Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Oldtimer Urlaubsreisen
Bild (1/1): Lotus Esprit S1 (1977) - als U-Boot im James-Bond-Film "The Spy Who Loved Me" (© Don Griffin - Courtesy of RM Auctions, 2013)
Fotogalerie: Nur 1 von total 91 Fotos!
90 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Multimedia

Markenseiten

Alles über Lotus

Artikelsammlungen zum Thema

Kunstsfoff-Fahrzeuge

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Lotus Esprit Serie 2 (1978-1981)
Coupé, 160 PS, 1973 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Lotus Elite (1957-1963)
Coupé, 83 PS, 1216 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lotus Elan (1989-1993)
Cabriolet, 158 PS, 1588 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lotus Elise (2000-2001)
Cabriolet, 120 PS, 1796 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Lotus Seven S1 (1957-1960)
Roadster, 40 PS, 1772 cm3
 
SwissClassics Nr 70
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Vier gegen acht Zylinder - Lotus Esprit S1 und V8 GT im Vergleich

    21. Juni 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (70)
    Don Griffin - Courtesy of RM Auctions 
    (3)
    Archiv 
    (18)
     
    91 Fotogalerie
    Sie sehen 1 von 91 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    90 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Von 1975 bis 2004, also fast 30 Jahre, baute Lotus den Esprit. Allerdings haben die letzten Esprit-Modelle mit den frühen Wagen nur noch die Grundkonzeption und die Silhouette gemein, während statt einem schmächtigen Vierzylinder am Schluss ein turbo-beatmetes Achtzylinderaggregat für mächtigen Vortrieb sorgt.

    Lotus Esprit S1 (1978) und Lotus Esprit V8 GT (1998) - rundlich versus kantig
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Drei Modellgenerationen

    Über vier Dekaden wurde der Esprit in drei Designgenerationen und mit zweieinhalb verschiedenen Motorkonstruktion gefertigt. Den Anfang machte der von Giorgetto Giugiaro gezeichnete Esprit S1, der durch einen Zweiliter-Vierzylinder angetrieben wurde. Im Laufe seiner Weiterentwicklung zum S2 und S3 erhöhte sich der Hubraum auf 2,2 Liter, Turbolader erlaubten Leistungssteigerungen auf 200 und mehr PS.

    Lotus Esprit S1 (1977) - als U-Boot im James-Bond-Film "The Spy Who Loved Me"
    © Copyright / Fotograf: Don Griffin - Courtesy of RM Auctions

    1987 wurde der kantige Giugiaro-Esprit durch einen rundlicheren Peter-Stevens-Entwurf abgelöst, der grösser und etwas schwerer als der Vorgänger war und formlich dem Zeitgeschmack angepasst war. Diese Variante war unter anderem in den Filmen “Pretty Woman” und “Basic Instinct”, jeweils gefahren von zarter Damenhand, zu sehen, während dem Ur-Esprit bekanntlich James Bond (Roger Moore) zu Filmruhm verhalf.

    1993 wurde der Esprit erneut überarbeitet, Julian Thomson war für das vorsichtige Facelift verantwortlich. Ab 1996 gab es dann acht Zylinder aus eigener Fertigung im Heck, die letzte Phase der Esprit-Existenz hatte damit begonnen, bis Sicherheitsvorschriften und finanzielle Engpässe dem Supersportwagen den Garaus machten. 

    Der vieldiskutierte Anfang

    Bereits 1972 hatte Giugiaro in Turin ein keilförmiges Mittelmotorcoupé gezeigt, es war der Ausgangspunkt des späteren Lotus Esprit. Drei Jahre später verkündete die Automobil Revue in der Berichterstattung zum Pariser Autosalon anfangs Oktober: “Lotus Esprit in Produktion”.

