20 Jahre moderner Fahrspass im Mini

Erstellt am 30. April 2021
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Die Marke Mini und die britischen Produktionswerke der BMW Group in Oxford und Swindon feiern das 20-jährige Bestehen der Produktion des Kleinwagen-Originals für das 21. Jahrhundert.

Die Geburt einer Ikone, neu erlebt

Ein Erfolg, der nun schon zwei Jahrzehnte währt: Zu Beginn des Jahres 2001 startete die Fertigung von Mini Karosserieteilen in Swindon. Und wenig später, am 26. April 2001, rollte der erste neue Mini in Oxford vom Band. Mehr als fünf Millionen Premium-Automobile hat Mini seitdem in Großbritannien gebaut. Allein im Werk Oxford entstehen derzeit der Mini 3-Türer, der Mini 5-Türer und der Mini Clubman sowie der rein elektrische Mini Cooper SE – alle gemeinsam auf der gleichen Produktionslinie.


Mini One (2001) - Im Werk in Oxford
Copyright / Fotograf: Mini

Der Vorstandsvorsitzende der BMW Group, Oliver Zipse, war von 2007 bis 2008 für die Produktion im Mini Werk Oxford verantwortlich.

Anlässlich des 20. Jahrestages des Produktionsbeginns sagt er: „Meinen herzlichen Glückwunsch an alle Mitarbeiter der Mini Werke Oxford und Swindon für das Erreichen eines so großen Meilensteins. Noch heute denke ich gern an meine Zeit in Oxford zurück. Es war ein echtes Vergnügen, in der Heimat und im Herzen der Marke Mini mit so engagierten und leidenschaftlichen Menschen zu arbeiten, von denen fast ein Viertel diese vollen 20 Jahre dem Bau unserer Autos gewidmet hat – einige sogar noch länger.“

Aktuell sind insgesamt mehr als 4 500 hochqualifizierte Mitarbeiter in den Mini Werken Oxford und Swindon beschäftigt, unter ihnen 130 Auszubildende. Gemeinsam bringt es das starke Team zuwege, dass täglich rund 1 000 Mini auf der Insel zur Welt kommen – alle 67 Sekunden einer.

Peter Weber, seit 2019 Leiter der Werke Oxford und Swindon, fügt hinzu: „Ich bin extrem stolz auf unsere Teams in Oxford und Swindon und die unglaubliche Arbeit, die sie leisten. Ihr kontinuierliches Engagement und ihre Leidenschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu beigetragen, den legendären Ruf von Mini auf der ganzen Welt zu verankern.“

Fertigungsstätte mit langer Geschichte

Die Werke Oxford und Swindon haben bereits eine sehr lange Tradition als Fertigungsstätten: Dort werden seit 65 Jahren (Swindon) beziehungsweise sogar seit 108 Jahren (Oxford) Automobile gebaut. Lange geschah das in aller Stille, doch in den jüngsten Jahren entwickelte sich das Werk Oxford zu einem Magneten für Touristen. Inzwischen hat die preisgekrönte Mini Werksführung dort rund 26 000 Mini-Fans begeistert.

Einen energischen Schritt in die Zukunft unternahm das Werk Oxford 2020, als mit dem Mini Cooper SE das erste vollelektrisch angetriebene Modell der Marke vom Band lief.


Mini Cooper SE (2020) - Im Werk in Oxford
Copyright / Fotograf: Mini

Und das war erst der Auftakt: Bereits zu Beginn der 2030er-Jahre wird Mini die erste Marke der BMW Group sein, deren sämtliche Modelle ausschließlich elektrisch angetrieben sein werden. Die Werke Oxford und Swindon haben in den zurückliegenden 20 Jahren eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Mini Produktion nachhaltiger zu gestalten und sind für die Strategie der BMW Group zur weiteren Emissionsreduzierung unerlässlich.
Die Marke Mini und die Fertigung in Großbritannien:

