Angebot eines Partners

Nicht nur für Heavy Metal Gitarristen - Range Rover dank Schweizer Hilfe mit vier Türen

Erstellt am 29. März 2017
, Leselänge 11min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
57
Balz Schreier 
22
Bruno von Rotz 
13
Monteverdi / Werk 
7
Land Rover Jaguar 
4
Jaguar Land Rover / Werk 
2
Archiv 
24

Wer sich im Jahr 1970 auf dem Automarkt umschaute, der erblickte hauptsächlich Limousinen in Standardbauweise, also mit Motor vorne und Antrieb hinten. Versuche mit Frontantrieb begannen sich vor allem bei den kleineren Autos durchzusetzen, Allradantrieb aber erhielt man nach dem Ableben des Jensen FF nur bei reinrassigen Geländewagen.

Ob Kaiser-Jeep, Land Rover, Toyota Land Cruiser oder Nissan Patrol, dies waren rustikale Geräte, ausgerichtet auf den Einsatz im schweren Gelände und mit Bergschuhen oder Stiefeln an den Füssen. Eine Ausnahme waren die luxuriöseren Jeep Wagoneer Varianten, die zumindest im Interieur Limousinen-Komfort verströmten, hierzulande aber kaum vertrieben und gekauft wurden.

Neuartiger Mehrzweckwagen

Bereits 1966 hatten die Land-Rover-Ingenieure Charles Spencer King und Gordon Bashford begonnen, eine komfortablere und vielseitig einsetzbare Version des Land Rovers, der ja seit 1948 mit viel Erfolg gebaut worden war, zu entwickeln. Ein erster Prototyp wurde bereits 1967 auf die Reise geschickt und im Juni 1970 konnte dann der Range Rover vorgestellt werden.

Range Rover (1970) - auf der London Motorshow 1970
Archiv Automobil Revue

Geländewagentechnik

Wie der Land Rover sass auch die Range-Rover-Karosserie auf einem massiven Stahl-Leiterrahmen.

Range Rover (1971) - Technik sichtbar
Archiv Automobil Revue

Und auch im Ranger Rover wurden die Räder vorne und hinten je von einer Starrachse geführt. Den Ingenieuren wichtig waren aber gute Fahreigenschaften auf normalen asphaltierten Strassen, entsprechend verfeinerten sie die Geländewagen-Achsen umfangreich. Vorne half ein Panhard-Stab bei der Achsführung, hinten ein mittig angeordneter Dreieckslenker.

Warum überhaupt Starrachsen? Es waren hauptsächlich Argumente hinsichtlich Robustheit, Dauerhaftigkeit und Geländetauglichkeit, die zu diesem Layout führten, das bis ins neue Jahrtausend (Stichwort P38A) Bestand hatte.

Angebote von Zwischengas-Spezialisten
Porsche 911 SC (1983)
Austin Healey (1964)
Alfa Romeo Touring Spider 2600 (1963)
Austin Healey Sprite MKI "Frogeye" (1960)
+41 (0)71 450 01 11
St. Margrethen, Schweiz

Verfeinerter Antrieb

Deutlich unterschied sich der Antrieb vom damaligen Land-Rover. Man wählte nämlich den von Buick in den Sechzigerjahren übernommenen Leichtmetall-V8-Motor, der bereits 1967 im Rover P5B eingebaut worden war.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - der Motor kam einst von Buick zu Rover
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Für den Range Rover wurde eine auf 135 PS gedrosselte Variante eingebaut und mit einem Viergang-Getriebe gekoppelt, das mittels zusätzlichem Zweigang-Zwischengetriebe für 8 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge sorgte, damit man im Gelände genügend kurze Übersetzungen zur Verfügung hatte. Ein sperrbares zentrales Differentialgetriebe verteilte die Kraft auf die beiden Achsen.

Im modernen Kleid

Für das Karosseriekleid zeichnete Chefdesigner David Bache verantwortlich. Und man muss ihm attestieren, dass er ganze Arbeit leistete. Schliesslich hatte der Entwurf rund ein Vierteljahrhundert Bestand und selber heute, bald 50 Jahre nach seiner Entstehung, wirkt der Range Rover “Classic”, so wurde er genannt, als sich in den Neunzigerjahren der Nachfolger ankündigte, überraschend modern.

