Sportlimousinen Alfa Romeo Giulietta, BMW 320 und VW Jetta GLI – mit leichtem Gepäck durch die Siebzigerjahre
Zusammenfassung
Volkswagen Jetta GLI, BMW 320/6 und die Alfa Romeo Giulietta zählten vor etwa vier Jahrzehnten zu den Lieblingen leistungshungriger und sportlich orientierter Familienpapas. Auch heute noch können die praktischen und gut motorisierten Limousinen überzeugen, wenn man sie denn findet. Dieser Fahrbericht vergleicht die damaligen Sportlimousinen und zeigt sie auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Understatement ist Programm
- Alfa Romeo Giulietta Nuova 1,6
- Anfang vom Ende
- Youngtimer mit Stil
- Volkswagen Jetta GLI
- Motoren machen Modelle
- König der Lademeister
- Alltagsoldie ohne Einschränkungen
- BMW 320/6
- Vorstoß in eine neue Klasse
- Perfektes Gesamtpaket
- Fahren macht Freude
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
“Es lebe der Sport!”. Der Slogan, der in den Siebzigern die Massen bewegte und die TrimmDich-Bewegung ins Rollen brachte, schwappte auch auf die Automobil-Landschaft über. Zusehends kamen sportliche Kompakte auf, die allerdings nicht immer mit der Familienplanung vereinbar waren. Zwei Kinder, vielleicht auch noch ein Hund, gehörten in der Welt der OKAL-Häuser zum guten Ton und wollten untergebracht werden. Die Generation der Eltern der Siebziger war bis dato in minimalistischen Gefährten aus England oder Frankreich unterwegs gewesenen und strebte nun nach etwas Besserem. Leisten konnte man es sich, nur zeigen wollte man die neue Lust am Autofahren nicht zu deutlich. Angesichts der aufkommenden Anti-Auto-Stimmung war das durchaus verständlich. Drei Hersteller schafften Abhilfe und brachten dynamische Mittelklasse-Limousinen in unscheinbaren Gewändern auf den wachsenden Markt.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel


Nach 10 Jahren machte sich stellenweise leider der Rost breit.

übereinander. Mit drei Kindern und viel Gepäck im Urlaub kein Problem.
Allerdings war der Jetta im Vergleich zu den anderen Autos die optisch "einfachste" Lösung.
Die Motoren waren alle "zwangsgedrosselt" weil man keine Platz für einen vernünftigen Auspuff gefunden hatte uns der sich am Getriebe auf pipifax-Abmessungen verkeinert. Eine Anhängekupplung ist was total Komplexes, muß für jede Auspuff-Reparatur ausgebaut werden und sorgt durch minimalen Freiraum für einern Auspuff-Klopfgeist.
Die Instrumente sind beschissen schlecht ablesbar, spiegeln wie verrückt und sind so fies beleuchtet, dass das Einalten der Speed-Limits ein Hasardspiel wird. Der Kunststoff des "brotkastens" hat die zerfallende Krankheit und Ersatz gibt es nicht, wie generell die Versorgung mit "Typ 116" spezifischen Teilen mit "katastrophal" noch günstig beurteilt ist.
Dennoch - ich fahre das Auto gern (Giulietta 2.0, 1980 ), die Straßenlage ist einfach traumhaft .....
Diese komplizierte Fehlkonstruktion (4A1) sorgte leider auch unter anderen Motorhauben deutscher Herkunft für Unheil (Mercedes – Opel).


















































































































































































































































































Kommentare