Sie ist sicherlich nicht die grösste Jaguar-Sammlung, die “Jaguar Sports Car Collection” des Schweizers Christian Jenny. Aber sie dürfte eine der feinsten und interessantesten Jaguar-Sammlung weltweit sein, denn sie enthält Raritäten, die es halt eben nur einmal gibt.
Dazu gehört der erste Jaguar Sportwagen überhaupt, ein S.S. 90 Prototyp.
Pder der XK 120 mit Alukarosserie und Schweizer Renngeschichte aus dem Jahr 1949.
Oder der Jaguar E-Type der 1961 als erstes Coupé in Genf gezeigt wurde.
Oder der lange verschollene C-Type mit Chassis XKC023, der schliesslich unter einer Devin-Kunststoffkarosserie wiederentdeckt wurde.
Nun hat sich Christian Jenny entschieden, seine Sammlung aufzulösen. Dafür hat er sich an den Spezialisten Pendine gewandt, der an der Buckingham Road in Oxfordshire, also in Grossbritannien sein Geschäft hat.
12 der 13 im Buch “The Jaguar Sports Car Collection” dokumentierten Autos sind auf der Website von Pendine gelistet, es fehlt nur der schwarze Lister-Jaguar. Interessenten sind angehalten, für nähere Auskünfte anzufragen, am besten gleich online. Allerdings, der S.S. 90 Prototyp ist bereits mit “Sold” markiert.
So wird also eine weitere Sammlung wieder dekomponiert, wie schon manche zuvor. Es ist schade, aber auch verständlich. Sammler pflegen ihre eigenen Zielsetzungen, nach denen sie ihre Autos suchen und zusammenstellen.
Wer weiss, vielleicht wird der Genfer E-Type ja in einer grossen E-Type-Sammlung enden, andere Autos bei Jaguar in Coventry selber. Sicher ist, dass nicht allzu viele Autos in der Schweiz bleiben werden. Als Eidgenosse ist man da natürlich ein wenig traurig darüber.
Angeschaut werden können die 12 Autos auf der Website von Pendine. Über das Buch “The Jaguar Sports Car Collection” gibt es auf zwischengas.com eine Buchbesprechung.





































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