Monteverdi 1967-1984 – Swiss Made Luxuswagen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Monteverdi. Ursprünglich MBM getauft, begann Monteverdi im Jahre 1967 Autos zu produzieren und schloss 1984 die Tore. Rund 3500 luxuriöse Sportwagen, Supersportwagen und Geländewagen verliessen in dieser Zeit das Werk.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ja, es stimmt: Die Marke Monterverdi war dem AR-Chefredaktor Robert Braunschweig zu verdanken. Ihm hatte Peter Monteverdi seine Pläne für einen Luxussportwagen vorgelegt. Bis dahin hatte er unter der Bezeichnung MBM (Monteverdi-Basel-Motors) Formel-Rennwagen und kleine GT-Modelle gebaut. Der AR-Chef überzeugte Monteverdi, statt der langweiligen Abkürzung seinen farbenfrohen Familiennamen zu verwenden. Der Monteverdi High Speed 375 S hatte 1967 auf der IAA Frankfurt Weltpremiere und war ein Star der Schau. Mit diesem Prestigeauto gelang es dem einstigen Erben einer Kleingarage und danach Rennfahrer, Rennwagenkonstrukteur, Ferrari- und Jensen-Importeur in die höchste Liga aufzusteigen. Die Rohrrahmenchassis mit De-Dion-Hinterachse entstanden in Basel, Motor und Getriebe stammten von Chrysler: 7,2-L-V8 mit 380 PS, 3-StufenAutomat oder 4-Gang-Getriebe. Die selber entworfenen Karosserien kamen mangels Schweizer Alternativen von Pietro Frua in Turin, ihr luxuriöser Innenausbau erfolgte in Binningen.



























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