Humber 1898–1976 – Vom Fahrrad in die Oberklasse
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Humber, die von 1898 bis 1976 existierte. Man startete mit Fahrrädern und brachte es bis in die Oberklasse. Bekannte Fahrzeuge sind unter anderem der Humber Hawk.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
1898 waren in der von Thomas Humber gegründeten Fahrradfabrik die ersten Dreiradautos gebaut worden, und 1901 folgten Vierradwagen. 1903 wurde das Kleinmobil Humberette herausgebracht. Mit dem Humberette und einer breiten Auswahl grösserer Modelle schwang sich die in Coventry niedergelassene Firma Humber bis vor dem Ersten Weltkrieg zu einem der drei grössten britischen Autohersteller auf. 1913 wurde ein weiterentwickelter Humberette auf den Markt gebracht, der ausser mit 600-cm3-Einzylindermotor auch mit 1-Liter-V2-Motor zu haben war, auch dieser ein luftgekühltes Motorradaggregat. Nach 1918 konzentrierte sich Humber auf grössere Modelle. 1925 wurde die Nutzfahrzeugmarke Commer übernommen und 1928 die Marke Hillman. 1931 erwarben die Gebrüder Rootes die Humber-Gruppe. Während Hillman eine Konkurrenz zu den populären Austin und Morris verkörperte, positionierte sich Humber in der Ober- bis Luxusklasse.
































Kommentare