Ferrari 156 ‘Sharknose’ Formel 1 - fast der erste Mittelmotor-Monoposto aus Maranello
Zusammenfassung
1960 war auch für Ferrari, mit dem 246 Dino, das letzte Jahr mit Frontmotor. 1961 startete die Scuderia erstmals mit einem Mittelmotor-Monoposto, genannt Typ 156, bekannt unter dem Spitznamen „Sharknose” (Hainase). Dieser Bericht geht auf die Geschichte und die Technik des Fahrzeuges ein und zeigt, neben den zwei bekanntesten Kopien der zerstörten Originale, auch ein Bild von Graf Berghe von Trips aus dem Jahre 1961.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Zwei Jahre im Einsatz
- Weltmeister im Jahre 1961
- Alle Original-Fahrzeuge vernichtet
- Der Nachbau von Chris Rea
- Die Recreation von Jan Biekens
- Kaum mehr bekannt - Olivier Gendebien
- Leicht, tiefliegend, erfolgreich
- Sportwagen als Ableitung
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
1960 war auch für Ferrari, mit dem 246 Dino, das letzte Jahr mit Frontmotor. 1961 startete die Scuderia erstmals mit einem Mittelmotor-Monoposto, genannt Typ 156, bekannt unter dem Spitznamen „Sharknose” (Hainase). Die Autos wurden in den zwei Einsatzjahren 1961/62 von Phil Hill, Graf Berghe von Trips, Riccardo Rodriguez, Gian Carlo Baghetti, Lorenzo Bandini, Richie Ginther, Innes Ireland, Ludovico Scarfiotti, Willy Mairesse, John Surtees und Olivier Gendebien pilotiert. Das Reglement schrieb damals einen 1,5-Liter-Motor vor. Die Autos waren gegenüber ihren Vorgängern nicht nur leistungsmässig sondern auch optisch wesentlich kleiner und leichter.
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Das Fahrzeug debütierte (bei einem einzigen Rennen) am 29.05.1960 beim F1-GP von Monaco mit Richie Ginther am Volant, der (trotz eines massiven Getriebeproblems) den sechsten Platz erreichen konnte (Hill=P3, von Trips=P8).
Danach "mutierte" #0008 zum "Dino 156 F2" (V6-65°, 1477 cm³), der beim F2-GP 1960 auf der Solitude mit von Trips am Steuer siegte.
Nach zwei weiteren Rennen im gleichen Jahr (Monza und Modena) wurde das Fahrzeug für die F1-Saison 1961 vorbereitet bzw. umgebaut und erhielt in diesem Zuge die berühmte "Sharknose"-Karosserie sowie die Bezeichnung "156 F1".













































































































































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