Ergebnisse Oldtimer Galerie Gstaad Versteigerung 2021 – mehr Begeisterung für automobile Jugend als für stilvoll Gealtertes
Zusammenfassung
Bei überraschend warmem, aber sehr feuchtem Wetter begrüsste die Oldtimer Galerie Toffen ihre Kundschaft am 29. Dezember 2021 nach einem Jahr Pause wieder zur bereits zur Tradition gewordenen Endjahres-Versteigerung in Gstaad. Angeboten waren 44 Fahrzeuge, von denen rund zwei Drittel sofort oder unter Vorbehalt verkauft werden konnten. Der teuerste Wagen war ein Ford GT von 2018, für Preise deutlich über den Erwartungen sorgten aber auch ein Ferrari Testarossa, ein Mercedes-Benz 190 SL, ein VW Käfer Cabriolet und eine Chevrolet Corvette. Dieser Versteigerungsrückblick gibt einen Einblick in die Stimmung vor Ort, analysiert die Ergebnisse und zeigt alle Fahrzeuge im Bild.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- 77 Prozent der Fahrzeuge zugeschlagen
- Die meisten jungen Klassiker verkauft
- Weniger Interesse für richtig alte Klassiker
- Gefragte offene Mercedes
- Viel Interesse für den offenen Käfer
- Shelbys in Weiss und Rot
- Wenig Interesse für den “James Bond“ Lotus Esprit S1
- Begeisterung bis zum Schluss
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im Jahr 2020 musste die bereits gut eingeführte Gstaad-Versteigerung der Oldtimer Galerie Toffen ausfallen, am 29. Dezember 2021 aber konnte die Tradition trotz neuerlicher Corona-Wellen wieder aufgenommen werden. Gstaad als international bekannte und legendäre Wintersport-Destination konnte allerdings nicht mit fröhlichem Schneetreiben und überschneiter Landschaft brillieren, sondern wurde durch einen Wärmeeinbruch und Dauerregen zumindest eines Teils seines Charmes beraubt am Mittwoch vor Sylvester. Dies war aber vermutlich gar kein schlechtes Vorzeichen für die Versteigerung, denn so konnten sich die Bieter voll auf die Auktion konzentrieren und die Skier im Hotel stehen lassen.
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Bilder zu diesem Artikel


Es befremdet mich, dass Sie Ihrer Unzufriedenheit als Jurist über diesen Weg zusätzlich Ausdruck verleihen, allerdings ist dies selbstverständlich Ihr gutes Recht.
Fakt ist, dass Sie an besagter Auktion ein Fahrzeug ersteigerten, bei dem sich Monate nach Ihrem Kauf durch Ihren Mechaniker herausstellte, dass der Wagen in der Vergangenheit mit einem leistungsstärkeren AR RIO Motor, aus was für Gründen auch immer, verbaut wurde. Dieser Umstand war uns nicht bekannt, auch hatten wir seitens der Erbengemeinschaft – der letzte eingetragene Halter ist 2018 verstorben - keinen entsprechenden Hinweis erhalten.
Wir haben Ihnen in Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine Lösung in Form eines Tauschs aus eigenem Bestand mit Wertausgleich angeboten, dies ohne die Erben damit zu behelligen. Diesem Lösungsansatz waren Sie grundsätzlich nicht abgeneigt. Darauf haben Sie den Wagen ohne Vorankündigung zu uns überstellt. Leider befinden wir uns in einer Phase, in welcher Sie die Decke stark auf Ihre Seite ziehen, indem Sie u.a. die Ihnen zwischenzeitlich entstanden Kosten für Arbeiten, welche Sie ohne unsere Kenntnis und diejenige der Verkäuferschaft in Auftrag gegeben haben, zusätzlich einfordern bzw. angerechnet haben wollen.
Unser Tauschvorschlag unter den Ihnen bekannten Präambeln bleibt bestehen. Sollte er noch zu Stande kommen, würde der von Ihnen an Zahlung genommene Wagen erneut in unsere Angebote, korrekt beschrieben, aufgenommen. Der Wagen würde dann weniger für einen Puristen oder eine Puristin in Frage kommen, aber sicher für jemanden, dem die Vorzüge eines eleganten italienischen Klassikers mit mehr Leistung bekommen.
Mir wurde Ihr Kommentar gestern zugetragen, deshalb meine zeitliche verzögerte Antwort ebenfalls über diesen von Ihnen gewählten Zusatzkanal...
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Lesern für das begonnenen Jahr alles Gute und Zufriedenheit. Reinhard Schmidlin




















































































































































































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