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    Es muss nicht immer kommerziell zugehen - Klassikerbörse in "Down Under"

    1. April 2019
    Text:
    René de Boer
    Fotos:
    René de Boer 
    (46)
     
    46 Fotogalerie

    Motorsportliebhaber kennen Bathurst, gute drei Stunden westlich von Sydney in den Ausläufern der Blue Mountains gelegen, vom dortigen ‚Mount Panorama’-Circuit, das es bereits seit 1938 gibt. Das 1000-km-Rennen der nationalen Supercars-Serie lockt jedes Jahr im Oktober über 150’000 Besucher in das sonst eher beschauliche Städtchen, seit etwa einem Jahrzehnt entwickelt sich auch das 12-Stunden-Rennen im Februar prächtig.

    Neben dem Rennbetrieb sowie dem an der Rennstrecke untergebrachten ‚National Motor Sport Museum’ gibt es in Bathurst auch den recht aktiven ‚Bathurst Historic Car Club’ mit etwa 130 Mitgliedern. Mit monatlichen Clubtreffen und einer Rallye im Mai halten die Mitglieder die Klassikszene dort lebendig. Jährlicher Höhepunkt jedoch ist der ‚Swap Meet’, die Klassikerbörse, die auch in diesem Jahr am ersten Februarwochenende und damit zeitgleich mit dem 12-Stunden-Rennen stattfand.

    Eindrücke von der Klassikerbörse im australischen Bathurst
    © Copyright / Fotograf: René de Boer

    „Das erste Februarwochenende ist seit über 30 Jahren das Datum für unsere Veranstaltung“, sagt Steve Crain, der für den Club die Börse organisiert. „Das 12-Stunden-Rennen hat schon einige Male den Termin gewechselt. Aber ich glaube, dass sich beide Veranstaltungen auch gegenseitig verstärken können.“ Der Berichterstatter aus Europa ist ein Beispiel dafür, dass man durchaus auch beide Veranstaltungen besuchen kann.

    Stöbern auf der Tauschbörse

    Die Bezeichnung als ‚Swap Meet’, also Tauschbörse, verweist auf den Ursprung des Treffens, obwohl heutzutage hauptsächlich australische Dollar als bevorzugtes Tauschmittel gelten. Auch hat sich das Angebot im Laufe der Jahre von Autoteile und Automobilia auf viele weitere Sammlerobjekte und Antiquitäten ausgeweitet. „Eine Entwicklung, die man auf den meisten solcher Veranstaltungen beobachten kann“, weiss Ausrichter Crain. „Der Unterschied aber ist, dass die meisten Klassikerbörsen mittlerweile zu kommerziellen Märkten mit professionellen Anbietern geworden sind, wo man für alles bezahlen muss. Unser Treffen ist nach wie vor eine Clubveranstaltung, Standplätze für Anbieter sind kostenlos, nur für den Eintritt verlangen wir von jedem Besucher fünf Dollar (etwa drei Euro oder 3,6 Franken, d.R.). Mit dem Ertrag unterstützen wir einige gemeinnützige Zwecke vor Ort.“

    Der ‚Swap Meet’ in Bathurst findet auf einem Gelände statt, auf dem normalerweise Vieh verhandelt wird und das auch eine Pferderennbahn umfasst. Auf den weitläufigen Grasflächen haben Anbieter ihre Ware ausgebreitet: Viele Autoteile, Werkzeug, Nummerntafel, Werbeschilder, manche Modellautos, Handbücher, aber auch Rennsportobjekte wie Fahnen, Kappen, Fotos und Poster.

    Einige Autos stehen zum Verkauf: Koordinator Crain bietet einen Austin A30 sowie ein Pick-Up auf Basis eines Datsun 1300 an. Weitere Autos stehen auf Anhängern, einige aus englischer Produktion. Auch sehen wir einen 30 Jahre alten Volvo 240, der noch fast wie neu wirkt.

    Zum Pickup umkonfigurierten Datsun 1300 an der Klassikerbörse im australischen Bathurst
    © Copyright / Fotograf: René de Boer

    Der Hauptteil des Angebots besteht jedoch aus kleineren Objekten unterschiedlichster Art, der Flohmarktcharakter überwiegt. „Viele nützen die Gelegenheit, ihren Keller oder Dachboden auszukehren, aber die meisten nehmen ihre Sachen am Ende auch wieder mit. Vielleicht kommt es zum Sperrmüll. Oder man sieht sie im darauffolgenden Jahr bei einem anderen Anbieter“, sagt einer der Besucher. „Aber man muss ja auch nichts kaufen, einfach herumlaufen und stöbern macht ja auch Spaß.“

    Familiärer Charakter

    Die diesjährige Veranstaltung umfasste etwa 200 Anbieter. Ausrichter Steve Crain: „Eine genaue Anzahl haben wir nicht, da sich jeder einen Platz aussuchen kann und wir keine Liste führen. Das einzige, was wir wissen, ist, dass es etwa 2’000 Besucher gab, denn wir haben um die 10’000 Dollar eingenommen.“ Damit sei die Börse in Bathurst mit Abstand die Nummer eins in der Region. „In einem Umkreis von 500 Meilen findet man keine größere Veranstaltung dieser Art, nicht einmal in Sydney“, so Crain. „Es gibt dort auch eine Börse, aber viel kleiner und sehr kommerziell. Alles kostet dort Geld. Hier überwiegt der familiäre Charakter, das ist unsere Stärke.“

    Nur eine Sache ist Unsicher: „Niemand weiß mehr genau, wann der ‚Swap Meet’ erstmals stattgefunden hat. Wir sagen, dass die diesjährige Auflage das 32. Mal war, aber es können auch 33 gewesen sein. Aber das ist relativ egal. Die Menschen kommen, und sie kommen gern. Im kommenden Jahr gibt es die Börse am ersten Februarwochenende wieder!“

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