  • 26. April 2001: Start der Mini Produktion im Werk Oxford.
  • 2002: Nur 13 Monate nach Produktionsbeginn verlässt bereits der 100 000 Mini das Werk Oxford.
  • 2004: Die BMW Group kündigt eine 40-Millionen-Pfund- Investition im Werk Swindon an. Das Mini Cabrio wird vorgestellt.
  • 2006: Das Werk Hams Hall produziert eine neue Motorengeneration und beliefert Oxford für die Mini Produktion, wodurch das britische Mini Produktionsdreieck der drei Werke entsteht. Der Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Kit wird enthüllt.
  • 2007: Das Mini Werk Oxford leistet Pionierarbeit in der innovativen Lackiertechnologie. Das Werk Oxford ist der erste Produktionsstandort der BMW Group, der IPP (Integrated Paint Process) einsetzt. Dieses hochinnovative System bringt Energieeinsparungen und Emissionsreduzierungen von weit über zehn Prozent bei der Lackierung von Rohkarossen.
  • 2008: Der neue Mini Clubman kommt auf den Markt. 

  • 2009: Beginn des Mini E Tests, unterstützt von der britischen Regierung. Weltweiter Feldversuch der BMW Group, um die technischen und sozialen Aspekte des Lebens  mit einem vollelektrischen Fahrzeug im Alltag zu bewerten. 

  • 2010: Das erste Allrad-Modell der Marke, der Mini Countryman, kommt auf den Markt. 

  • 2011: Erweiterung des Modellprogramms um das Mini Coupé. 

  • 2012: Der Mini Roadster kommt auf den Markt. 

  • 2013:Premiere für den Mini Paceman. 

  • 2014: Der erste Mini 5-Türer kommt auf den Markt. Eine der größten Dach-Solaranlagen Großbritanniens wird im Mini Werk Oxford installiert. Auf dem Dach des Karosseriewerks befinden sich mehr als 11 500 Solarmodule, die 20 000 Quadratmeter (fünf Fußballfelder) bedecken. Zusammen erzeugen sie genug Strom, um das Äquivalent von 850 Haushalten zu versorgen (mehr als drei Megawatt). Dies ermöglicht es dem Werk Oxford, seine CO2-Emissionen um etwa 1500 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. 

  • 2016: Die jüngste Generation des Mini Cabrio wird angekündigt. 

  • 2017: Die zweite Generation des Mini Countryman wird enthüllt.
  • 2019: Das Mini Werk Oxford baut seinen 10-millionsten Mini.  Zwei neue Highlights im Modellprogramm werden angekündigt: der dritte Mini John Cooper Works GP und das erste vollelektrische Serienfahrzeug der Marke, der Mini Cooper SE.
  • Januar 2020: Die Produktion des Mini Cooper SE beginnt im Werk Oxford. Der rein elektrische Mini wird vollständig in den Produktionsprozess integriert. Damit ist es das erste Werk der BMW Group, in dem Elektrofahrzeuge auf der gleichen Linie laufen wie die Modelle mit Verbrennungsmotor, was eine flexible Produktion entsprechend der weltweiten Nachfrage ermöglicht.
  • Bis Ende 2020: Insgesamt wurden 17'580 Fahrzeuge verkauft und an Kunden in aller Welt ausgeliefert.
  • Oktober 2020: Mini verkündet zukünftige Produktpläne und eine neue Strategie mit Fokus auf Elektromobilität, Einführung eines neuen Crossover-Modells und Produktion von Modellen in China ab 2023.
  • März 2021: Mini bestätigt, dass 2025 das letzte Modell der Marke mit Verbrennungsmotor vorgestellt wird. Ab den frühen 2030er-Jahren wird die Marke ausschließlich elektrisch fahren.

Mini One (2001) - Stil und Fahrspass vereint
Copyright / Fotograf: Mini

Video von Mini-Designer Frank Stephenson

Zum Schluss gibt es noch ein absolut interessantes Video (nur in englischer Sprache) vom Designer Frank Stephenson, diese neun Minuten lohnen sich! Frank Stephenson ist einer der erfolgreichsten Automobildesigner der Neuzeit. Er zeichnete unter anderem den Ferrari 430 und den McLaren P1. Im Video zeigt er, wie er den damals 40 Jahre alten Mini in die Neuzeit bringen wollte. Sein Leitgedanke: Wie würde der Mini aussehen, wenn er alle paar Jahre aufgefrischt worden wäre?

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