Bis zum 5. September zeigt das Museo Nazionale dell'Automobile Turin (MAUTO) die Ausstellung "Che Macchina!" (ital. "Welch ein Auto!"), in deren Mittelpunkt der Fiat 127 steht, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Die Ausstellung würdigt auch den Konstrukteur, der die Form des Wagens entworfen hat: Pio Manzoni alias Manzù, Sohn des bekannten Bildhauers Giacomo Manzù.
Neben einer Auswahl an 127-Serien- und -Sondermodellen, sind auch Zeichnungen, Modelle und Prototypen des 1971 vorgestellten Fiat zu bewundern sowie eine Sammlung von anderen Entwürfen Pio Manzùs; etwa die Parentesi-Lampe von 1968 oder der Minivan-Studie Autovova FAM von 1964. Ein ähnliches Konzept zeigt das Fiat City Taxi, das Manzù auf Basis des Fiat 850 entwickelt hat.
Der orange Winzling mit Heckmotor wurde 1968 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt und sollte den oft als Taxi genutzten Fiat 600 Multipla ablösen. Anders als der Multipla wurde der Neue von vorn herein für den Droschken-Einsatz konzipiert. Eine elektrische Schiebetür auf der Beifahrerseite sollte zusammen mit dem hohen Dach den Einsteig für die Fahrgäste erleichtern. Der Chauffeur steig durch eine normale, vorn angeschlagene Tür ein.
Die Rücksitze boten Platz für drei Passagiere. Wenn für kurze Fahrten ein Vierter Gast zustieg, wurde ein zusätzlicher Sitz neben dem Fahrer heruntergeklappt. Ansonsten war der Raum rechts neben dem Fahrer für großes Gepäck gedacht, das dort mit einem Gurt gesichert werden konnte. Kleinere Taschen sollten im Raum hinter den Rücksitzen, oberhalb des Motors, untergebracht werden. Über ein Mikrofon neben der Sonnenblende konnte der Fahrer über Funk mit seiner Zentrale sprechen.
In Serie ging der Fiat 850 City Taxi jedoch nicht. Italienische Taxifahrer fuhren entweder Fiat 124 – oder 127. So schliesst sich der Kreis.











































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