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Bild (1/41): Porsche 907 (1967) - World Sportscar Masters am AVD OGP 2011 (© Bruno von Rotz, 2011)
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    Vielfalt in der Nässe am AVD Oldtimer Grand Prix 2011

    Erstellt am 15. August 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    “So schlechtes Wetter habe ich in all den Jahren, ja sogar Jahrzehnten eigentlich noch nicht erlebt”, meinte ein Rennbesucher am AVD Oldtimer Grand Prix 2011, der seit den Sechzigerjahren kaum ein Rennen auf dem Nürburgring auslässt und somit auf eine reichhaltige Erfahrung zurückblicken kann.

    Tatsächlich verging kein Tag ohne Regen. Ganz schlimm erwischte es die Teilnehmer am AVD Historic Marathon auf der Nordschleife am Freitag, aber auch die Fahrer der E-Type-Challenge konnten sich am Ende des Rennwochenendes kaum vorstellen, wie sich ein trockener Grand-Prix-Kurs wohl anfühlen würde. Das Wetter brachte wohl auch manchen Fan davon ab, die Reise in die Eifel anzutreten, jedenfalls waren die Tribünen insbesondere am Samstag weniger gefüllt als in anderen Jahren.

    Ungefähr 65’000 Besucher sollen es trotzdem gewesen sein. Allerdings verliessen viele Besucher wegen der kühlen Witterung die Rennstrecke am Samstag-Abend wohl etwas früher und verpassten damit eines der Highlights der 2011-er-Ausgabe des Oldtimer Grand Prix, das Dämmerungs-/Nachtrennen der historischen Sportwagen und GT-Fahrzeuge bis 1960/1961.

    Einmalige Vielfalt der Klassen und Fahrzeuge

    Wie jedes Jahr zeichnete einmal mehr die Vielfalt der Klassen und der Fahrzeuge den Oldtimer Grand Prix aus. Wo sonst im näheren Umfeld kann man an einem Tag Vor- und Nachkriegssportwagen und -rennwagen, Formel-1-Fahrzeuge, DTM-/DRM-/STW-Rennwagen, Rennsportwagen im Oldtimer- und Youngtimer-Alter und die wunderschönen GTs und Sportwagen der Fünfziger-, Sechziger- und Siebzigerjahre sehen? Und das noch in artgerechter Haltung, sprich sportlich bewegt auf der Rennstrecke? Das beginnt bereits bei den Vorkriegsportwagen, die zwar nach Gleichmässigkeitsreglement unterwegs waren, dem Regenwetter aber erfolgreich trotzten und mit ihrem unnachahmlichen Sound das Publikum entzückten? Am anderen Ende des Spektrums heizten die Youngtimer-Rennfahrzeuge im AVD-Youngtimer-Sprint für Tourenwagen und GT der Jahrgänge 1972 bis 1990 tüchtig ein. Da wollten auch die Masters GT, die für Gran-Turismo 1965 angelegt sind, nicht hinten anstehen.

    AVD Historic Marathon auf der Nordschleife

    Eine frühere Anreise bereits am Freitag lohnte sich. Vier Stunden Renn-Aktion auf der Nordschleife waren angesagt, das Teilnehmerfeld attraktiv und in zwei Hauptgruppen (Rennen 11 und 12) für jüngere und ältere Fahrzeuge organisiert war. Diese GTs einmal auf der Nordschleife zu erleben, wo die Strasse weniger eben ist, die Auslaufzonen minimal und vor allem das Wetter einen erheblichen Einfluss hat, war ein Erlebnis für sich. Wer den Walter Röhrl im Porsche 911 Runde für Runde auf drei Rädern gesehen hat, wird das nicht so schnell vergessen. Die Mühe wurde auch belohnt, Platz 4 im Gesamtklassement für die Paarung Röhrl/Zumtobel und natürlich ein Klassensieg schauten dabei heraus.

    Gesamtsieger wurden Marcus von Oeynhausen und Frank Stippler auf dem Gotcha Historic Racing Team Jaguar E Type. Vor dem grossen Regen, der nach rund zwei Stunden einsetzte hatten noch “Barney und Fred” auf dem Ford Fairlane vorne gelegen, die ihre Klasse aber trotzdem gewannen. Dritte im Gesamtklassement wurden Alexander Berstein und Wolfgang Weber auf einem weiteren Jaguar E-Type. Die schnellste Cobra lief auf Platz 5 ein, gefolgt von einem Jaguar E-Type und dem beeindruckend schnellen Marcos 1800 GT von Allen Tice und Chris Conoley, die selbst bekannte Rennfahrer wie Claudia Hürtgen, unterwegs zusammen mit Gaby von Oppenheim auf einem Porsche 911, hinter sich liessen.