Range Rover (1971) - die Nutzung als Freizeitvehikel wird hier hervorgekehrt
Archiv Automobil Revue

So richtig bewusst wird einem dies, wenn man berücksichtigt, dass der Austin Allegro 1973 und der Austin Princess 1800/2200 (ADO71) 1975 vorgestellt wurden. Beide wiesen ein deutlich weniger zeitloses und nachhaltig elegantes Karosseriekleid auf.

Range Rover (1971) - mit umgelegter Sitzbank
Archiv Automobil Revue

Als Bravourstück integrierten die Rover-Entwickler eine doppelte Heckklappe im Heck, sowie eine umklappbare hintere Sitzbank und machten den Wagen damit noch vielfältiger einsetzbar.

Die Leichtmetall-Karosserie wurde in Land-Rover-Manier über einen Stahlrahmen gezogen

Angebot eines Partners

“Gemsbock mit Manieren”

Während die ersten Exemplare des Range Rovers im Heimmarkt verkauft worden waren, kam der Export am 1971 so richtig in Gang. Statt der ursprünglich erwarteten knapp 16’000 Franken kostete der Range Rover dann aber bereits 26’500 Franken, was ihn immerhin fast 10’000 Franken teurer machte als den günstigen Land Rover, aber auch 8000 Franken über einen Rover 3500 S V8 brachte. Ein Jeep Wagoneer war allerdings mit 27’500 Franken noch teurer.

Range Rover (1974) - anlässlich eines Presseanlasses
Copyright / Fotograf: Land Rover Jaguar

Die Redakteure der Automobil Revue nahmen sich den Range Rover im Sommer 1971 vor die Brust und lobten den erreichten Kompromiss aus schnellem Reisewagen und komfortablem Kletterer. Ausstattung und Sitze waren deutlich feiner und bequemer, als das, was man sich bis dahin sonst von Geländewagen gewöhnt gewesen war.

Den Sprint von 0 bis 100 km/h legten die AR-Testfahrer in gerade einmal 14,9 Sekunden zurück, als Höchstgeschwindigkeit massen sie 163.5 Km/h, das Werk nannte 153 km/h. Als Gesamttestverbrauch resultierte 18,9 Liter pro 100 km, was angesichts des Leergewichts von 1783 kg (DIN) nicht überraschte, galt damals doch noch die Regel “pro 100 kg ein Liter Verbrauch”.

Nicht ohne Nachteile

Trotz der vielen guten Eigenschaften, immerhin wurden dem Geländewagen auch auf glattem Terrain gute Fahreigenschaften attestiert und bezüglich passiver Sicherheit hatten die Rover-Ingenieure mit an den Sitzen angebrachten Sicherheitsgurten und mehrteiliger Lenksäule weitergedacht als die meisten Konkurrenten, gab es auch Kritik am edlen Mehrzweckfahrzeug. So wurde der erschwerte Einstieg wegen der Bauhöhe und den fehlenden hinteren Türen genauso genannt, wie die schwergängige Lenkung und das im Verhältnis zum verlangten Preis doch recht nüchtern gehandelte Interieur.

Range Rover (1971) - ursprünglich nur als Zweitürer erhältlich
Archiv Automobil Revue

Doch die Rover-Ingenieure hörten durchaus auf Kritik und peu-à-peu verbesserten sie ihren Geländewagen.

Vier Türen mit Schweizer Hilfe

Einen nicht unwichtigen Beitrag leistete der Schweizer Peter Monteverdi. Er besass nämlich selber einen Range Rover, der ihm als Anschauungsobjekt dafür diente, was man an dieser Fahrzeugkategorie noch verbessern könnte. Insbesondere fehlte im die Getriebeautomatik, die Rover dann 1982 einführte. Monteverdi entwickelte dann auf Basis des International Scout einen eigenen Offroader namens “Safari”.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1979) - frühes gebautes Fahrzeug im Prototypenstadium
Copyright / Fotograf: Monteverdi / Werk

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Emil Frey AG entstand dann aber eine Range-Rover-Variante, die viele Kunden schon lange gefordert hatten - die vier- respektive fünftürige Version. Mehrere Firmen hatten für Land Rover Prototypen entwickelt, doch das Werk wählte schliesslich die Monteverdi-Version, die dann im März 1980 am Genfer Autosalon Premiere feierte.

