Toyota Corolla Serie 2 – Die Schnittmenge des damaligen Automobilbaus
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Zusammenfassung
Alte Japaner haben Seltenheitswert. Der Toyota Corolla ist heute zwar das meistgebaute Auto der Welt, doch eine Fahrt mit einem Corolla E20 von 1974 ist ein besonderes Erlebnis, denn nur wenige haben überlebt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Überland am wohlsten
- Keine Experimente
- Toyota und die drei «C»
- Ein Weltauto
- Schweizer Erfolgsgeschichte
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Stefan Fritschi ist im Schweizer Oldtimerwesen kein unbeschriebenes Blatt, der ehemalige Designer für Volkswagen – der in China entwickelte Lavida stammt aus seiner Feder – schreibt heute für verschiedene Magazine, arbeitet nebenbei für Derendinger und hat ein breites Interesse für Klassiker aller Art – von Porsche über VW bis zu Oldsmobile. So überrascht es nicht, dass ihm einst eine alte Dame auffiel, die ihm immer wieder im orangen Toyota Corolla beim Einkaufen begegnete. Er sprach sie an, doch ein Verkauf war für sie kein Thema. Fritschi schickte einen Brief, doch auch der fruchtete nicht, bis eines Tages ein Schreiben mit dem Inhalt eintraf, dass sich die Dame jetzt von ihrem Führerschein und entsprechend auch vom Toyota trennen wolle. Nach einigen Arbeiten an der Karosserie steht heute dieser Corolla der zweiten Generation in Stefan Fritschis Garage und sieht aus wie ein kaum gebrauchter Wagen mit zwei-drei Jahren auf dem Buckel.
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