Nachdem die nicht in allen Belangen immer ernst zu nehmende Bildergeschichte , die doch mit viel Witz und Ironie gespickt ist, wenig Autos, dafür umso mehr Emotion aus dem Event in Cernobbio vermittelt hat, kommt nun die von den Zwischengas-Lesern sehnsüchtig erwartete Geschichte mit vielen Bildern eines bei tollem Wetter sehr gut besuchten Wochenendes vom 16./17. Mai 2026.
Volles Haus
Da der Samstag im Parco der Villa d'Este nicht öffentlich war, drängten sich am Sonntag dann über 9000 Besucher im Park der Villa Erba zu „Wheels und Weisswürscht“, was für jedermann offen stand. War bei der Erstauflage noch wenig, besser gar nichts los, so hat sich dieser Event binnen fünf Jahren zu einem Grossanlass gemausert.
Viele junge Leute drängten in den Park, wo vom Brot und Butter Auto bis hin zum getunten Einzelstück alles zu sehen war, wenn man es denn auch zwischen den vielen Besuchern erhaschen konnte. Zur traditionellen öffentlichen Parade des Concorso am Sonntag, dann ebenfalls im Parco der Villa Erba drängte sich das Volk wie beim Oktoberfest in München.
Breites Spektrum
Unter dem Motto „Zukunft braucht Vergangenheit“ präsentierte der Concorso Villa d'Este einmal mehr eine Auswahl an automobilen Schätzen, die von ihren Anfängen, mit dem S.P.A. aus dem Jahr 1923 als ältestes Auto, bis hin zu den neuesten hochmodernen Konzeptfahrzeugen und Prototypen reichte. So entstand ein faszinierender Überblick über mehr wie 100 Jahre Automobilgeschichte.
Insgesamt nahmen 54 Fahrzeuge aus 13 Ländern in acht verschiedenen Kategorien teil, woraus immer ein Klassensieger hervorging. Während einige Klassen einer bestimmten Ära gewidmet waren, repräsentierten andere eher ungewöhnliche Zusammenstellungen, wie beispielsweise die spektakulären Ferraris aus den 1950er und 60er Jahren, oder die Fahrzeuge aus verschiedenen Jahrzehnten, die dank ihres Originalzustandes eine ganz besondere Aura ausstrahlen.
Rare Ferrari
Das Starterfeld der italienischen Strassen- und Sportwagenrennen mit den wunderbaren Barchettas und Coupés im klassischen Karosserielook verzückten jeden Betrachter. So auch der Gewinner der Sportwagen Weltmeisterschaft von 1953, Ferrari holte damals gegen die englische Konkurrenz von Jaguar und Aston-Martin den WM-Titel nach Maranello. Ferrari ging zwar bei den 24 Stunden von Le Mans 1953 erneut leer aus dem Kampf gegen Jaguar. Der 340 MM feierte jedoch zahlreiche Erfolge wie bei der Mille Miglia, den 24 Stunden von Spa und dem 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring, was den Italienern am Ende aber den Weltmeistertitel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1953 sicherte.
Der gezeigte 340 MM wurde im April 1953 mit einer Spider-Karosserie von Touring gebaut. Er ging als Werksfahrzeug mit der Startnummer 613 und Luigi Villoresi am Steuer bei der Mille Miglia an den Start. Villoresi musste das Rennen jedoch nach einem Unfall aufgeben. Im Juni 1953 wurde der Wagen an den renommierten Schweizer Privatfahrer Hans Rüsch verkauft, der ihn umgehend bei der British Empire Trophy auf der Isle of Man im Juni 1953 einsetzte und den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte. Doch im September ereignete sich beim Grand Prix Supercortemaggiore in Meran eine Tragödie:
Ein schwerer Unfall forderte ein Todesopfer unter den Zuschauern, der Ferrari wurde schwer beschädigt und nach Modena zurückgebracht, wo er repariert wurde und Ende 1954 bekam er von Scaglietti eine neue Karosserie im Stil eines 750 Monza Spider. 1955 wurde der Wagen von Luigi Chinetti in den USA erworben, wo er bis zur Jahrtausendwende blieb, bevor er wieder nach Europa zurückkam.
