Bereits zum 37. Mal fand in Zürich Nord die Auto Zürich statt, sie ist mit 70 vertretenen Autoherstellern heute die grösste Automesse in der Schweiz. Entsprechend gross war auch das Interesse, das durch zwei zusätzliche Ausstellungselemente noch verstärkt wurde: Kleinstserien-Sportwagen und Klassiker.
64'619 zahlende Besucher wurden an den vier Tagen (7. bis 10. November 2024) gemessen, der grösste Andrang seit Beginn vor 38 Jahren. Und zu sehen gab es einiges, über 300 Autos, rund zwei Dutzend Premieren und natürlich auch die Klassiker in der Halle 6.
Die Klassiker von gestern
Wie bereits bestens eingeführt zeigten die Klassikerhändler ihre Autos in einer gemeinsamen Halle. Die Touring Garage, Lutziger Classic Cars, Porsche Classic Partner Zürich/Schlieren, Sailer Classics, Emil Frey Classics, Niki Hasler, Eberhart Classics, Swiss Classic Car und Dönni Classic Cars boten neben anderen Spezialisten mit ihren Ständen einen Einblick in ihr Angebot. In Hunderten von Gesprächen konnten sie Neueinsteiger, aber auch erfahrende Sammler treffen.
An schönen Autos fehlte es wahrlich nicht. So zeigte Niki Hasler u.a. einen sehr seltenen Ferrari 365 GTC, aber auch einen berühmten Ferrari 312 P.
Bei Lutziger Classic Cars waren zwei frühe Monteverdi 375 S/L zu bewundern.
Die Touring Garage stellte zu einem hellblauen VW Käfer u.a. eine Maserati 3500 GT Touring auf den Stand.
Beim Porsche Classic Partner Zürich/Schlieren inspizierten die Besucher einen blutorangen Porsche 914/6.
Auf dem Stand von Emil Frey Classics stand u.a. ein sehr seltener Aston Martin DB4 Convertible und ein MGA Twin Cam.
Und Dönni Classic Cars schliesslich präsentierte neben einem sehr frühen Jaguar E-Type S1 3.8 OTS auch einen Jaguar XJ6, der aktuell eine umfangreiche Restaurierung durchläuft.
Und auch bei den übrigen Ausstellern gab es schöne Autos zu sehen. Und selbst in den Neuwagen-Hallen konnte man alte Autos finden, so etwa einen frühen Civic bei Honda oder einen Achtzigerjahre-Mini bei Minelli und bei Emil Frey Classic Auctions.
Manufakturfahrzeuge
Ein deutlich gewichtiger Schwerpunkt waren 2024 Autos, die zwar heute entstehen oder umgebaut werden, aber nur in kleinsten Auflagen entstehen.
Carage feierte in der Halle 6 den 30. Geburtstag von Koenigsegg und zeigte gleich eine ganze Auswahl dieser Hypersportwagen.
Auf dem gleichen Stand waren auch noch von Singer veredelte Porsche zu sehen.
Und gleich um die Ecke standen dann der Pininfarina Battista und der Bertone GB110.
Von dort war nur ein kurzer Weg zu Erbacher mit weiteren optimierten Porsche 911 und zu AC mit einer Neuauflage der Cobra.
Eberhart Classics zeigte neben Oldtimer- und Youngtimer-BMW-Fahrzeugen auch einen nur rund 50 mal gebauten modernen BMW 3.0 CSL auf M4-Basis.
Der Pagani Utopia Roadster stand zwar nicht in der Halle 6, er lockte aber die Leute ebenfalls an wie der Speck die Mäuse und er wurde von Kessel Automobile neben einem klassischen Ferrari 275 GTB und modernen Ferrari-Sportwagen präsentiert.
«BMW Spezialist Young- Oldtimer, Motorenrevisionen»
6055 Alpnach-Dorf, Schweiz
- Wartung, Reparatur & Pflege
- Auspuff
- Reifen
- Vermietung Oldtimer & Youngtimer
- Autoglas
- Kaufberatung & Expertise
- und weitere ...
BMW, BMW Alpina, BMW-Alpina
Vor allem aber Neuwagen
Natürlich waren die Neuwagen an der Auto Zürich in der Überzahl. Auf drei Geschossen konnten aktuelle Autos von 70 Herstellern probegesessen und angefühlt werden. Mancher Besucher dürfte über neue Marken, oftmals aus China, gestolpert sein. Und natürlich war der Anteil der Fahrzeuge, die von Elektromotoren angetrieben werden, gross. Erstmals konnte man auch diverse günstigere Elektromobile genauer inspizieren.
Unter den ausgestellten Fahrzeugen gab es viele Neuheiten, die man bisher höchstens aus der Presse oder Social Media kannte.
Der elektrische Renault R5 war zwar als Prototyp schon am (wohl letzten) Genfer Autosalon zu sehen, stand jetzt aber als Serienmodell und zusammen mit der schärferen Alpine-Variante A290 da. Die Parallelen zum Renault 5 der Siebzigerjahre sind nachwievor gut sichtbar.
MG war erstmals an der Auto Zürich anzutreffen und dies gleich mit mehreren Fahrzeugen. Natürlich dominierten beim jetzt chinesischen Autobauer die “normalen” Autos, für viel Interesse sorgte aber auch der MG Cybester, ein offener Elektrosportwagen mit elektrisch öffnenden Scherentüren. Ob die angestammten MG-Fans damit wohl etwas anfangen können werden?
Am Vortrag der offiziellen Eröffnung der Auto Zürich konnten rund 200 Medienvertreter einige der Neuheiten direkt miterleben, da für diesen Zweck eine “Media Stage” aufgebaut worden war.
Hier wurden neben diversen Grosserien-Neuerungen auch ein Jaguar F-Type ZP Edition, der Bertone GB110 und der Rimac Nevera R gezeigt.
Für besonders viel Emotionen sorgten aber auf der Media Stage die beiden von Niki Hasler initiierten Einzelstücke auf Basis des Ferrari 296 GTB/GTS, denn diese wurden zwei legendären Rennfahrern, nämlich Peter Schetty und Arturo Merzario gewidmet.
Sie waren beide vor Ort und verschafften der Auto Zürich einen ganz besonderen traditionellen Glanz.





















































































































































































































-an-den-Classic-Days-2014.jpg)




































































Kommentare