    Jaguar E-Type-Challenge - happy birthday Jaguar E-Type

    Einmalig in der deutschsprachigen Geografie dürften die beiden Läufe der Jaguar-E-Type-Challenge gewesen sein, Rennen ausschliesslich für den Sportwagen von Jaguar, der dieses Jahr den fünfzigsten Geburtstag feiert. Rund 30 E-Types kämpften auf der Piste um Pokale, darunter Cabrios, Coupés, Low Drag Coupés aller Farben und Jahrgänge zwischen 1961 und 1965. Ein veritabler Markenpokal also mit wunderschönen Autos und atemberaubender Klangkulisse. Gewonnen wurden beide Läufe durch den Briten Garry Pearson, während der zweite Platz beim ersten Rennen an Martin Melling/Jason Minshaw, respektive an Marcus von Oeynhausen ging.

    DTM- und STW-Fahrzeuge wiedergesehen

    Ein besonderes “Schmankerl” waren die DTM- und STW-Fahrzeuge aus den Achtziger- und Neunzigerjahren. Wiedersehen konnte man den Rover Vitesse, mit dem Kurt Thiim im Jahre 1986 DTM-Meiste wurde. Angetreten war auch der Ford Sierra, mit dem Klaus Ludwig 1988 den Titel holte. Zudem war der Audi V8 Quattro von Hans Joachim Stuck aus dem Jahre 1990 zu sehen, ein Auto, das so erfolgreich war, dass die FIA den Allradantrieb aus dem Reglement strich. Und dann gab es natürlich auch die BMW M3 und die Mercedes Benz 190 E in diversen Evolutionsstufen zu sehen, viele werden sich sicher noch an die Kämpfe dieser zwei Fahrzeuggattungen erinnern.

    Rennwagen und GT der Fünfzigerjahre bei Nacht

    In die Dämmerung, die sich wegen misslichen Lichtverhältnissen schon beinahe wie die Nacht anfühlte, fuhren die Rennwagen und GT-Fahrzeuge aus den Fünfzigerjahren (bis 1961) in einem einstündigen Rennen am Samstag Abend. Immerhin hatte Petrus ein Einsehen und die Schleusen für einen Moment geschlossen, so dass sich die Fahrer auf weitgehend trockener Piste bewegen konnten. An der Spitze boten Max Werner und Alan Minshaw auf ihren Maserati T61 einen Kampf, der einen zweifeln liess, ob sich die Piloten des Wertes ihrer Fahrzeuge bewusst waren. Die Führung wechselte mehrfach und der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen betrug lange Zeit weniger als eine Sekunde. Dass Max Werner disqualifiziert wurde änderte nichts am grossartigen Sieg von Alan Minshaw. Hinter Minshaw lief am Samstag Abend Simon Ham auf dem Lister Jaguar als Zweiter ein, gefolgt von Irvine Laidlaw auf einem weiteren Maserati T61. Sieben Plätze der ersten zehn gingen an Maserati-Fahrzeuge.

    Neben dem spannenden Führungskampf waren es aber vor allem die Eindrücke von den röhrenden Motoren und den durch die Nacht leuchtenden Scheinwerfern, welche die Zuschauer mit nach Hause nahmen. Einmal mehr war gerade dieses Rennen ein Höhepunkt.

    DRM-Revival mit Kremer-Siegen

    Die beiden DRM-Revival-Rennen wurden vom Team Kremer-Racing dominiert, die mit zwei Porsche 935 K3 angetreten waren. Den ersten Lauf gewann Wolfgang Kaufmann mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Daniel Schrey. Die beiden hatten sich Runde um Runde an der Spitze behakt und spannenden Rennsport geliefert. Das Rennen Nummer 2 entschied dann Daniel Schrey für sich, mit einem Schnitt von immerhin 146,236 km/h, eine Kaffeefahrt sieht anders aus. Generell wurden die DRM-Läufe von den diversen Ausbaustufen des Porsche 911 geprägt, erst auf Platz 5 tauchte bei beiden Läufen ein BMW M1 auf. Beeindruckend war aber auch der wunderschöne de Tomaso Pantera von Michael Erlich, der es auf den 11. und 8. Gesamtrang schaffte.