Zu recht verlieh die Opern-Stimme von Jonas Kaufmann die Trophäe für den besten Sound an den Ferrari 375 MM mit seinem Lampredi-V12-Rennmotor.
Aus berühmtem Vorbesitz kam das 212 Coupé Speciale, das dem damaligen argentinischen Präsidenten Juan Péron gehörte und der silberne Testarossa Spider mit dem Kennzeichen „T0 00000G“ wurde mit einer Sondergenehmigung von Ferrari für Gianni Agnelli von Pininfarina gebaut.
Auch etwas für den Nachwuchs
Die Hypercars erhitzten die Gemüter der Jugend. So löste der Pagani Zonda, wie in der Bildergeschichte zu sehen ist, in der engen Gasse von Cernobbio ein mittleres Chaos aus. Der weiss-blaue Bugatti Veyron erlangte bereits zur Markteinführung grosses Aufsehen, da die Bilder des 400 km/h schnellen Sportwagens bei den Hochgeschwindigkeitstests in der Black-Rock-Wüste um die Welt gingen. Postkarten dieser Aktion wurden auf dem Weg von der Villa d'Este zur Villa Erba zu hunderten rechts und links aus dem Auto verteilt.
Doch wer allen die Show stahl, war weder ein Ferrari noch ein Bugatti, sondern sage und schreibe ein Volkswagen! Der schwarze VW W12 fuhr auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Nardo 2002 den bis heute nicht gebrochenen 24 Stunden-Geschwindigkeitsrekord mit einem Schnitt von 322,9 km/h.
So kam der Volkswagen aus der Feder von Giorgetto Giugaro unter der Leitung von Ferdinand Piëch zu seinem Namen: Nardo! Der im Concorso gezeigte schwarze W12 ist das einzige Exemplar in Privatbesitz und dokumentiert den Stand der W12-Motorentechnologie von VW Ende der 1990er-Jahre.
Trotz seines grossen Hubraums war der Motor so kompakt, dass er in ein Fahrzeug von nur gut 4,5 Metern Länge, mit permanentem Allradantrieb und Mittelmotorbauweise integriert werden konnte, das Auto ist also kaum länger als ein VW Golf. Der W12 diente als technischer Beweis für die Machbarkeit des Konzepts und bot damit die Basis für den Einsatz in den späteren Supersportwagen des Konzerns.
Vorkriegsauto als Best of Show
Am Ende wurde mit dem 328 MM wieder ein Sieger gekürt, der im Mai 1937 seine Taufe hatte. Die sogenannte „Bügelfalte aus dem Jahr 1937 wurde von der hochkarätigen Jury aus der ganzen Welt zum Gesamtsieger des Concorso d`Eleganza Villa d'Este 2026 mit dem Titel „Best of Show“ gekürt.
Dieses Auto mit der Chassis-Nummer 85032 wurde werksseitig unter anderem auch in Le Mans und bei der Tourist Trophy eingesetzt.
Im Herbst 1939 entschied sich das Werk den 328 mit einer Stromlinien-Karosserie bei der Mille Miglia des kommenden Jahres einzusetzen. Der aerodynamische 328 verdankt seinen Spitznamen „Bügelfalte“ Wilhelm Kaiser aus der damaligen Design-Abteilung wegen der markanten Falte auf den beiden vorderen Kotflügeln. Dieses Auto mit der Startnummer 71 beendete die Mille Miglia auf dem 6. Platz.
1945 kam diese Bügelfalte nach Moskau und kam erst nach dem Mauerfall in Berlin wieder wohlbehalten in den Westen zurück und erfreut sich noch heute in einem wunderbaren unrestaurierten Originalzustand. Die beiden anderen zeitgleich gebauten Mille-Miglia Roadster erhielten ihr aerodynamisches Kleid von Touring in Mailand.
Am Sonntag Abend wurde die „Trofeo BMW Group - Best of Show“ von Helmut Käs dem Leiter der BMW Group Classic und Präsident des Concorso d`Eleganza Villa d'Este, Wilhelm Schmid (CEO von A. Lange & Söhne, sowie dem Jurypräsidenten Lorenzo Ramaciotti, an den stolzen Besitzer Stefano Martinoli überreicht.
