, aber aus 721 cm3 eindrückliche 36 PS bei 5600 Umdrehungen entwickelte. Das besondere war, dass der Motor über keinen Gussblock verfügte, sondern dass die Basis aus zusammengelöteten Stahlplatten bestand. Zudem verfügte der Motor über eine obenliegende Nockenwelle, die überhaupt erst die hohen Drehzahlen ermöglichte.

    Powell kaufte eine exklusive Lizenz und setzte den “Cobra” genannten Motor für eine Vielzahl von meist militärischen Anwendungen, darunter Stromgeneratoren und sogar Flugzeuge, ein.

    Crosley Club Convertible (1949)
    © Zwischengas Archiv

    Natürlich wollte Powel Crosley auch ein Automobil mit diesem tollen Motor anbieten und am 20. Juni 1944 konnte der neue Crosley, der inzwischen eine Karosserie im Stil damaliger Hudsons erhalten hatte, angekündigt werden.

    Bis zum Bau vergingen allerdings noch etwa zwei Jahre, dann erschien der neue Crosley mit zweitüriger Limousinen-Stahlkarosserie und 26 PS, die es mit etwa 522 kg zu tun hatten.

    Aufhorchen in Europa

    Die Automobil Revue berichtete bereits im Februar 1946 vom neuen amerikanischen Kleinwagen:

    “USA und Kleinwagen — ein Problem, das bald sein Silberjubiläum feiern kannl Die Ankündigungen, mit denen der neue Crosley dem Publikum vorgestellt wurde, lassen davon allerdings nicht viel erkennen, denn der Hersteller entschuldigt sich beinahe, dass er den Trend nach dem Superlativ, nach «the finest, biggest and greatest automobile» nicht mitmacht. Man kann feststellen, dass der europäische Kleinwagen, der doch bestimmt aus seinen Kinderschuhen hinausgewachsen ist und heute ein äusserst brauchbares und gutes Transportinstrument darstellt, in Amerika mit Ausnahme der eigentlichen Fachkreise vollständig unbekannt geblieben ist. Dies zeigen nicht nur die Anstrengungen, die man macht, um die möglichen Käufer überhaupt einmal, zur Probefahrt zu bewegen, sondern auch die verhältnismässig bescheidene Produktionsziffer, die sich Crosley vorgenommen hat (1946: 30’000 Stück, später maximal 150’000 Stück). Die Marke, war schon vor dem Krieg bekannt und konnte während der Benzinrationierung einen gewissen Aufschwung verzeichnen; Der Nachkriegs-Crosley basiert auf dem früheren Modell, wiegt wie jenes nur ca. 500 kg, ist aber mit einer geräumigeren Karosserie versehen und hat bessere Fahrleistungen. Die Propaganda spricht von 95 km/h und 5 Liter auf 100 kg. Der Radstand beträgt 205 cm, die Spurweite 103 cm.”

    Der moderne Motor fiel natürlich auch der AR auf: “Vernimmt man noch, dass die Nockenweile obenliegend ist und durch Zahnräder angetrieben wird, so kommt man zum Schluss, dass Crosley eine Maschine besitzt, die sich sehr stark an die Hochleistungsmotoren der europäischen Sportwagen anlehnt.”

    Weniger überzeugte die Karosserie, die halt dem Stil der Zeit entsprach. Immerhin fand noch der Preis von rund USD 600 (mit Hoffnung auf USD 500 bei Vergrösserung der Produktion) Beachtung. Als Einsatzzweck nannte man damals vor allem die Nutzung in der Stadt.

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    Auf niedriger Flamme

    1946 konnten 4999 Autos ausgeliefert werden, die meisten waren Limousinen, einige wernige wurden als Pickups verkauft. Ein Jahr später kamen weitere Varianten dazu: Kastenwagen, Kombi, “Sports Utility”, Cabriolet.  Immerhin 19’344 Fahrzeuge konnten 1947 gebaut werden.
    Schwierigkeiten hatte es mit den Motoren gegeben, Ölverluste und Korrosion plagten den besonderen Vierzylinder. Dies konnte aber gelöst werden, trotzdem griff man 1949 wieder auf einen Gussblock zurück.

