Volle 60 Jahre ist es nun her, dass die Renault Dauphine auf den Markt kam. Mit dem Namen Dauphine (Thronfolgerin) sollte sie ihrem Vorgänger, dem Renault 4CV, nacheifern und hatte dabei durchaus Erfolg.
Die Idee von Renault war, möglichst viele Teile des 4CV zu verwenden und daraus einen grösseren Wagen zu bauen. Die Dauphine war wie der "Renault Heck" oder "Crèmeschnittchen" genannte Vorgänger eine viertürige Limousine mit wassergekühltem Vierzylinder-Reihenmotor im Heck. Die Aufhängung der Räder wurde ebenfalls vom Vorgänger übernommen. Neu war ein automatischer Choke, der dann aber auch beim 4CV eingebaut wurde, und die Aérostable-Federung, die mit besonders weichen Stahlfedern dafür sorgt, dass die Räder genau da bleiben, wo sie auch sein sollten.
Mit der aerodynamischen Pontonkarosserie und einem geringen Eigengewicht, war die Dauphine auch für Rallyefahrer interessant. Mit bis zu 55 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h gewann sie dir Tour de Corse, die Mille Miglia und die Monte Carlo Rallye 1958 sowie die Ivory Coast Rallye 1959.
Nicht nur an sportlichen Anlässen war die Dauphine erfolgreich, die Verkaufszahlen waren sowohl im In- als auch im Ausland hoch. Bis im Dezember 1967 wurden 2’150’738 Exemplare hergestellt. Lief die Produktionsanlage in Flins auf Hochtouren, kam alle 20 bis 30 Sekunden ein Auto vom Fliessband.

























































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