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Bild (1/4): Chevrolet Nomad (1960) - imposante Postur (© Bruno von Rotz, 2018)
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    Chevrolet Nomad - ein Kombi nur fast wie alle anderen

    28. Juni 2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (44)
    General Motors / GM 
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    Im Jahr 1954 wurde dem Publikum erstmals ein “Nomad” gezeigt.

    Chevrolet Corvette Nomad (1954) - Kunststoff-Kombi als Showcar auf der Motorama 1954
    © Copyright / Fotograf: General Motors / GM

    Dabei handelte es sich um ein reines Showcar mit Kombiheck auf Basis der Corvette. Die Automobil Revue schrieb damals:

    “Noch ist der Appetit nach dem bekannten Corvette nicht gestillt, und schon erscheinen mehrere Weiterentwicklungen auf dem Plan. Auf der Motorama-Ausstellung sah man zum ersten Male den «Nomad» (Station Wagon), einen Kompromiss zwischen dem Sportgeist des Corvette und der Kinderzahl der durchschnittlichen Familie, die in voller Stärke ausfahren will; der Nomad ist (oder wird) ein geschlossener Wagen, der viel von der Schönheit seines Vorbildes eingebüsst hat. Die Karosserie läuft ohne Absatz bis zum Heck in einem Bogen, der die Rückfenster stark von der Vertikalen entfernt. Die öffentliche Meinung wird noch sondiert. Wenn das Publikum den Nomad haben will, wird man ihn bauen.”

    Chevrolet Corvette Nomad (1954) - gezeigt als Showcar auf der Motorama 1954
    © Copyright / Fotograf: General Motors / GM

    Vom Showcar zum Serienmodell

    Aus der Kombi-Corvette mit Kunststoff-Kleid wurde dann doch nichts, der Name “Nomad” aber überlebte und erschien ein Jahr später auf Basis des Chevrolet-Serienmodells Bel Air als dreitüriger Kombi. Und sah immer noch sehr schnittig aus. Der spezielle Heckaufbau wirkte deutlich sportlicher als andere Kombis. Und der Bel Air als Basis stellte Synergien mit den übrigen Modellen sicher.

    Chevrolet Nomad (1955) - Serienversion, es blieb bei drei Türen, aber die Basis war der Standard-Chevroelt
    © Copyright / Fotograf: General Motors / GM

    Von 1955 bis 1957 (jeweils Baujahr) wurde der Wagen mit jeweils jährlichen Anpassungen, im Einklang mit der übrigen Palette, so gebaut.

    Von drei zu fünf Türen

    Für das Modelljahr 1958 wechselte der Nomad auf die neue Bel-Air-Plattform, die 22 cm und einige Zentimeter niedriger als der Vorgänger war. Statt drei hatte der Kombi nun fünf Türen und denselben V8-Motor mit bis 5,7 Liter Hubraum, welcher auch in den anderen Varianten verbaut wurde. Das Chassis der Neukonstruktion hatte einen x-förmigen Grundriss. Die Räder waren vorne einzeln an Trapez-Dreieckslenkern aufgehängt, hinten sorgte eine Starrachse mit Schraubenfedern für die Radführung.

    Chevrolet Bel Air Cabriolet (1958) - populärer Amerikaner in Luxusausführung - Genfer Autosalon 1958
    © Archiv Automobil Revue

    Das Styling zeigte die Einflüsse der Showcars auf das Serienautomobil: Geschweifte Heckflossen, Doppelscheinwerfer, Kühler über die gesamte Wagenfront.

    Mit 5,31 Metern Länge und 1,97 Metern Aussenbreite war der neue Chevrolet ein wirklich ausgewachsenes Automobil, was auch durch den Radstand von 2,98 Meter dokumentiert wurde.

    Für das zweite Baujahr 1959 wechselte der Nomad auf die noch luxuriösere Impala-Plattform, im Jahr darauf wurde das Styling umgestaltet, wirkte nun etwas konventioneller.

    Chevrolet Corvair (1960) - Längenvergleich zwischen Corvair und Impala Sport Sedan
    © Zwischengas Archiv

    Die Automobil Revue schrieb bei der Einführung des Baujahrs 1960:

    “Äusserlich wurden alle Modelle stilistisch überarbeitet. Auffallendstes Kennzeichen der Modelle 1960 ist ein ovaler Rahmen, der an der Wagenfront die Doppelscheinwerfer und das Kühlergitter in elegantem Schwünge umschliesst. Das Heck wurde nur insofern umgeformt, als der zwischen den bekannten «Flügelflossen» liegende Kofferraum nun eine breitere Öffnung und eine niedrigere Rückwand erhielt. Beide Massnahmen dienen dazu, das Einladen schwerer Gepäckstücke zu erleichtern. Die Heckleuchten sind wieder als einzelne Lampen ausgebildet.
    Im Innern wurden die Stoffe der Seitenwandbespannungen neu gewählt und in Harmonie mit den Karosseriefarben gebracht. Der Innenraum konnte noch vergrössert werden, indem der Kardantunnel weniger hoch und schmäler geformt worden ist. Die Isolation zwischen Chassis und Karosserie ist durch neue Gummizwischenlagen verbessert worden.
    An Motoren stehen bei den Standardmodellen ein Sechszylinder und sechs verschiedene Achtzylinder zur Wahl. Beim neuen Turbo-FireV8 sollen Änderungen an der Nockenwelle, neue Ventilsteuerzeiten mit kleinerer Ueberschneidung und geänderte Vergaser die Wirtschaftlichkeit vor allem mit mittlerem Drehzahlbereich verbessern.”

    Auffallend war zudem die Rückkehr seitlicher Ornamente auf den Karosserieflanken.

    Chevrolet Nomad (1960) - auffällige Ornamente an der Flanke
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    1961 war das letzte Jahr für den Nomad der bisherigen Ausprägung, erst 1968 gab es dann wieder Kombi-Varianten, die Nomad hiessen.

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    Viel Eisen

    Mindestens 1,8 Tonnen schwer war der fünftürige Kombi mit der nach unten öffnenden Heckklappe, die nach oben durch eine rahmenlose Scheibe abgeschlossen wurde. Gegen dieses Gewicht liess der V8-Motor rund 172 SAE-Pferdchen anrennen, die bei 4200 Umdrehungen zur Höchstform aufliefen. Das maximale Drehmoment von 38,0 mkg wurde bei 2200 Umdrehungen produziert.

    Chevrolet Nomad (1960) - der V8-Motor ist längs eingebaut
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der wassergekühlte V8 genehmigte sich dabei gerne Superbenzin, von dem er zwischen 16 und 20 Liter pro 100 km vertilgte. Immerhin war so auch eine Spitzengeschwindigkeit von gegen 160 km/h möglich, zu den Langsamen gehörte man also auch mit dem Kombi nicht im Jahr 1960.

    Chevrolet Nomad (1960) - rund 5,35 Meter lang war der Kombi
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ein grosses Auto

    Das der Nomad ein mächtiges Auto ist, sieht man nicht nur von aussen, sondern man spürt es auch hinter dem Lenkrad. So weit weg erscheint einem die rechte Seitentüre oder die hintere dem Strassenrand zugeordnete Wagenecke selten. Dabei ist der Chevy durchaus übersichtlich und einfach zu fahren.

    Chevrolet Nomad (1960) - sechs Sitzplätze und helles Interieur
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Gestartet wird ganz normal mit Zündschlüssel, geschaltet per Automatik und Wählhebel am Lenkrad. Die Federung ist amerikanisch-typisch weich, der Vortrieb erweist sich für alle Verkehrsverhältnisse als ausreichend. Sparsamkeit sollte man nicht erwarten, aber dank 81-Liter-Tank muss man trotzdem nicht ständig an der Tankstelle vorbeifahren.

    Chevrolet Nomad (1960) - die Fensterkurbel ist für das Dreiecksfenster zuständig
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Viele Detaillösungen überraschen. So gibt es in den vorderen Türen zwar eine Fensterkurbel, aber die ist nur für die kleine Dreiecksscheibe zuständig, während die Seitenscheiben elektrisch hoch- und hinuntergefahren werden können.

    Chevrolet Nomad (1960) - heller Gepäckraum
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Um bei umgeklappter hinterer Sitzbank eine plane Fläche zu ermöglichen, haben sich die amerikanischen Ingenieure einen interessanten Mechanismus einfallen lassen.

    Chevrolet Nomad (1960) - über zwei Meter breit
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Und um die Hecklappe von aussen zu öffnen, kurbelt man erst die sich dort befindliche Scheibe herunter und greift dann hinein.

    Chevrolet Nomad (1960) - so reisten die Amerikaner vor bald 60 Jahren
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Als der Wagen gebaut wurde, schrieb man das Jahr 1960. Da gab es in Europa noch kaum Kombis. Die Amerikaner aber hatten diese Art Fahrzeuggattung bereits schätzen gelernt und Chevrolet lieferte mit dem Nomad ein überzeugendes Angebot. Und heute wirkt der Nomad richtig cool mit seinen interessanten Karosseriedetails.

    Wir danken der Oldtimer Galerie Toffen für die Gelegenheit, den Chevrolet Nomad fotografieren zu können.

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