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Chevrolet Camaro Z/28 – der Rennwagen für den amerikanischen Alltag

Erstellt am 3. April 2021
, Leselänge 9min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's 
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GM / Chevrolet 
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Archiv 
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Als Ford den Mustang präsentierte und damit einen günstigen, schnittigen und spassigen “Sportwagen” erfolgreich für junge Leute anbot, wurde General Motors sozusagen auf dem linken Fuss erwischt. “I didn’t see this coming”, sagte damals wohl der eine oder andere GM-Manager. Aber man reagierte schnell und stellte innert zweier Jahre den Chevrolet Camaro auf die Beine.

Vor allem Form

“Jugend plus Komfort plus niedriger Preis”, lautete die Erfolgsformel für den Ford Mustang. Daran hielt sich auch General Motors und sah von technischen Experimenten ab. Selbst formal orientierte man sich am Mustang und versah den neuen Camaro mit ähnlichen Proportionen, sprich einer langen Schnauze und einem kurzen Heck. Der Radstand entsprach ebenfalls jenem des Fords.

Chevrolet Camaro (1967) - erste Generation
Copyright / Fotograf: GM / Chevrolet

Trotz des Zeitdrucks sah man davon ab, einfach Modelle aus der aktuellen Palette als Blaupause zu nehmen und in den Proportionen anzupassen. Nein, man gestaltete den Camaro komplett neu, wenn auch gewisse Anleihen an das Chevrolet Corvair Corsa Sport Coupé von 1965 mit Heckmotor sichtbar waren.

Die selbsttragende Karosserie wirkte modern und attraktiv. Die Automobil Revue schrieb 1966: “Bei einem Radstand von 275 cm beträgt die Länge 467 cm, die Breite 184 cm und die Höhe nur 130 cm. Durch Zurücksetzen der Räder bzw. praktisch fast identische Überhänge vorn und hinten, entstanden ungewöhnliche Proportionen, welche die sportliche Linie des Camaro betonen.”

Chevrolet Camaro (1969) - SS-Variante
Archiv Automobil Revue

Mit verschiedenen Paketen liess sich der Camaro, den es als zweitüriges Coupé und Cabriolet gab, zudem noch weiter an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So verfügte die “RS”-Version über verborgene Scheinwerfer und anders gestaltete Rückleuchten.

Als “SS” gab’s eine Variante mit grösseren Motoren, verbesserten Aufhängungen und auffälligen Rallye-Streifen.

Dazu gab es eine Vielzahl weiterer Ausstattungsoptionen, um sich einen individuellen Camaro nach eigenen Wünschen zurechtzukonfigurieren.

Modernes Interieur und viel Sicherheit

Das Interieur des Camaro war ebenfalls komplett neu entstanden und wies durchaus futuristische Züge auf. Komplett mit Vinylverkleidungen ausgestattet war das Innere in vier Farbe erhältlich. Die Sitze trugen dünne, jedoch angenehm gepolsterte Kissen und waren in Längsrichtung abgesteppt. Während die Platzverhältnisse vorne generös waren, mussten sich hinten sitzende Passagiere mit deutlich weniger Raum zufrieden geben. Der Camaro war ganz klar ein 2+2-Sitzer.

Chevrolet Camaro (1968) - als Ausstellungsmodell aufgeschnitten
Archiv Automobil Revue

Einiges an Aufmerksamkeit wurde auch der passiven Sicherheit gewidmet, man wollte da schliesslich auf der Höhe der Zeit sein. Zweikreisbremsen, verformbare Lenksäulen und Scheibenbremsen (gegen Aufpreis) gehörten zum Package.