    Lotus Esprit S1 (1975) - Präsentation des Giugiaro-Vorserienexemplars in Paris 1975
    © Archiv Automobil Revue

    Alleine, das Auto das in Paris gezeigt wurde, war - ohne Scheibenwischer und mit zu flach stehender Scheibe - noch keineswegs produktionsreif, obschon von einer allmählichen Steigerung auf 10 Wagen pro Tag, also einer Kapazität von deutlich über 1000 gebauten Fahrzeugen pro Jahr die Rede war:
    “Der Lotus Esprit besticht durch sein gefälliges Styling, als auch durch sein attraktives Interieur, dessen in grün gehaltene Verkleidung und mit Schottenmusterstoff bespannten Schalensitze eine ausgesprochen freundliche Atmosphäre schaffen. Sein vor der Antriebsachse längs eingebauter, mit einem 5-Gang-Getriebe verblockter «Sechszehnventiler» von 2 Liter Inhalt und 160 PS Leistung befähigt diesen aerodynamisch getunten Zweisitzer zu imposanten Fahrleistungen. In nur 7 Sekunden sollen aus dem Stillstand 100 km/h erreicht werden, als Spitze nennt der Hersteller rund 220 km/h.”

    Bis tatsächlich ein Kunde sich seinen eigenen Esprit in die Garage stellen konnte, vergingen dann noch weitere neun Monate, in denen sich der anvisierte Preis beinahe verdoppelte, so dass das Mittelmotorcoupé schliesslich mit DM 39’950 oder CHF 42’500 in den Preislisten stand.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    Classic Motorshow Bremen 2019

    Auf der Höhe der Zeit oder ihr voraus

    Konstruktiv war der Esprit auf der Höhe der Zeit. Ein Kastenrahmen bildete die Basis für die Antriebstechnik und die Kunststoff-Karosserie. Vorne waren die Räder an doppelten Querlenkern aufgehängt, während die hintere Radführung durch kombinierte Längs- und Querlenker übernommen wurde, wobei auch die Antriebswelle mit einbezogen wurde. Gebremst wurde rundum mit Scheibenbremsen, die hinteren waren innenliegend montiert. Mit 205 cm breiten Reifen auf 14-Zoll-Felgen blieb man moderat.

    Lotus Esprit S1 (1978) - davon träumten Sportwagenkäufer in den Siebzigerjahren
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Viel zu diskutieren gab das unorthodoxe Interieur. Götz Leyrer schrieb 1977 für Auto Motor und Sport:
    “Die Gestaltung des Interieurs hat nichts vom traditionellen englischen Stil, sondern geriet ausgesprochen futuristisch. Vor dem Fahrer thront die halbkreisförmig gebogene Instrumenteneinheit auf dem Armaturenbrett, in die gut erreichbar die wichtigsten Schalter sowie insgesamt sechs Rundinstrumente integriert sind. Obwohl sie teilweise zu Spiegelungen neigen, können speziell der große Drehzahlmesser und der Tacho gut abgelesen werden.”

    Was Leyrer nicht erwähnte war das Zweispeichen-Lenkrad, das noch immer an ein Showcar erinnerte und von vielen Espritkäufern durch Nachrüstware ersetzt wurde, so dass gerade diese Originallenkräder heute gesuchte Trouvaillen sind.

    Lotus Esprit S1 (1978) - wenig Seitenneigung dank kurzer Federwege
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Das Fahrwerk - “hart, aber sicher” - überzeugte den AMS-Tester mehr als der schlecht zugängliche 16-Ventil-Leichtmetall-Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, der bei 6900 Umdrehungen 150 PS produzierte. Jedenfalls blieben die Werksangaben (220 km/h, 20,7 s für den Sprint von 0 bis 160 km/h) unerreichbar und trotz schreienden Drehzahlen und eifriger Bedienung des gemäss Leyrer sicher und exakt schaltbaren Fünfganggetriebes war bei 215 km/h Ende Feuer, obschon sich der knapp über eine Tonne schwere Esprit imposante 17,5 Liter Superbenzin pro 100 km genehmigte.

    Da wünschte sich mancher Tester und Käufer eine Leistungszugabe, ein Wunsch der mit den späteren Turbo-Varianten und einem neuen Motor in den Neunzigerjahren erfüllt wurde.