    World Sportscar Masters

    Spannung wurde auch bei den World Sportscar Masters geboten. Hatte es lange nach einem Chevron-Sieg ausgesehen im ersten Lauf, konnte am Schluss Manfredo Rossi di Montelera im Abarth Osella den Siegerpokal entgegen nehmen. Das Rennen fand bei trockener Strasse statt, der Schnitt des Siegers betrug 146,434 km/h. Auf Platz zwei folgte Sandy Watson auf dem Chevron B8 und Dritter wurde David Franklin im wunderschönen Ferrari 312 P. Ein Dreher von Joaquin Folch am Ende der Zielgeraden hatte diesem im ersten Rennen die gute Ausgangsposition im Ford GT40 nicht zu nutzen erlaubt, im zweiten Rennen liess er dann aber nichts anbrennen und gewann vor David Forsbrey auf einem weiteren GT 40 (Mk I). Der zweite Lauf fand unter sehr nassen Umständen statt (Forsbrey nannte das “very very wet”) und kaum einer der Spitzenfahrer blieb von Pirouetten oder Verbremsern verschont. Der Siegerwagen des ersten Laufes, der Abarth Osella wurde Dritter im zweiten Rennen.

    Was die World Sportscar Masters aber zum Knüller macht, ist die Breite des Fahrzeugangebotes. Seltene Sportwagenklassiker wie der Cooper Monaco King Cobra, der McLaren M1, der Wolverine Sportsracer, die Porsche 906, 907 und 908 liessen die Herzen der Zuschauer höher schlagen.

    Historische Grand Prix Fahrzeuge bis 1961

    Wunderschöne Grand-Prix-Fahrzeuge aus den Jahren 1934 bis 1959 offerierten die beiden Rennläufe ehemaliger Formel-1- und Grand-Prix-Fahrzeuge am Samstag und Sonntag. Konnte am Samstag bei guten Verhältnissen Tony Smith auf dem Ferrari 246 Dino brillieren, siegte am Sonntag Paul Grant auf dem Cooper Bristol. Smith wurde Vierter im zweiten Lauf, Willi Balz fuhr seinen Maserati 250 F auf den zweiten Rang, knapp vor Allan Miles auf einem baugleichen Fahrzeug. Am Samstag konnte Hubert Fabri den Aston Martin DBR4 auf den zweiten Rang vorfahren, gefolgt wiederum vom Maserati 250F von Allen Miles/Gerry Hann.

    Grand Prix Masters, Formel-1-Fahrzeuge der jüngeren Vergangenheit

    Viele der Zuschauer erinnerten sich wohl noch selber an manch einer der Formel-1-Rennwagen, die bei den Grand Prix Masters antraten. Gleich zwei Fittipaldi (damals hiessen sie noch Copersucar), zwei Arrows, mehrere Lotus, March und Brabahm, sowie ein Williams, ein Shadow, ein Ligier, ein Surtees, ein McLaren, ein Hesketh und sogar ein Tecno traten zum schnellen Tanz auf der beim ersten Lauf trockenen, beim zweiten Rennen nassen Piste an. Roland Kinch gewann am Samstag auf seinem Arrows A4 vor Joaquin Folch, der viele Runden geführt hatte. Im Sonntags-Rennen siegt dann Steve Hartley auf dem Arrows A4 vor Roland Kinch und Richard Barber auf dem Fittipaldi F5A. Unvergesslich bleiben wird sicher der Zieleinlauf der beiden gelben Fittipaldi-Rennwagen im ersten Lauf, etwas was es in dieser Art vor vielen Jahren so nie gegeben hatte.

    Bis nächstes Jahr wieder

    Viele der Zuschauer (und auch der Fahrer) sind Stammgäste und kommen seit vielen Jahren zum AVD Oldtimer Grand Prix. Manch einer war vielleicht sogar 1976 bereits dabei, als alles noch etwas weniger kommerziell und “hobby-mässiger” daherkam (siehe Bericht in der Automobil Revue Nr. 35/1976). Und manch einer erinnert sich wohl ein wenig wehmütig an diese Veranstaltungen in den Siebzigerjahren, als die Fahrer noch in leichter Kleidung, mit offenem Helm und ohne “Onboard”-Kameras ihre Rennen fuhren. Dass Sicherheitsanforderungen über die Jahre stetig gestiegen sind, hat ja auch viel Gutes und nimmt die Freude an den “Rizinusdüften und Kratzgetrieben” nicht. Drum, bis nächstes Jahr!

    Rennresultate im Detail

    Die vollständigen Rennresultate, aber auch die Startlisten finden sich auf der Website des AVD Oldtimer Grand Prix 2011 im Archivbereich .

    Alle 116 Bilder zu diesem Artikel

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