Paprika aus der Schwedenplatte - Volvo P 1800 im Test
Zusammenfassung
1961 stellte Volvo den Sportwagen P 1800 vor. Produziert als internationales Erzeugnis mit Beiträgen aus Schweden, England, Deutschland und Italien, überzeugte der stabile Schwede durch Alltagstauglichkeit, aber nicht durch übermässige Sportlichkeit, wie der Tester der Zeitschrift ‘hobby’ herausfand. In diesem Bericht wird der originale Testbericht wiedergegeben, ergänzt um viele historische Abbildungen und einen Verkaufsprospekt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Stattlicher Preis
- Internationales Ergeugnis
- Tiefe Sitzposition
- Heckflossen als Visierkanten
- Knappe Platzverhältnisse
- Kein Familienwagen
- Zufriedenstellende Heizung und Belüftung
- Klassischer und kultivierter Vierzylinder
- Kein Leichtgewicht
- Geringe Laufgeräusche
- Lang übersetzt
- 171 km/h Spitze
- Overdrive als aktive Fahrstufe
- Neutrales Fahrwerk bei richtiger Reifenwahl
- Schluckfähige Federung
- Auch 150 PS wären möglich
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der namhafte italienische Karossier Frua gab dem Volvo P 1800 die Linien eines Vollblutsportwagens, aber Volvo motorisierte ihn maßvoll mit 90 DIN-PS. So bleibt als Testergebnis festzuhalten und auch Volvo legt Wert darauf, es zu betonen, daß der P 1800 nicht mit einem PS-geladenen Vollsportwagen zu verwechseln ist, sondern in die Kategorie der attraktiven Coupés mit stark herausgestrichener sportlicher Note gehört. Mit dem normalen Volvo-Vierganggetriebe kostet der Wagen 17’500 DM, mit Overdrive, also einem fünften Gang, 18’300 DM. Das sind stattliche Preise für ein Auto, das zwar einen qualitativ hochwertigen, aber baulich einfachen Vierzylinder-Stoßstangenmotor und ein Fahrwerk hat, das ganz und gar auf der Baulinie der preisgünstigen Volvo-Limousinen liegt.
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