Die Trofeo Coppa d'Oro Villa d'Este die vom Publikum vergeben wird, ging an den Mercedes-Benz 300 SL Roadster von Eric Blumencranz aus den USA. Dieser SL aus dem Jahre 1963 ist einer der letzten 300 die das Werk in Stuttgart verliessen. Das Auto befindet sich nach wie vor im Originalzustand, erster Lack (Code DB50) und erstes Leder (Code 953). Der Wagen ist erst in dritter Hand.
Die Jüngsten stimmten für einen der Ältesten
Die jüngste Generation, die einen eigenen Preis vergeben darf entschied sich für das fünftälteste Auto im Feld, den wunderbaren unrestaurierten Bugatti T37 aus dem Jahr 1928.
Das Auto ist eines der letzten acht gebauten Exemplare dieses Typs. Charles Faroux, ein enger Freund von Ettore Bugatti und Chefredaktor der Zeitschrift „La Vie Automobile“ kaufte den Wagen, verkaufte ihn aber schnell weiter an den Pariser Künstler René Durey, der ihn bis zu seinem Tod 1959 sein eigen nannte. Ende der 60er Jahre kam er zu Jean de Rochechouart de Mortemart, dann wurde er 1972 in Paris an Louis Blériot versteigert und 2015 kam er dann nach Belgien.
Jubiläen
Mehrere Jubiläen wurden zudem gefeiert, einerseits der 90. Geburtstag des BMW 328, dann 40 Jahre BMW M3 und schliesslich die Stimme des Briten Simon Kidston, die seit 25 Jahren unermüdlich den Concorso moderiert.
Der BMW 328 wurde von 1936 bis 1940 in 464 Einheiten gebaut und gilt mit dem 2 Liter Reihensechszylinder als ein Meilenstein der Automobilgeschichte. Zudem war er der erfolgreichste Sportwagen in den späten 30er Jahren. Er prägte den Charakter von BMW wie kaum ein anderes Modell und fasziniert mit seiner eleganten Form noch heute.
Aber natürlich fand auch der 40. Geburtstag des BMW M3 viel Beachtung, vor allem beim jüngeren Publikum.
Veränderungen
Der Delage D8 von 1931 und die Konzeptstudie des Delage D12 von 2024 machen deutlich, wie sich das Automobil in 93 Jahren verändert hat. Gegen die monströse Viersitzige-Cabrio-Karosserie von Chapron wirkt der D12 wie ein Amphibienfahrzeug.
Zu den bemerkenswerten Merkmalen der Cabrio-Karosserie des D8 gehörten die lange, geschwungene Motorhaube, die hohe Gürtellinie, wie die vollständige Viersitzer-Konfiguration. Die auf Komfort und hervorragende Fahreigenschaften ausgelegte Karosserie bietet einen geräumigen Innenraum, ein robustes Stoffverdeck und sorgfältig integrierte Chromdetails.
Manche dieser Zutaten gingen beim D12 definitiv verloren, da der Beifahrer, wie auf einem Motorrad, direkt hinter dem Fahrer platziert ist und kaum vernünftig Platz findet.
Präsentation eines neuen BMW Alpina
Das Automobil schrieb Geschichte und muss diese unbedingt auch weiterschreiben und so nahm BMW die Gelegenheit wahr und präsentierte den „Vision BMW Alpina“, eine V8 Speed-Limousine im absoluten Luxussegment. Das Label Alpina, gegründet in den frühen 70er Jahren von Burkard Bovensiepen, befasste sich mit dem Tuning von BMW Fahrzeugen und baute ab 1978 eigene Fahrzeuge auf BMW-Basis.
Dieses Jahr übernahm BMW die Markenrechte von Alpina und will künftig eine eigene Linie auf Alpina Basis anbieten, welche aber nicht mit der M-Linie in Konkurrenz treten wird.
Neben der Schönheitskonkurrenz fanden am Samstag und Sonntag auch noch zwei Versteigerungen von Broad Arrow Auctions statt, an der viele jüngere und ältere Klassiker verkauft wurden.