Range Rover Four Door (1980) - bei Monteverdi entstanden, ohne Verlängerung des Radstands - Genfer Autosalon 1980
Archiv Automobil Revue
Angebot eines Partners

Aufwändig und teuer

57’900 Franken kostete die neue viertürige Version, als sie verfügbar wurde. Sie war damit rund ein Drittel teurer als die zweitürige Variante, was einerseits im zusätzlichen Luxus der Monteverdi-Design-Version begründet war, andererseits aber auch in der aufwändigen Bauweise. So wurden nämlich die zweitürigen Range Rover nach Italien zu Fissore geliefert, wo die Vordertüren gekürzt, die B-Säule versetzt wurden und aus zwei zusätzlichen Vordertüren Hintertüren entstanden.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1980) - Umbau vom Zwei- zum Viertürer bei Fissore
Copyright / Fotograf: Monteverdi / Werk

Mechanisch gab es keine Unterschiede zum zweitürigen Ranger Rover, innen aber sorgten neue Türverkleidungen, Spezialpolsterungen , ein verfeinertes Armaturenbrett mit Mittelkonsole (Platz für eine Telefonanlage) und sogar eine Klimaanlage für Luxusambiente.

500 Exemplare sollten pro Jahr gefertigt werden, Vertrieb und Betreuung überliess Peter Monteverdi klugerweise British Leyland.

Auch Monteverdi hatte eine viertürige Version seines Safari entwickelt entwickelt, verzichtete aber auf eine Serienproduktion, wohl auch, um den Lizenzvertrag mit BL nicht zu gefährden.

Einer der letztgebauten Original-Monteverdi

Im Herbst 1982 erhielt ein gewisser Tony Iommi einen der letzten von Fissore umgebauten Monteverdi-Range Rover in der Farbe Zypressen-Grün. Iommi konnte sich den nicht gerade wohlfeilen rechtsgelenkten Geländewagen sicherlich leisten, denn schliesslich war er der Lead-Gitarrist der bekannten Heavy-Metal-Rockband Black Sabbath, die man unter anderem für ihren Hit “Paranoid” aus dem Jahr 1970, der es immerhin auf den ersten Platz der deutschen und den zweiten Platz der Schweizer Single-Hitparade schaffte, kannte.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - passt bestens in den Wald
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Iommi kaufte sich mit der Monteverdi-Ausstattung samt Klimaanalage einigen Luxus, konnte aber offenbar mit dem LT95-Vierganggetriebe und den manuellen Fensterhebern gut leben. Er investierte lieber in eine für die Zeit aufwändige Stereoanlage mit Pioneer-Radiotonband, Grafik-Equalizer und, zusätzlich zu den massiven Boxen in den Vordertüren, im Dach hinten integrierten vier 16-cm-Zusatzlautsprechern.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - vier zusätzliche Lautsprecher liess sich der Erstbesitzer im Dachbereich einbauen
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Damit konnte er dann sicherlich den Heavy-Metal-Sound richtig zum Dröhnen bringen, wenn er mit Ozzy Osborne in London herumkurvte.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - Leder, Teppiche und etwas Kunststoff - der Geländewagen wirkt durchaus luxuriös
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Im Jahr 1987 verkaufte er den Viertürer dann seinem lokalen Zeitschriftenkiosk-Besitzer. Dieser liess den Wagen neu elfenbeinfarbig lackieren

Irgendwann in den Neunzigerjahren musste der Range Rover dann restauriert werden, was sich zu einem aufwändigen Projekt entwickelte, da es insbesondere für die Monteverdi-/Fissore-spezifischen Umbauten kaum Ersatzteile gab und vieles neu gefertigt werden musste.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - auch im Kofferraum nobel ausgestattet
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

In der Zwischenzeit war der Besitzer verstorben, doch seine Nachkommen hielten dem Wagen die Treue. Im Jahr 2011 berichtete “Land Rover monthly” über den aussergewöhnlichen Range Rover. Von Grossbritannien gelangte der Wagen schliesslich in die Schweiz und in den Besitzer der Emil Frey Classics.