    Verdoppelung der Zylinderzahl

    Es dauerte bis 1996, als der Esprit in seiner dritte Inkarnation endlich den Motor erhielt, den sich mancher Fan vielleicht schon für den S1 erträumt hatte. Acht Zylinder in V-Form, kombiniert mit zwei Turboladern sorgten ab sofort für mächtig Schub. Über 350 PS leistete der 3,5-Liter-Leichtmetallmotor mit vier obenliegenden Nockenwellen, möglich wären auch deren 500 gewesen, aber die wollte man dem bereits in die Jahre gekommenen Renault-Getriebe (u.a. R25) nicht zumuten. Der Motor war ausserordentlich kompakt und nahm nur wenig mehr Platz in Anspruch als der Vierzylinder.

    Lotus Esprit V8 GT (1998) - vom Motor sieht man eigentlich wenig
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Obschon man sich bemühte, die Gewichtszunahme in Grenzen zu halten, wog der V8-Esprit 1378 kg und damit fast 400 kg mehr als der Esprit S1. Trotzdem war der Esprit immer noch ein leichtes Auto im Vergleich zur Konkurrenz, selbst der Alu-NSX oder der Porsche 993 waren schwerer, ein Ferrari F355 wog sogar über 100 kg mehr. Daher beschleunigte der Esprit auch besser, nämlich in 4,7 Sekunden von 0 bis 100 km/h.

    Konzeptionell war sich der Esprit treu geblieben, weiterhin diente ein Kastenrahmen als tragende Basis für die deutlich steifer gewordene Kunststoffkarosserie. Inzwischen sorgten auch hinten doppelte Querlenker für die unabhängige Radführung, eine Servolenkung war schon längere Zeit Serienausstattung.

    Lotus Esprit V8 GT (1998) - dank Servolenkung wirkt der V8 GT fast so handlich wie der frühe S1
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Von 1996 bis zum bereits 2003 angekündigten Produktonsende im Jahr 2004 wurden verschiedene Varianten des V8-Esprits gebaut, die sich unter anderem in der Bestückung mit aerodynamischen Hilfsmittel und der Gestaltung des Interieurs unterschieden. Ingesamt verliessen
    nur knapp über 1400 achtzylindrige Esprits das Werk, der Motor war wohl noch nicht abgeschrieben, als seine Herstellung bereits wieder aufgegeben wurde. Über alle Serien wurden in knapp 30 Jahren nur gerade 10’675 Esprit-Vier- und Achtzylinder-Modelle gebaut, alleine vom Ferrari F355 wurden in sechs Jahren mehr Autos verkauft.

    Bonhams

    Generationenvergleich

    Natürlich wirkt der 98-er Esprit V8 GT deutlich moderner als der inzwischen 40-jährige Esprit S1. Dass es sich auch beim V8 GT bereits um einen Youngtimer handeln kann, ahnt der unbedarfte Betrachter kaum, so modern und supersportwagenmässig wirkt er auch heute noch.

    Lotus Esprit S1 (1978) und Lotus Esprit V8 GT (1998) - Generationenvergleich - zwanzig Jahre liegen dazwischen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Und dass der “Neue” auf fahrdynamikmässig die Nase vorne hat, überrascht genausowenig. Schliesslich sind Fahrleistungen und Handling auch heute noch erste Sahne. Götz Leyrer notierte für Auto Motor und Sport im Jahr 1996: “Der Geradeauslauf ist beruhigend stabil, die Bremsen, geliefert von der renommierten italienischen Firma Brembo, verzögern bei Bedarf unnachgiebig und ohne ein Zeichen von thermischer Überlastung. … Auch das Fahrverhalten unterstreicht das hohe Potential an aktiver Fahrsicherheit. Mit der Einschränkung, dass seine Karosserie extrem unübersichtlich ist, zeigt der Lotus eine vorzügliche Handlichkeit. Er reagiert spontan und exakt auf Lenkbewegungen, und er ist in der Lage, in Kurven eine Querbeschleunigung aufzubauen, die auf öffentlichen Strassen weit jenseits von Gut und Böse liegt.”