    Das beste Jahr wurde 1948, als man 27’707 Crosley verkaufen konnte. Für das Jahr 1949 gab es einige Änderungen, um dem Hunger der Käufer nach Luxus und Grösse Rechnung zu tragen. So wurde ein “De Luxe”-Modell vorgestellt. Doch gegen den neuen Trend “Bigger and better” kam Crosley nicht an, nur 8939 Autos wurden gebaut.

    Die Automobil Revue hatte im Januar 1949 erneut über den Kleinwagen berichtet:

    “Der kleine Crosley ist der einzige Kleinwagen in den USA., der es bisher zur Serienproduktion gebracht hat. In seinem Erzeugungsland spielt er vor allem die Rolle des zweiten Fahrzeuges für Stadt, Besorgungen etc. und soll dort nach den Angaben der Hersteller für Betrieb und Amortisation insgesamt 13,50 Dollar in der Woche (also etwa 180 Franken pro Monat) kosten.

    Die neuesten Modelle sind technisch nur in Details geändert und enthalten noch immer den sehr leistungsfähigen Vierzylindermotor mit obenliegender Nockenwelle, hartgelötetem Stahlblechblock und einer nunmehr auf 7,8:1 erhöhten Verdichtung, ohne dass allerdings die Leistung deswegen gestiegen ist. Äusserlich findet man eine neue Kühlerverschalung sowie besser ausgerüstete Karosserien, während das Fahgestell, das nicht gerade den europäischen Prinzipien entspricht, sowie die Kraftübertragung nicht geändert wurden. An Karosseriemodellen werden eine zweitürige Limousine (auch als Cabrio- Limousine erhältlich) sowie drei Kleinnutzfahrzeuge gebaut.“

    Ein richtiger Sportwagen

    Am 14. Juli 1949 wurde der “Hot Shot” vorgestellt, im Prinzip der erste amerikanische Sportwagen nach dem Krieg, der in grösserer Serie gebaut wurde.

    Crosley Super Sports (1949) - die sporlichste Version, eine Weiterentwicklung des Hot Shot
    © Copyright / Fotograf: RM/Sotheby's

    Doch es konnten nur 752 Exemplare gebaut werden und auch das Nachschieben des “Super Sports” (mit 30 PS und besserer Ausstattung) im Jahr darauf half nicht wirklich.

    Sieg in Sebring

    Ein Auto mit gerade einmal 26 PS scheint nicht gerade zum Langstreckenrennen-Siegeskandidat berufen. Doch beim ersten Sebring-Rennen am 31. Dezember 1950, stand ein Crosley Hot Hot am Start dieses Langstreckenrennens. Die Gegner hiessen u.a. Ferrari-Sportwagen, gefahren von Luigi Chinetti und Jim Kimberly, oder Allard-Cadillac. Diese starken Rennwagen waren natürlich deutlich schneller, gewertet wurde aber nach einem hubraumabhängigen Index. So musste der Crosley nur 288.3 Meilen zurückzulegen, um zu siegen, wärend die Ferrari 363,6 Meilen weit fahren mussten.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Crosley siegte beim ersten Sebring-Rennen. Dabei bewährte sich ein schaltarmes Fahren und Bremsen durch Aufrichten des Oberkörpers im Sitz. Trotzdem musste die Maschine bis 7500 Umdrehungen leisten und sie überlebte knapp.

    Der erste Gewinner in der Geschichte der Sebring-Langstreckenrennen war ein Crosley Hotshot! Das Rennen dauerte zunächst nur 6 statt 12 Stunden
    © Zwischengas Archiv

    Weitere Siege und gute Platzierungen folgten, notabene auch in Europa, etwa am Grand Prix der Schweiz in Bern.

     “Win on Sunday, sell on Monday” - dieses Rezept ging für Crosley allerdings trotzdem nicht auf. 1950 wurden gerade einmal 7612 Autos gebaut. Es ging einfach nicht aufwärts.

    Crosley Farm-a-Road (1950) - der Geländewagen ohne Allrad
    © Copyright / Fotograf: Archiv Dora Wagner

    Ein weiterer Wagen, der “Farm-a-Road”, im Prinzip ein geländegängiges Vielzweckfahrzeug ohne Allradantrieb, wurde im Juli 1950 vorgestellt, rettete das Unternehmen aber auch nicht mehr. 1952 war Schluss für die Crosley Automobile Company, eine Firma, die mehr Innovationen im Automobilbau vorangetrieben hatte als die meisten anderen.

