Anfangs der Sechzigerjahre traute man Citroën noch zu, nicht nur altgewohnte technische Traditionen über Bord zu werfen, sondern auch die Käufermassen von neuen Lösungsansätzen und Designinnovationen zu überzeugen. Entsprechend gespannt wurde denn auch der Wagentyp erwartet, der die Lücke zwischen 2CV und DS/ID schliessen sollte, der Ami 6. ‘hobby’ beurteilten den Neuankömmling wohlwollend, obschon die erwartete Revolution ausblieb und der neue Wagen eher als Synthese aus kleinem und grossem Bruder gesehen wurde. Ob der Ami 6 Erfolg haben würde, machte der Berichterstatter vom noch nicht bekannten Preis abhängig. Dieser Bericht gibt den Originalwortlaut des Artikels von 1961 wieder, ergänzt um viele Fotos aus der Zeit.