Über 50 Jahre später

Genau so muss sich ein früher Range Rover anfühlen, denkt man sich, wenn man den Wagen besteigt und sich auf den braunen Ledersitzen niederlässt. Die gewählte Farbgebung passt zum Geländewagen, wenn auch das braune Vinyldach heutzutage doch sehr exotisch erscheint.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - Drehzahlmesser? Fehlanzeige
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Selbst das rechts montierte Lenkrad wirkt stimmig und die Hände fallen fast automatisch auf den kurzen Schalthebel und die Bedienungsknöpfe der Stereoanlage. Das muss Tony Iommi damals sicherlich gefallen haben. Wir stellen uns vor, wie er Black-Sabbath-Kassette reinschob, sich eine Zigarette anzündete und dann den Zündschlüssel drehte. Während vorne der V8-3,5-Liter-Motor zu summen begann, dröhnten aus den Lautsprechern Tracks wie “Zero the Hero” oder “Digital Bitch”.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - fährt sich sehr kommod
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Wir summen mit und freuen uns am bärigen Drehmoment des Motors. Das Getriebe lässt sich sicher schalten, der Wagen verströmt Vertrauen. Richtig schnell werden wir nie, dazu motiviert der Range Rover einfach zu sehr zum Gleiten. Zudem wollen wir ja zum raren Sammlerfahrzeug - nur wenige der Monteverdi-Range Rover haben überlebt - auch gebührend Sorge tragen.

Übergang in die Serienproduktion

Schon im Herbst 1981 kündigte der BL-Konzern dann aber den “Viertürer ab Werk” an, der als hauptsächlichen Vorteil einen auf 43’500 Franken verringerten Neupreis aufwies. Damit war er nicht nur 14’400 Franken billiger als die Monteverdi-Variante, auch die Preisdifferenz zur zweitürigen Version verringerte sich auf attraktive 3600 Franken.

Range Rover (1982) - am Genfer Automobilsalon von 1982 - seit 1981 als Viertürer lieferbar und ein grosser Erfolg, 85% der Käufer in der Schweiz ziehen ihn dem Zweitürer vor
Archiv Automobil Revue

Einer massiv gesteigerten Nachfrage nach der viertürigen Version stand damit nichts mehr im Wege und die Land Rover Einheit von British Leyland war dank einem neuen Werk in Solihull Nord auch in der Lage, grössere Stückzahlen zu liefern.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden vermutlich nur 129 viertürige Varianten bei Fissore gebaut, die meisten gingen in den fernen Osten, einige wenige wurden rechtsgelenkt im Heimmarkt Großbritannien verkauft.

Trotz der kurzen Produktionsdauer ging für Peter Monteverdi die Rechnung auf, denn ihm wurde versprochen, dass in Zukunft mindestens 2000 Monterverdi-Design-Versionen gebaut würden, woran er finanziell mitprofitierte.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - kleine, aber feine Unterschiede - der Radlauf ist beim Solihull-Serienmodell von 1985 (unten) in die Türe integriert
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Die Solihull-Variante unterschied sich übrigens gut erkennbar von der Monteverdi-Version, da die hinteren Radläufe sich nun mit der Türe öffneten.

An Bord der viertürigen Variante aus Sollihull

Mit dem Range Rover Classic von 1985, einem der in der Nähe von Birmingham gefertigten Viertürer, hätte sich Peter Monteverdi sicherlich einverstanden erklären können. Dank Getriebeautomatik und Servolenkung bereitet das Fahren keine Mühe, an der dank grossen Fensterflächen und hoher Sitzposition fast unschlagbaren Übersichtlichkeit gibt es auch kaum etwas zu verbessern.

Range Rover 4 Door (1985) - nicht für Spitzengeschwindigkeiten ausgelegt
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Mit 4,47 Metern Länge und 1,78 Metern Breite würde der ursprüngliche Range Rover heute zu den kompakten Fahrzeugen dieser Gattung gehören, innen hat dies aber zumindest vorne keine Nachteile. Vom unverkleideten Blech früherer Versionen gibt es kaum noch etwas zu sehen, statt Gummimatten verzieren nun überall Teppiche den Innenraum.

Der auf vergleichsweise grobstolligen und schmalen Reifen komfortabel abrollende Geländewagen ist nicht unbedingt ein Ausbund an Temperament. 18,9 Sekunden für den Spurt von 0 bis 100 km/h stoppte 1982 die Automobil Revue beim Test für den rund 1885 kg (den zusätzlichen Türen wurden 32 kg Mehrgewicht attestiert) Geländewagen. Als Höchstgeschwindigkeit wurden 156 km/h gemessen. Neben dem höheren Gewicht wirkte sich auch die reduzierte Motorleistung, die zu einem geringeren Verbrauch führen sollten, negativ auf die Fahrleistungen aus.