Die Autos und die Preise
| Nr | LEER | Marke | Typ | Jahr | Preise |
|---|---|---|---|---|---|
| A02 |
|
S.P.A. | Tipo 23 Coupé de Ville Garavini | 1923 |
|
| A04 |
|
Rolls-Royce | Silver Ghost Picadilly Roadster Miramac | 1924 |
|
| A06 |
|
Rolls-Royce | New Phantom I Convertible Barker & Co. Ltd | 1926 |
|
| A08 |
|
Mercedes-Benz | 630 K Sports Tourer Thomas Harrington Ltd | 1927 |
|
| A10 |
|
Cadillac | V16 Roadster Fleetwood | 1930 | Mention of Honor |
| A12 |
|
Delage | D8 Sports Tourer Henri Chapron | 1931 | Class Winner |
| A14 |
|
Rolls-Royce | Phantom II Sedanca Coupé Gurney Nutting | 1934 |
|
| B16 |
|
Bugatti | Type 37 Grand Prix | 1928 | Trofeo BMW Group Ragazzi |
| B18 |
|
Duesenberg | Model J Dual Cowl Phaeton LaGrande | 1935 |
|
| B20 |
|
Bentley | Derby Fixed Head Coupé Vesters and Neirinck | 1935 |
|
| B22 |
|
Auburn | 852 Supercharged Cabriolet LaBourdette | 1936 |
|
| B24 |
|
Mercedes-Benz | 540 K Spezial Coupé | 1937 | Mention of Honor |
| B26 |
|
BMW | 328 "Bügelfalte" Streamline Roadster | 1937 | Class Winner, Best of Show |
| B28 |
|
Bugatti | 57C Aravis Special Cabriolet Gangloff | 1939 | Jury-Preis |
| C30 |
|
Ferrari | 212 Coupé Speciale Coupé Ghia | 1952 | Class Winner |
| C32 |
|
Isotta Fraschini | 8C Monterosa Coupé Touring | 1947 |
|
| C34 |
|
Siata | 208 CS Coupé Balbo | 1953 |
|
| C36 |
|
Pegaso | Z-102 Touring Coupé Touring | 1953 |
|
| C38 |
|
Ferrari | 375 MM Coupé Ghia | 1954 | Trofeo Il canto del motore |
| C40 |
|
Alfa Romeo | 1900 C SSZ Berlinetta Zagato | 1955 |
|
| C42 |
|
Cadillac | Eldorado Brougham Sedan Fleetwood | 1957 | Mention of Honor, Most Iconic Car (Trofeo Vranken-Pommery) |
| C44 |
|
Lancia | Flaminia Sport Berlinetta Zagato | 1959 |
|
| D45 |
|
Mercedes-Benz | 300B Cabriolet | 1953 |
|
| D46 |
|
BMW | 507 Convertible | 1958 | Class Winner |
| D48 |
|
Ferrari | 400 Superamerica SWB Cabriolet Pininfarina | 1960 | Mention of Honor |
| D50 |
|
Ghia | G230S Prototype Spyder | 1965 |
|
| D52 |
|
Maserati | Ghibli Spyder | 1969 |
|
| D54 |
|
Ferrari | Testarossa Spider | 1986 | By the President of the Jury |
| D56 |
|
Aston Martin | V8 Vantage Valante Convertible | 1988 |
|
| E58 |
|
Ferrari | 250 MM Spyder Vignale | 1953 |
|
| E60 |
|
Ferrari | 340 MM Spider Vignale | 1953 |
|
| E62 |
|
Ferrari | 375 Plus Spider Pininfarina | 1954 |
|
| E64 |
|
Ferrari | 250 GT Berlinetta Zagato | 1957 | Class Winner |
| E66 |
|
Ferrari | 250 GT Competizione "Tour de France" Berlinetta | 1958 |
|
| E68 |
|
Ferrari | 250 GT SWB Competizione Berlinetta | 1960 |
|
| E70 |
|
Ferrari | 250 GTO | 1962 | Mention of Honor, Trofeo BMW Group Classic |
| F74 |
|
Fiat | 8V Zagato Berlinetta | 1954 | Best preserved post-war-car (Trofeo ASI) |