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Technik aus dem Regal

Mit dem Camaro brachte GM eine neue technische Basis namens “F-Body Platform” auf den Markt, die einige Monate später auch von Pontiac genutzt wurde. Dies war allerdings keine komplette Neuentwicklung, denn es konnte die bereits seit 1962 eingesetzte Heckantriebs-Technik genutzt werden, wie sie etwa beim Chevy II genutzt wurde. Damit waren ein massiver Hilfsrahmen für die Vorderradaufhängungen und die Motor-Getriebe-Kombination gesetzt, aber auch die starre Hinterachse. Während die Vorderräder einzeln an Trapez-Dreiecklenkern mit Schraubenfedern befestigt waren, sollten hinten Einblatt-Halbelllptikfedern, Teleskopstossdämpfer und ein Kurvenstabilisator für eine möglichst präzise Radführung sorgen.

Gebremst wurde mit Trommelbremsen, es gab aber gegen Aufpreis auch Scheibenbremsen. Richtungsänderungen wurden über eine Kugelkreislauflenkung vorgegeben.

Chevrolet Camaro SS (1966) - Blick auf den BigRed 396, 150 kg schwer, 6,5 Liter Hubraum, 350 SAE-PS
Archiv Automobil Revue

Die Motorenpalette war umfangreich, begann anfänglich mit Reihensechszylindern mit 3,8 Litern Hubraum und  reichte bis zum 5,7-Liter V8-Motor. Die Leistungsausbeute betrug je nach Motor zwischen 142 und 299 SAE-PS. Als Getriebe standen Drei- und Viergang-Handschalt-Optionen und die Powerglide-Automatik mit zwei Gängen zur Verfügung.

Kritik von der Fachpresse

Die Journalisten freuten sich über den Neuankömmling und es wurde viel geschrieben über den Mustang-Konkurrenten Camaro. Begeisterung wurde vor allem über die realisierbaren Fahrleistungen geäussert, 100 km/ waren mit dem 5,7-Liter SS bereits nach 8,2 Sekunden erreicht, die zusätzliche Version SS 396 schaffte dies sogar in 6,8 Sekunden.

Chevrolet Camaro SS (1966) - bei Testfahrten unterwegs
Archiv Automobil Revue

An Temperament mangelte es also nicht, dies sah auch Bernard Cahier so, der für AMS und die AR hinter dem Lenkrad mehrerer Versionen des Camaro sass:
“Im Verlauf dieses Tests hatten wir Gelegenheit, den Camaro gründlich kennen zulernen; wir haben ihn mit verschiedenen Motoren und unter den unterschiedlichsten Bedingungen gefahren und kamen dabei zu dem Ergebnis, daß Chevrolet mit dem Camaro SS ein jugendlich wirkendes, sportliches Auto mit sehr guten Fahrleistungen herausgebracht hat, das in den USA zu einem erschwinglichen Preis angeboten wird. Andererseits ist der Camaro ein Auto, das nicht frei von den oft bei neuen Modellen auftretenden Mängeln ist und das wegen seiner starren Hinterachse in Verbindung mit dem starken Motor vom Fahrer mit etwas Respekt behandelt werden muß, vor allem auf europäischen Straßen. Durch entsprechende Modifikationen an der Radaufhängung und den Einbau von Koni-Stoßdämpfern könnte er unseren Verhältnissen sicher besser angepaßt werden.”

Road & Track äusserste sich gar noch kritischer:
“Der Camaro ist, ehrlich gesagt, eine Enttäuschung. Chevrolet ist eigentlich bei der Autokonstruktion immer etwas voraus gewesen und wir hatten angenommen, dass die Ingenieure in den letzten Jahren einen Wagen entwickelt haben, der den Mustang überholt und nicht nur egalisiert. Unglücklicherweise gaben sie sich mit Letzterem zufrieden. Trotzdem ist Camaro ein stilistisch gefälliges Auto, der sich auch mit dem normalen Fahrwerk vernünftig fährt und wir mögen ihn trotz seiner Schwächen.”

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Camaro aus der Schweiz

Auch in Biel wurden Chevrolet Camaro montiert und zwar ab 1967 die Sechszylinder-Variante und das Modell mit dem 4,6-Liter grossen V8-Motor. Die schnelleren Versionen wurden als Fertigfahrzeuge eingeführt. Die Preisspanne reichte von CHF 16’000 bis 26’000.

