Ausnahmefall – Renault 16 TX im (historischen) Test
Zusammenfassung
Mit dem R16 TX brachte Renault eine geräumige und schnelle Kombilimousine auf den Markt – in Deutschland allerdings ohne den Heckspoiler, weil das Kraftfahrt-Bundesamt Einspruch erhoben hatte. Im Testbericht von 1974 stellt der TX seine Stärken unter Beweis.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Spritztour
- Nicht ganz billig
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- mot-Gesamturteil
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die sonst übliche und für weitere Ausreifung begrüßenswerte Wartefrist von etwa einem halben Jahr nach Serienbeginn bis zum Verkaufsstart im Ausland hat Renault beim TX-Spitzenmodell in der R16-Karosserie diesmal etwas überzogen. Nach Vorstellung beim Pariser Salon Anfang Oktober 1973 kamen erst im Juli 1974 die ersten R16 TX-Vorführwagen zu den deutschen Händlern. Neben den normalen Abweichungen – für Deutschland etwa weißes statt schwachgelbes Licht – gab es in diesem Ausnahmefall ein Tauziehen zwischen der Deutschen Renault und dem Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg wegen des in Frankreich serienmäßigen kleinen Heckspoilers oben an der Klappe, der starke Verschmutzung der Heckscheibe verhindern soll. Er fand nicht den amtlichen ABE-Segen, obwohl das praktisch gleiche Detail beim Simca 1100 ti durchkam.
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Einen Begriff für den Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel hätte ich noch anzubieten: "Frittentheke"























































































































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