Porsche Carrera Abarth - Ein Zehnkämpfer im Motorsport
Zusammenfassung
Porsche und Abarth — zwei weltberühmte Automobilmanufakturen, die mit der Geschichte des Motorsports untrennbar verbunden sind. Weniger bekannt ist, dass zwischen beiden Firmen zeitweise enge Geschäftsverbindungen bestanden, die bis in die ersten Nachkriegsjahre zurückreichen. Mit dem auf dem 356-er basierenden Porsche Carrera Abarth wurde ein ausserordentlich konkurrenzfähiger Sportwagen geschaffen, der hier im Detail beschrieben ist.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Design von Scaglione
- In 20 Exemplaren gebaut
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Porsche und Abarth — zwei weltberühmte Automobilmanufakturen, die mit der Geschichte des Motorsports untrennbar verbunden sind. Weniger bekannt ist, dass zwischen beiden Firmen zeitweise enge Geschäftsverbindungen bestanden, die bis in die ersten Nachkriegsjahre zurückreichen. Carlo Abarth , wie Ferdinand Porsche Österreicher, war bereits 1946 Vertreter der Porsche-Konstruktionen GmbH für Italien und hatte später seine Hände beim Bau des Cisitalia-Rennwagens mit im Spiel, bevor er sich im April 1949 selbständig machte. 1959/60, als beide längst Rivalen auf der Rennstrecke geworden waren, kam es zu einer erneuten Kooperation. Das Ergebnis war eines der potentesten Sportgeräte jener Epoche: der Porsche Carrera Abarth(offizielle Typenzeichnung: Porsche 356 B/1600 GS Carrera GTL). Schon ab 1958 gab es für Sportzwecke den Carrera GT mit der gegenüber dem Serienmodell rund 100 kg leichteren Reutter-Karosserie, in dessen Heck das berühmte 4-OHC-Triebwerk Dienst tat. Dieser Mitte der fünfziger Jahre von Prof. Ernst Fuhrmann, dem späteren Vorstandsvorsitzenden, konstruierte Hochleistungsmotor mit der Projektnummer 547 besass Doppelzündung (die Bordspannung des Carrera betrug daher 12 V anstelle der sonst üblichen 6 V), Trockensumpfschmierung, eine rollengelagerte Hirth-Kurbelwelle und je zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe, die über Königswellen angetrieben wurden. Das Auswechseln der acht Zündkerzen verhalf so manchem Porsche-Mechaniker vor der Zeit zu grauen Haaren.
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Es wurden 20 Stück gebaut und nicht 21, siehe http://porsche356registry.org/magazine/article-archive/449-the-21st-abarth.html
Die Karosserie wurde nicht von Zagato gebaut. Zagato hatte sich persönlich um den Auftrag bemüht aber diesen nicht erhalten.
Von den 20 Fahrzeugen wurde nur ein Wagen zerstört (1002 Buchet) Alle anderen GTL existieren noch. Die 1002 wird im Moment wieder aufgebaut.
Marco Marinello
























































































































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