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    Die Arroganz der europäischen Beobachter

    Dazu passt, dass man auch in Europa wenig von den Crosley-Kreationen hielt, zumindest in Deutschland nicht. “Das Auto” schrieb 1950:

    “Als dritter im Bunde erschien Crosley mit einem Modell, welches „Hotshot“ genannt wurde. Dies sollte eine Nachbildung der englischen Sportwagen, wie MG oder Singer sein und auch dem minder bemittelten Kraftfahrer die Anschaffung eines schnittigen Modells ermöglichen. Leider ist dies nicht ganz gelungen. Für 1000 Dollar wurde ein Fahrzeug geschaffen, dem hier der Name ‘fahrende Badewanne’ nicht zu Unrecht beigelegt wurde und das in keiner Weise das importierte Vorbild erreicht. Weder mechanisch noch im Aussehen ist die Imitation gelungen, und man frägt sich, warum es der USA-Industrie nicht möglich ist, einen Sportwagen zu erzeugen, der ungefähr 1000 Dollar kostet, aber wirklich wie ein Sportwagen aussieht und fährt. In dieser Preisklasse und bis zu 2500 Dollar stehen die Europäer immer noch an der Spitze.”

    Dabei übersahen die Kritiker allerdings viele Innovationen, die es nur dank Crosley gab:

    So verfügte der Nachkriegs-Crosley-Motor (wie bereits erklärt) über eine obenliegende Nockenwelle, sicherlich nicht die erste Anwendung im Automobil, aber vermutlich im Kleinwagen.

    Crosley CD Super Station Wagon (1951) - 28 PS aus 725 cm3
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Ab 1949 montierte Crosley vier Scheibenbremsen und dies an einem Auto, das keine USD 1000 kostete. In Europa gab es erst in den späten Fünfzigerjahren Scheibenbremsen im Serienfahrzeug, nachdem die Überlegenheit dieser Bremstechnik durch Jaguar-Siege in Le Mans bewiesen worden war.

    Crosley baute zwar nicht den ersten Kombi, aber mit dem 1947 lancierten Station Wagon mit Ganzstahlkarosserie gehörte man zu den ersten, die auf Holz beim Aufbau verzichteten. 1948 wurden 23’489 dieser Kombis verkauft, mehr Fahrzeuge dieser Bauart konnte in jener Zeit auch kein anderer amerikanischer Hersteller an den Mann bringen.

    Und mit dem Hot Shot konnte Crosley einen amerikanischen Sportwagen fünf Jahre vor der Chevrolet Corvette auf den Markt bringen.

    Nicht alles war fortschrittlich

    Fairerweise muss gesagt werden, dass sich einige der Crosley-Innovationen nicht bewährten. Von den Scheibenbremsen kam man schon bald wieder ab, weil sie dem Streusalz im Winter nicht standhielten. Das Motorgehäuse mit den verlöteten Stahlplatten wurde ebenfalls nicht beibehalten. Und die Aufhängungskonstruktionen mit starren Achsen hinten und vorne waren zwar pragmatisch, aber nicht eben fortschrittlich.

    Crosley CD Super Station Wagon (1951) - rund 600 kg schwer
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Mit rund sechs Litern Verbrauch pro 100 km und vier Sitzplätzen in der nur 368 cm langen, 126 cm breiten und 147 cm hohen Limousine war man aber voll dabei.

    Crosley CD Super Station Wagon (1951) - einfaches Interieur
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Hierzulande sind Autos von Crosley ausserordentlich selten, obschon es auch z.B. in der Schweiz einen Vertrieb gab. Die Motoren waren in Europa besonders beliebt, sind fanden ihren Weg auch in manchen Individualsportwagen unter einer italienischen Karosserie.

    Crosley CD Super Station Wagon (1951) - schöne Raddeckel
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Ganze Autos dürften in unseren Breitengraden kaum noch viele existieren, in den USA haben aber einige überlebt. Eines davon, ein Crosley CD Super Station Wagon von 1951, kann RM/Sotheby’s am 17. August 2019 in Monterey für USD 15’000 bis 20’000 anbieten (ohne Mindestgebot).

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    jo******:
    06.08.2019 (13:21)
    Don't forget the courageous Le Mans entry. Breakdown, but afterwards the car was used on an extensive pan-European holiday-drive. And, as far as I remember, there were more European sports car builders than Nardi who used the clever, small Crosley-engine.
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