VW Käfer 1300 – und immer wieder kommt ein neuer Frühling
Zusammenfassung
Jahr für Jahr perfektionieren die Wolfsburger ihren Käfer. Doch im Jahr 1965 wurde die Leistung des Volkswagens gleich um 18 Prozent gesteigert. Und dies war nur eine von 22 Verbesserungen, die man dem bewährten Alltagsauto angedeihen liess. Kein Wunder stiess der erneuerte Käfer damals auf viel Interesse. Und er hat sich bis heute zu einem beliebten und umgänglichen Oldtimer gemausert. Dieser Fahrbericht gilt dem VW 1300, der zwischen 1965 und 1967 gebaut wurde. Geschildert werden die Modellgeschichte, die damaligen Kritiken und die heutigen Fahreindrücke. Illustriert ist der Bericht mit aktuellen und historischen Aufnahmen. Die Tonmuster gehören natürlich auch dazu.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Bereits 1965 praktisch ein Oldtimer
- In 23 Punkten verbessert
- Mit Lichthupe
- Mit verbesserter Hinterachse
- Mustergültig zuverlässig geblieben
- Nur zwei Jahre so gebaut
- Klassenlos
- Ganz andere Kriterien heute
- Hinter dem Lenkrad
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es dürfte kaum ein zweites Automobil geben, das es trotz fehlender grösserer Anpassungen und Verbesserungen so häufig in die hiesigen Autozeitschriften schaffte wie der VW Käfer. Jahr für Jahr berichteten die Fachzeitschriften auf vielen Seiten über kleinste Verbesserungen, und schon eine minimale Hubraumerhöhung oder eine grössere Heckscheibe sorgten für eine Fülle neuer Fahrzeugtestberichte. So ist es denn auch kein Wunder, dass die Vorstellung des VW 1300 im Jahr 1965 auf viel Interesse stiess, denn immerhin stieg die Motorleistung mit diesem Modell um fast 18 Prozent. Der VW Käfer war eigentlich schon Mitte der Sechzigerjahre fast ein Oldtimer, seine Konstruktion ging noch auf die Jahre vor dem Krieg zurück. Die Serienwagenproduktion setzte allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg so richtig ein, 1946 waren gerade einmal 1000 Käfer produziert.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Die montierten Diagonalreifen quietschten in jeder Kurve und der Käfer fuhr damit wie auf Eiern. Erst ein Satz Gürtelreifen brachte erhebliche Verbesserung. Verbrauch nur bei zurückhaltender Fahrweise 10 Liter, bei mir eher 12 Liter Normal. Die Heizung im Winter? Entweder war der Fussraum warm oder die Frontscheibe konnte enteist werden. Man musste sich schon für eins von beiden entscheiden. Die Innenraumtemperatur schwankte dann stark je nach Motordrehzahl. Heizungsgebläse: Fehlanzeige. Beschleunigung: mangelhaft...also das überholen von Lkw`s auf der Landstrasse und der ewig lange Überholweg waren nicht ohne. Deswegen war mein nächstes Auto ein Golf, das war eine ganz neue Welt! Vom Oldtimer zum automobilen Fortschritt. Trotzdem war ich mit dem Käfer irgendwie befreundet, er war so halt was kuschliges und das Motorengebrummel im Heck einfach nicht ersetzbar.Einen Riesenvorteil: Mmit schmalen 15 Zoll Winterreifen und Heckantrieb war ich auf Schnee und Eis alt fast ein SUV. und vor 40 Jahren da waren die Winter auch noch Winter. Gruss Stephan




































































































































































































































Kommentare