| F76 |
|
Mercedes-Benz | 300 SL Roadster | 1963 | Coppa d'Oro (Publikumspreis) |
| F78 |
|
Shelby | Cobra 289 Roadster | 1964 | Class Winner |
| F80 |
|
DeTomaso | Mangusta Coupé | 1969 | Mention of Honor |
| F82 |
|
Monteverdi | Palm Beach Convertible | 1974 |
|
| G84 |
|
Ferrari | 275 GTB Berlinetta | 1965 | Mention of Honor, Trofeo Automobile Club Como (weiteste Anreise) |
| G86 |
|
Aston Martin | DB5 V8 Saloon | 1966 |
|
| G88 |
|
Bizzarrini | 5300 GT Strada Berlinetta | 1967 |
|
| G92 |
|
Lamborghini | Miura SV Berlinetta | 1971 | Class Winner |
| G94 |
|
Lamborghini | Countach LP400 Coupé | 1974 |
|
| H96 |
|
BMW | M1 | 1980 | Trofeo dei Schedoni Modena (best-erhaltenes Interieur) |
| H98 |
|
Ferrari | F40 Michelotto | 1989 | Trofeo Auto & Design |
| H100 |
|
Bugatti | EB 110 GT | 1992 | Mention of Honor |
| H102 |
|
Jaguar | XJ220 | 1997 |
|
| H104 |
|
Mercedes-Benz | CLK GTR | 1998 |
|
| H105 |
|
Pagani | Zonda C12 S 7.0 Coupé | 2000 |
|
| H106 |
|
Volkswagen | W12 Nardò Coupé | 2000 | Class Winner |
| H108 |
|
Bugatti | Veyron 16.4 Coupé | 2005 |
|
| P02 |
|
Delage | D12 Coupé | 2024 |
|
| P04 |
|
Praga | Bohema Coupé | 2025 |
|
| P06 |
|
Totem | GT Super Sport Prototipo Coupé | 2025 |
|
| P08 |
|
Capricorn | 01 Zagato "Tutto Rosso" Coupé | 2026 |
|
| P10 |
|
Kimera | K-39 Coupé | 2026 | Concorso d'Eleganza Design Award |
Preise/Auszeichnungen (Fahrzeuge und Besitzer)
Trofeo BMW Group
Best of Show by the Jury
First Price
Winner: BMW 328 „Bügelfalte“, 1937, Stefano Martinoli, Italy.
Trofeo BMW Group
Best of Show by the Jury
Honorary Award
Winner: Ferrari 250 GT, 1957, Collezione Abetone, Switzerland
Class Winners and Mentions of Honour
CLASS A: Automotive Tailoring: Over A Decade Of Opulence, 1923-1934
Class Winner
Delage D8, 1931 , 1933, Hans Jörg Hübner, Germany.
Mention of Honour
Cadillac V-16, 1930 , Singleton Collection, United States.
CLASS B: Future Couture: Dressed For Speed, 1928-1939
Class Winner
BMW 328 "Bügelfalte", 1937 , Stefano Martinoli, Italy.
Mention of Honour
Mercedes-Benz 540 K, 1937, Auriga Collection, Germany.
CLASS C: Viva Villa d'Este: Extravagant 1950s Style
Class Winner
Ferrari 212 Coupé Speciale, 1952, Dennis Garrity, United States.
Mention of Honour
Cadillac Eldorado Brougham, 1957, Don Ghareeb, United States.
CLASS D: „The Top Goes Down. The Price Goes Up“: Selling Sunshine
Class Winner
BMW 507, 1958, John Stafford III, United States.
Mention of Honour
Ferrari 400 Superamerica SWB, 1960, Nancy & Ron Rosner, United States.
CLASS E: They Earned Their Names: Enzo's Endurance Legends
Class Winner
Ferrari 250 GT, 1957, Collezione Abetone, Switzerland.
Mention of Honour
Ferrari 250 GTO, 1962, Keybridge Collection, Hong Kong.