    Lotus Esprit V8 GT (1998) - über 282 km/h Höchstgeschwindigkeit
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Dies alles musste noch nicht einmal mit einem schlechten Fahrkomfort erkauft werden. Ein perfektes Auto war der Esprit der späten Neunzigerjahre allerdings trotzdem nicht, denn dem Motor wurde nur ein “ordinäres Vierzylindergeräusch” attestiert, was mit der Zündfolge, bei der immer zwei Zylinder gleichzeitig befeuert wurden, zu tun hatte. Sparsam war der Esprit mit 17,2 Litern Super Plus (Bleifrei) auch nicht gerade.
    Verbrauchswerte sind für einen Klassiker natürlich nicht mehr besonders relevant und auch das Motorengeräusch beurteilt man heute gnädiger. Auch wenn der Achtzylinder nicht wie ein amerikanischer Dampfhammer (oder das Äquivalent von AMG) klingt, hat er doch einen sympathischen Klang, zudem ist das Geräuschniveau im Innern des Wagens vergleichsweise dezent.

    Im Esprit S1 tönt es dann ganz anders. Ansaug- und Auspuffgeräusche sind schon deshalb sehr präsent, weil man meist mit offenen Scheiben fährt, um nicht im eigenen Schweiss zu baden, sobald die Sonne scheint. Wer schnell vorankommen will, rührt fleissig im Getriebe und schreckt auch vor hohen Drehzahlen nicht zurück.

    Lotus Esprit S1 (1978) - 215 km/h mit 150 PS, das wirft kein schlechtes Licht auf die Aerodynamik
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Das Innengeräusch bei 200 km/h ist im frühen Esprit mit 90 dBA rund viermal so laut wie beim Nachkommen mit 84 dBA. Während man im S1 fast liegt und die Sitzneigung auch nicht anpassen kann, bietet der spätere V8 GT deutlich mehr Verstellmöglichkeiten. Beim Innenraumdesign spalten sich die Geister schnell. Der 98-er Esprit hat natürlich gegen die Kreativität des Ur-Esprit-Interieurs kaum einen Stich, ist aber dafür sicherlich mehrheitsfähiger und funktionell mindestens so gut.

    Lotus Esprit S1 (1978) und Lotus Esprit V8 GT (1998) - gemeinsames Stilelement - Klappscheinwerfer mit je zwei Leuchten
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Und aussen? Der kantige und keilförmige Esprit S1 ist eine Design-Ikone, die aneckt. Den einen gefällt er, die anderen finden ihn abgrundtief hässlich. Der Esprit V8 GT mit seinen rundlichen Formen bietet deutlich weniger Facetten, an denen sich Passanten stören, er fällt aber auch weniger auf.

    Lotus Esprit S1 (1978) und Lotus Esprit V8 GT (1998) - 20 Zentimeter länger ist der Nachfolger
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Zusammenfassung: Der moderne Esprit ist das bessere Auto, verfügt über zeitgenössischen Kraftschluss und liegt mit seinen 285-er-Walzen (hinten) wie das sprichwörtliche Brett auf der Strasse. Der Ahne ist schlicht und einfach das Original. Offensichtlich vorhandene Schwächen (Lüftung, Fahrwerkshärte, Geräusch, Fertigungs- und Konstruktionsmängel) verzeiht man ihm, denn was für James Bond gut war, muss doch auch für unsereinen erträglich sein.

    Vergleich mit der damaligen Konkurrenz

    Wie aber schlugen sich die beiden Esprit-Modelle im Vergleich mit den damaligen Sportwagen? Vergleichen wir den Esprit S1 mit dem Ferrari 308 GTB (Vetroresina) und den Esprit V8 GT mit dem F355, dann erkennen wir schnell, dass der “Neue” bei gleichbleibendem Preisvorteil deutlich näher am in Maranello gesetzten Sportwagenmassstab dran war. Der V8 GT beschleunigt sogar besser als ein Ferrari F355, bei Verbrauch und Höchstgeschwindigkeit sind die Unterschiede gering. Da hatte der Esprit S1 einen deutlich schwereren Stand gegen den ersten Ferrari 308 GTB, der ihm von 0 bis 100 km/h zwei Sekunden und bei der Höchstgeschwindigkeit 40 km/h abnahm.

