Unvergleichlich in den Extremen - Simca 1300 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Simca 1300 war unvergleichlich - im guten, wie im schlechten Sinne. Er bot dem Käufer viel Auto für wenig Geld, aber eben auch eine weniger gute Verabreitungsqualität als mancher seiner Konkurrenten. Nichtsdestotrotz war er ein formidables Stück französischer Automobilbaukunst, wie die Automobil-Illustrierte in ihrem Test im Jahr 1963 befand. Dieser Artikel gibt den Originalwortlaut wieder und zeigt den Simca auf historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Optisch überzeugend, zu wenig solide
- Grosses Auto, kleiner Motor
- Wenig Leistung, viel Temprament
- Schluss mit langen vierten Gängen
- Gutes Fahrwerk - aber wellenscheu
- Frei von Hinterlist
- Trommelbremsen die doch gut zupacken
- Schlichte Eleganz
- Sitzt gut
- Unvergleichlich
- Technische und Testdaten
Geschätzte Lesedauer: 18min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach einer IAA mit Super-Versionen noch und noch, möchte man sich fast fragen: Ist dieser Simca 1300 noch zeitgemäß? Denn er ist ein ganz normales Auto, das weder mehr scheinen noch mehr sein möchte. Vielleicht ist er die Normal-Ausgabe des Kraftwagens von 1963 schlechthin. Er ist äußerlich wie technisch modern genug, um seiner Zeit zu entsprechen, und besitzt doch so viel konservative Note, um sein Publikum nicht zu beunruhigen. Schon seine äußeren Formen unterstreichen diese Wesensart: der Wagen ist rundherum hübsch und in der Linie ausgewogen. Dennoch bleibt er fast unauffällig, er drängt sich nicht auf und sieht alles andere als hinreißend aus.
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