Der Trauerfall von Neubiberg - wie sich BMW Ende 1970 aus der Formel 2 verabschiedete
Zusammenfassung
Weil der Vorstand den Ausstieg aus der Formel 2 beschlossen hatte, zelebrierte das BMW-Werksteam am letzten Oktober-Wochenende 1970 auf dem Flugplatz von München-Neubiberg das offizielle Abschiedsrennen wie eine Beerdigung. Rainer Braun dreht die Uhr zurück und erklärt, was sich damals zugetragen hat und warum es doch nicht beim BMW-Rückzug blieb.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Weil der Vorstand den Ausstieg aus der Formel 2 beschlossen hatte, zelebrierte das BMW-Werksteam am letzten Oktober-Wochenende 1970 auf dem Flugplatz von München-Neubiberg das offizielle Abschiedsrennen wie eine Beerdigung. Es ist das letzte Wochenende im Oktober 1970. Die gesamte BMW-Formel 2-Mannschaft trägt Trauerflor, schwarze Armbinden zieren Mechaniker-Kittel und Fahrer-Overalls. Ob Motorenchef Paul Rosche, Versuchsleiter Alex von Falkenhausen oder Fahrwerks-Ingenieur Dieter Basche - alle haben sich dem stummen Protest gegen die Vorstands-Entscheidung angeschlossen. Die sieht vor, das Formel 2-Werksengagement mit Ablauf der Saison 1970 zu beenden. Die Bilder vom Auftritt der BMW-Männer gingen damals um die Welt.
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