CLASS F: Every Scratch Tells A Story: Aging Gracefully Without Restoration
Class Winner
DeTomaso Mangusta, 1969 , Thomas Shannon, United States.
Mention of Honour
Mercedes-Benz 300 SL, 1963 , Eric Blumencranz, United States.
CLASS G: From Carnaby Street To The Autostrada: The Swinging GT Driver
Class Winner
Eric Blumencranz, United States, Allan McDonnel, United States.
Mention of Honour
Ferrari 275 GTB, 1965, Andrew Bagley, United Kingdom.
CLASS H: The Pace Race: The Supercar Comes Of Age
Class Winner
Volkswagen W12 Nardò, 2000, Gregor Piëch, Austria.
Mention of Honour
Bugatti EB 110 GT, 1992, Victoria Dold, Germany.
Spezialpreise
Trofeo BMW Group Ragazzi
By Young People's Referendum
Winner: Bugatti Type 37, 1928, HMG van der Anker, Netherland.
Concorso d'Eleganza Design Award For Concept Cars & Prototypes
by Public Referendum
Winner: Kimera Automobili K – 39, 2026, Kimera Automobili, Italy.
Trofeo del Presidenti della Giuria
By the President of the Jury, Lorenzo Ramaciotti
Winner: Ferrari Testarossa, 1986, Ronald Stern, United Kingdom.
Trofeo dei Presidente
By the Presidents of International Concours
The Presidents and Chairpersons of the world's leading concours
come together to crown their favourite.
Winner: Bugatti 57C, 1939, Thomas Price, United States.
TROFEO Coppa d´Oro Villa d´Este
Best of Show by Public Referendum
Winner: Mercedes-Benz 300 SL, 1963, Eric Blumencranz, United States.
TROFEO BMW Group Classic
For the most sensitive restoration by the Jury
Winner: Ferrari 250 GTO, 1962, Keybridge Collection, Hong Kong.
TROFEO Vranken-Pommery
For the best iconic car
Winner: Cadillac Eldorado Brougham, 1957, Don Ghareeb, United States.
TROFEO ASI
For the best preserved post-war car
Winner: Fiat 8V Zagato, 1954, Johan Lont, Switzerland.
TROFEO Auto & Design
For the most exciting design
Winner: Ferrari F40, 1989, Christopher Stahl, Germany.
TROFEO Il canto del motore
For the best engine sound
Winner: Ferrari 375 MM, 1954, Thomas Peck, United States.
TROFEO Automobile Club Como
For the car driven from farthest away
Winner: Ferrari 275 GTB, 1965, Andrew Bagley, United Kingdom.
TROFEO dei Schedoni Modena
For the car with the best preserved leather interior
Winner: BMW M1, 1980, Marcus Wolsdorf, Germany.





































































































































































































































































































































































































































































































































































Kommentare