Vom 23. August bis zum 25. August wird in St. Moritz die zweite Auflage der Passione Engadina stattfinden. Hier treffen sich ausschließlich in Italien gefertigte, historische Automobile, die vor 1983 gebaut wurden.
Neben einer Rallye über verschiedene Alpenpässe mit mehreren Wertungsprüfungen und einem Concours d'Elégance erwarten die Teilnehmer außergewöhnliche Programmpunkte. So wird am Freitag, den 23. August um 17 Uhr, Mauro Forghieri, der langjährige Ferrari-Konstrukteur und -Rennleiter, aus seiner aktiven Zeit berichten.
Die vielen wertvollen Klassiker, die für unser Treffen gemeldet sind, werden besten italienischen Lebensstil auf den Straßen des Engadins repräsentieren.
Mauro Forghieri, unermüdlicher Konstrukteur und Rennmanager
Mauro Forghieri wurde in Modena geboren. Nach einem Maschinenbaustudium in Bologna begann er im Januar 1960 bei Ferrari. Keine zwei Jahre später wurde er bereits zum Sportdirektor und Chefdesigner berufen. Die lange Reihe seiner Erfolge umfasst auch eine beeindruckende Formel-1-Bilanz: 54 Siege, die in sieben Titel als Konstrukteurs- und vier als Fahrerweltmeister mündeten. Von ihm entwickelte Wagen brachten Ferrari außerdem vier Siege in der World Challenge Series (Sprint und Langstrecke), zwei Titel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und je drei Titel bei den GT-Konstrukteurs- und GT-Prototypen-Meisterschaften.
Von 1985 bis Mai 1987 arbeitete er bei Ferrari Engineering und kehrte anschließend mit Lamborghini Engineering in die Formel-1-Welt zurück. Nach einem kurzen Tätigkeit bei Bugatti gründete er 1994 Oral Engineering in Modena. Das Unternehmen entwickelt und konstruiert Motoren und Prototypen. Bis heute ist Mauro Forghieri aktiv beteiligt.
Weitere Informationen zur diesjährigen Passione Engadina finden sich auf der Website des Veranstalters.




































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