    Lotus Esprit S1 (1978) und Lotus Esprit V8 GT (1998) - der frühe Esprit vorne wirkt deutlich schmächtiger als er es gemäss den Abmessungen ist
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Betrachtet man allerdings die Wertentwicklung, dann haben die Sportwagen mit dem springenden Pferd in jedem Falle die Nase vorne, beim Esprit S1 versus 308 GTB zeigt sich dies besonders deutlich, denn hier wären Stückzahlen und die preisliche Ausgangslage gut vergleichbar. Im Vergleich zum Esprit V8 GT ist der Ferrari F355 ein richtiges Massenmobil, einen Umstand, den der Esprit aber nicht in entsprechende Wertsteigerungen umsetzen kann.

    Der Esprit in Zahlen und im Vergleich zur Ferrari-Konkurrenz

    Fahrzeug Lotus Esprit S1 Ferrari 308 GTB Lotus Esprit V8 Ferrari F355
    Jahr (Test) 1977 1976 1996 1995
    Hubraum cm3 1969 2925 3506 3496
    Leistung PS 150 227 354 380
        bei U/min 6900 6400 6500 8200
    Max. Drehmoment Nm 190 284 400 360
        bei U/min 4900 5000 4250 5800
    Länge mm 4026 4230 4415 4250
    Breite mm 1787 1720 1885 1900
    Höhe mm 1072 1120 1150 1170
    Gewicht kg 1010 1320 1378 1481
    kg/PS 6.7 5.8 3.9 3.9
    0-100 km/h in s 8.5 6.5 4.7 5.2
    0-160 km/h in s 23.4 15.3 10.1 10.9
    40-100 km/h in s 23.2 10.5    
    60-100 km/h in s     9.1 10.1
    Innengeräusch bei 100 km/h 74 74 72 75
    Höchstgeschwindigkeit km/h 215.6 255.3 282 295
    Testverbrauch l/100 km 17.5 20.2 17.2 17.7
    Preis DM 39950 61772 139900 200100
    Preis CHF 42500 65300 151400 163000
    Gebaute Fahrzeuge 894 808 1483 11273
    Produktionszeitraum 1976-1978 1975-1977 1995-2004 1994-1999
    Notierung Classic Data Zustand 2 (2017) in EUR 37000 148000 28400 70000


    Wir danken den Besitzern der beiden Lotus-Esprit-Modelle (Esprit S1 von 1978, Esprit V8 GT von 1998) für ihre Unterstützung bei diesem Vergleich.

    SC-Abo-Kampagne

    Weitere Informationen

    • Automobil Revue Nr. 47/1972 vom 9. Nov. 1972, Seite 21: Turiner Salon - Herbstkollektion 1972 - Lotus Esprit von Giugiaro
    • Automobil Revue Nr. 42/1975 vom 9. Oktober 1975, Seite 17: 62. Salon de L’Automobile à Paris - Lotus Esprit in Serie
    • Auto Motor und Sport Heft 21/1975, ab Seite 11: Vorstellung Lotus Esprit S1
    • Auto Motor und Sport Heft 14/1977, ab Seite 86: Test Lotus Esprit
    • Auto Motor und Sport Heft 20/1996, ab Seite 88: Test Lotus Esprit V8
    • Auto Motor und Sport Heft 3/1998, ab Seite 14: Esprit V8 im Vergleich mit Porsche 993, Ferrari F355 und Honda NSX-T
    • Auto Motor und Sport Heft 11/2003, ab Seite 174: Produktionseinstellung Lotus Esprit

    Alle 91 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Multimedia

    Markenseiten

    Alles über Lotus

    Artikelsammlungen zum Thema

    Kunstsfoff-Fahrzeuge

    Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Lotus Esprit Serie 2 (1978-1981)
    Coupé, 160 PS, 1973 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Lotus Elite (1957-1963)
    Coupé, 83 PS, 1216 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Lotus Elan (1989-1993)
    Cabriolet, 158 PS, 1588 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Lotus Elise (2000-2001)
    Cabriolet, 120 PS, 1796 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Lotus Seven S1 (1957-1960)
    Roadster, 40 PS, 1772 cm3
    Heel Porsche Fahrer Banner: Porsche Fahrer