Mercedes-Benz 600 SL – mehr sportlicher Luxus unter freiem Himmel geht fast nicht
Zusammenfassung
Als Mercedes-Benz 1992 den 600 SL vorstellte, gehörte ein Zwölfzylinder zum guten Ton in der Spitzenklasse. Mit 395 PS und sechs Litern Hubraum stellte der 600 SL den bereits sehr agilen 500 SL glatt in den Schatten, kostete aber auch den Gegenwert eines einfacheren Einfamilienhäuschens. “Luxus ist eben, was man nicht unbedingt braucht”, schrieb ein Tester damals. Dieser Fahrbericht beschreibt den Mercedes-Benz 600 SL, zeigt ihn auf vielen Fotos von damals und heute, sowie im Verkaufsprospekt. Natürlich kann man sich auch den Motorklang anhören.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- “Danke, das genügt”
- Mikroprozessorgesteuertes Hydraulik-Wunderwerk
- Komfort-Motorisierung
- Auf bewährter Basis
- Umfangreiche Ausstattung
- Sehr teuer
- Viel Auto für das Geld
- Mühelose Fortbewegung
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
1989 gehörte das Mercedes-Benz Cabriolet der Baureihe R129 zu den Hauptattraktionen des Genfer Autosalons. Der auf Sicherheit und Komfort getrimmte offene Wagen überzeugte mit seinem modernen Design, das Bruno Sacco zu verdanken war. Es gab ihn mit drei oder fünf Litern Hubraum, respektive sechs oder acht Zylindern. Der neue Sportwagen wurde zwar etwas teurer als sein Vorgänger, repräsentierte gleichzeitig aber auch das Machbare. In der zweiten Hälfte des Jahres 1992 übertitelte die Zeitschrift Auto Motor und Sport einen Testbericht der bislang opulentesten R129-Variante mit der Überschrift “Danke, das genügt”. Götz Leyrer hatte das Vergnügen gehabt, den 600 SL mit zwölf Zylindern und sechs Litern Hubraum zu testen. Und offenbar war er der Meinung, dass mehr - Hubraum und Luxus - wirklich nicht mehr nötig seien.
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