Mercedes-Benz 170 (W 15) – Swing-Jugend
Zusammenfassung
Mit dem W 15 hatte Daimler-Benz bereits 51 Jahre vor dem 190 E einen Vorstoss in populärere Preisklassen gewagt. Und wie beim "Baby Benz" ein halbes Jahrhundert später, war mit dem Typ 170 der kleinste Mercedes auch der modernste.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Fahrwerk
- Motor und Getriebe
- Karosserie
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Weltwirtschaftskrise hatte auch Daimler-Benz die Notwendigkeit eines kleinen, leichten und preisgünstigen Autos erkennen lassen, nachdem die Erzeugnisse des Hauses zuvor immer grösser, schwerer und vor allem teurer geworden waren. Treibende Kraft hinter dem Projekt war Hans Nibel, der 1908 zum Leiter der Konstruktionsabteilung von Benz & Cie. ernannt worden war. Seit 1924 im gemeinsamen Konstruktionsbüro von Daimler und Benz vereint, hatte Nibel im Januar 1929 die Position des verantwortlichen Technischen Direktors von Ferdinand Porsche übernommen. Unter der Baureihennummer W 15 entstand daraufhin der erste Mercedes-Benz mit weniger als zwei Litern Hubraum. Wie 51 Jahre später beim 190 E mit Raumlenkerachse lagen die grössten technischen Neuerungen in der Fahrwerkskonstruktion. Denn während alle grösseren Modelle vom Mittelklasse-Typ "Stuttgart" bis hinauf zum staatstragenden 770 noch starre Achsen vorn und hinten aufwiesen, waren die Räder am W 15 einzeln aufgehängt – und zwar alle vier.
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Hier gab es schon einiges an konservativer Hetze, ist Ihnen das entgangen?



















































































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