Chevrolet Camaro (1969) - Heckansicht der SS-Version
Archiv Automobil Revue

Im Herbst 1969 prüfte die Automobil Revue die Version 350 SS und freute sich über durchaus akzeptable Trinksitten:
“Beachtlicherweise erkaufen sich diese Fahrleistungen keineswegs durch einen hohen Benzinverbrauch; während selbst bei scharfer Fahrweise die 20-Liter-Grenze nie überschritten wurde, begnügte sich der grosse V8- Motor bei gemütlicherem Tempo mit 13 bis 17 Liter auf 100 km, ein Beispiel mehr, dass grossvolumige Maschinen nicht unbedingt einen grossen Benzindurst zu entwickeln brauchen.”

Bei ruhiger Fahrt reichten sogar 11,2 Liter pro 100 km, nicht schlecht für ein immerhin 1561 kg schweres Automatik-Coupé mit 1,88 Metern Breite, das 206 km/h schnell lief und in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigte.

Rennsportliche Ausrichtung im Geheimen

Kaum beachtet wurde anfänglich eine Camaro-Ausführung, die als Z/28 mit einem 4,9 Liter grossen V8-Motor ausgerüstet wurde, den es nur mit diesem Ausstattungspaket gab. Mit 4,9 Litern Hubraum blieb man knapp unter dem Limit, das der Sports Car Club of America (SCCA) für die TransAm-Strassenrennen gesetzt hatte.

Chevrolet Camaro (1967) - die 4,9-Liter-grosse V8-Version für den Z/28
Copyright / Fotograf: GM/General Motors

Als Vater des Z/28-Camaros, der im Dezember 1966 erschien, gilt Vince Piggins, der einen praktisch rennfertigen Camaro über die normalen Chevrolet-Händler ausliefern lassen wollte. Zwar war der Motor, der für höhere Drehzahlen ausgerüstet war, mit 290 PS bei 5300 Umdrehungen angepriesen, aber Insidern war klar, dass bei höheren Drehzahlen 350 und mehr PS möglich waren. Ausgeliefert wurde der Wagen grundsätzlich mit einem eng-gestuften Vierganggetriebe, ein Sperrdifferential gab es auf Wunsch. Servogestützte Scheibenbremsen vorne waren Standard.

Erfolgreich in der TransAm-Meisterschaft

Zweimal konnte Mark Donohue im Chevrolet Camaro Z/28 für das Roger Penske Team die TransAm-Meisterschaft gewinnen, erst 1970 schaffte es Parnelli Jones, den Camaro mit dem Ford Mustang zu entthronen, nachdem Jerry Titus 1967 noch mit dem Mustang GT 350 Meister geworden war.

Chevrolet Camaro (1967) - der Z/28 des Roger-Penske-Teams, wie er in Sebring fuhr - heute im Museum gezeigt
Copyright / Fotograf: GM/General Motors

Dass sich der Camaro auch gegen europäische Konkurrenten gut in Szene setzen konnte, bewies er beim Lauf zur britischen Tourenwagen-Meisterschaft 1971 in Crystal Palace. Ein Dreher kurz vor Ende verhinderte den Sieg gegen einen Escort RS 1600. Das war noch Tourenwagen-Rennsport!

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Stetige Modellpflege

Jahr für Jahr wurde der Chevrolet Camaro leicht modifiziert. Für das Baujahr 1968 berichtete die Automobil Revue Ende 1967:
“Von seinem Vorgänger hebt sich der neue Camaro äusserlich durch das neugezeichnete, V-förmige Kühlergrill, neue Radzierelemente und Heckleuchten ab. Mit der Einführung der neuen, zugfreien Frischluftanlage «Astro» wurden vordere Ventilationsflügel überflüssig, womit gleichzeitig lästige Windgeräusche bei hoher Fahrgeschwindigkeit entfallen. Verfeinerungen findet man sowohl hinsichtlich Innenausbau als auch was das Fahrwerk anbelangt. So fallen im Innern insbesondere die bequemeren Sitze, aber auch die neugestalteten Anzeigegeräte sowie die wirksameren Schutzpolster auf. Zweckmässigere Anordnung der Dämpfer sowie längere Federwege lassen besseren Fahrkomfort erwarten.”