Range Rover 4 Door (1985) - Drehzahlmesser an Bord, km/h-Tacho für die Schweizer Ausführung
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Tatsächlich lag der im Test gemessene Durchschnittsverbrauch dann auch mit 17,5 Liter pro 100 km/h einige Prozent tiefer als früher.

Dies kümmerte aber die Käufer damals wohl weniger als die doch recht nostalgisch wirkende manuelle Starthilfe (Choke) neben dem Lenkrad und die komfortfördernden elektrischen Fensterheber. Hundebesitzer und Familien liebten die praktische Heckklappenlösung, bei der der unter Teil in geöffnetem Zustand ein Art Tisch offeriert.

Range Rover 4 Door (1985) - wo ist der geschossene Hirsch? Einfach einladen
Copyright / Fotograf: Balz Schreier

Niemand kam damals wohl auf die Idee, sich im Range Rover auf der Rundstrecke beweisen zu wollen, vor der Oper parkieren allerdings wollte man ihn schon können. Genau diesen Spagat zwischen Allzweckfahrzeug und eleganter Erscheinung schaffte der Range Rover insbesondere in der viertürigen Version mit Bravour, davon zeugen auch die insgesamt bis 1996 gebauten 317’615 Fahrzeuge.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - Starrachsen vorne und hinten - man merkt dies aber kaum beim Fahren
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Als Klassiker erfreut sich der Range Rover Classic einer wachsenden Fangemeinde, die Zeiten, als man gut erhaltene frühe Exemplare für unter 20’000 Franken kaufen konnte, sind sicherlich vorbei. Auch Jaguar Land Rover hat dies erkannt und bietet mit dem "Reborn"-Programm sogar die Möglichkeit an, rundumerneuerte frühe Range Rover zu kaufen. Nur, einen der originalen Monteverdi-Viertürer wird man so vermutlich nicht finden.

Range Rover 4 Door Monteverdi Design (1982) - rechtsgelenkt
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Wir danken der Emil Frey Classics , die uns den Monteverdi-Range Rover von 1982 zur Verfügung stellte und der Firma Prestige Cars in Schlieren für die Gelegenheit, den weissen Range Rover von 1985 fotografieren zu können. Bedanken möchten wir uns auch beim Monteverdi Museum, respektive der Monteverdi-Stiftung für die bereitgestellten historischen Fotos.

Weitere Informationen

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von 93******
30.03.2017 (18:50)
Antworten
Toller grüner Range Rover Classic im Marktplatz zu verkaufen - einer der ersten Viertürer mit erst 61tkm und Veteran...
Neuen Kommentar schreiben
Möchten Sie einen Kommentar schreiben und mitreden?
  • Ganz einfach! Sie müssen lediglich angemeldet sein, das ist kostenlos und in 1min erledigt!
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
Angebote unserer Partner

Originaldokumente / Faksimile

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Geländewagen, 126 PS, 3470 cm3
Geländewagen, 106 PS, 2376 cm3
Geländewagen, 163 PS, 3470 cm3
Geländewagen, 173 PS, 3914 cm3
Angebot eines Partners
Angebot eines Partners

zwischengas.com

Die umfangreichste Internet-Plattform über Oldtimer, Youngtimer und historischen Motorsport. Mit über 2,5 Millionen Seitenaufrufen pro Monat ist zwischengas.com zur wichtigsten Informationsquelle von Oldtimer-Enthusiasten geworden.

Zwischengas Jahresmagazin

260 Seiten mit Fahrzeugberichten, Veranstaltungsrückblick und Auktionsanalysen.

Ab 6. Dezember 2020 am Kiosk und jetzt im Online-Shop

CHF 12.90 | EUR 9.90 zzgl. Versand

SwissClassics Revue

SwissClassics, das grösste Oldtimermagazin der Schweiz, erscheint mit sechs Ausgaben im Jahr und richtet sich an die Liebhaber von Oldtimern. Berichtet wird über Legenden des Fahrzeugbaus und die Schweizer Oldtimerszene sowie europäische Klassiker-Events.

Bisherige SwissClassics Ausgaben

Loading...
Oha! Kostenlos Texte und Fotos sehen?
Einfach hier anmelden:
Neu hier?
1x kostenlos registrieren und dauerhaft Inhalte freischalten!