Mercedes-Benz K-55 – Zu genial für die Gegenwart
Zusammenfassung
Wahnsinnig oder visionär? Vor sechzig Jahren beauftragte Daimler-Benz den genialen Ingenieur Béla Barényi, das "Alltagsauto von morgen" zu entwerfen und zu bauen. Doch die Zukunft sah anders aus. Es blieb bei einem einzigen Prototyp.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Seine frühen Jahre
- Sicherheit über alles
- Symmetrisch variabel
- Vielseitiges Raumkonzept
- Form oder Funktion?
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
"Der Stern Ihrer Sehnsucht" traf im Frühjahr 1939, als Mercedes-Benz auf einem Plakat mit diesem Spruch warb, wohl auf niemanden so sehr zu wie auf den 32-jährigen Ingenieur Béla Barényi. Er wird sich gefragt haben, ob sein eigener Traum für Mercedes-Benz – die Marke mit dem Stern – zu arbeiten, jemals Wirklichkeit werden würde. Ein Jahr zuvor hatte sich Barényi bei Max Wagner, Entwicklungsvorstand von Daimler-Benz, beworben, aber erneut eine Absage erhalten. Nach einem weiteren Jahr der Arbeitssuche wandte sich Barényi an seinen ehemaligen Kollegen Karl Wilfert, einen gleichaltrigen Ingenieur, mit dem er Jahre zuvor bei Steyr in Österreich zusammengearbeitet hatte. Wilfert – damals Versuchsleiter der Karosserieentwicklung bei Daimler-Benz – vermittelte Barényi ein Vorstellungsgespräch bei Dr. Wilhelm Haspel, einem Mitglied des Vorstands.
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"1953 setzte Barényi seine Ansprüche auf die von Ferdinand Porsche angemeldeten Patente vor Gericht durch. Barényi konnte nachweisen, dass er bereits in den 1920er Jahren das Konzept des Käfers detailliert dargelegt, aber nicht ausreichend durch Patente abgesichert hatte. 1955 verklagte Barényi die Volkswagenwerk G.m.b.H. auf Urheberrechtsverletzung, woraufhin seine Urheberschaft am VW Typ 1 gerichtlich anerkannt wurde. "



























































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