Mit 235’147 gebauten Exemplaren war der zweite Jahrgang noch etwas erfolgreicher als das erste Baujahr, das es auf 220’906 Fahrzeuge gebracht hatte.

Chevrolet Camaro (1969) - die letzte Version der ersten Generation
Archiv Automobil Revue

Für die 69-er Ausgabe meldete die Automobil Revue “Karosserieretouchen an Front und Heck sowie neue Innenausstattungen”. Die Länge wuchs von 469 auf 472,5 cm, die Breite von 184 auf 188 cm. Der Innenraum war komplett neu und stark von der Corvette inspiriert. Neu waren Kopfstützen und eine verbesserte passive Sicherheit im Innern. Es gab Verbesserungen an der Bremsanlage und die Federungscharakteristik konnte nun mittels Computer auf jeden Wagen gemäss der bestellten Ausrüstung abgestimmt werden. Die letzten Camaro Bj 1969 wurden noch im November 1969 gebaut, 243’085 waren es ingesamt.

Ablösung nach gut drei Jahren

Für das Jahr 1970 wurde dann (etwas verspätet im Februar 1970) ein komplett neuer Chevrolet Camaro mit rundlicheren Ausprägungen und erneut gewachsenen Dimensionen präsentiert.

Chevrolet Camaro (1970) - die SS-Version mit mehr Leistung und agressiverer Optik
Archiv Automobil Revue

Ein Cabriolet gab es bei der zweiten Auflage nicht mehr, was den Stückzahlen nicht unbedingt zu schaden schien. Mit einer Bauzeit von über 10 Jahren blieb die zweite Camaro-Version überdurchschnittlich lange in Produktion.

Verborgenes Juwel?

Im Verkauf sorgte die Z/28-Version zunächst kaum für Furore, was auch daran lag, dass sie in der Verkaufsliteratur nicht einmal erwähnt wurde. Gerade einmal 602 Z/28 wurden vom Baujahr 1967 verkauft. Für 1968 waren es dann schon 7199 Autos, im letzten Baujahr 1969 betrug der Anteil mit 20’302 Exemplaren immerhin schon über 8 % am Gesamtausstoss.

Chevrolet Camaro Z/28 (1969) - ein Rennwagen für die Strasse
Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's

Technisch änderte sich über die drei Baujahre wenig an der Ausrichtung der Z/28-Variante, leistungsmässig stand sie dann allerdings gegen Ende der Bauzeit deutlich im Schatten der 427-er-Versionen, die es teilweise auf deutlich über 400 PS brachten.

Chevrolet Camaro Z/28 (1969) - viel blaues Vinyl, eine von mehreren Farboptionen
Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's

Ganz so rar wie seine Vorgänger ist ein 69-er Z/28-Camaro also nicht, aber trotzdem dürfte es nicht einfach sein, ein derartig originalgetreu restauriertes Exemplar zu finden, wie jenes mit Chassisnummer 124379N567485, das RM/Sotheby’s im Rahmen der “Open Road”-Online-Versteigerung vom 21. bis 29. April 2021 versteigert. Geschätzt wurden $ 70’000 bis 85’000, was für ein fast renntaugliches Strassenauto doch durchaus realistisch zu sein scheint.

Chevrolet Camaro Z/28 (1969) - Blick unter die Motorhaube
Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von ka******
08.04.2021 (14:29)
Antworten
Ups! > 4.-letztes Bild > Ansicht Fahrerseite => Pontiac Firebird
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